Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's.

nachgerannt

Erstellt von duftbaeumchen am Montag 23. Januar 2012

Toll. Ein neuer Twitter-Verfolger.

HetDeurvorst
“Onder de naam Het Deurvorst ontwikkelt Casa Cura in Terborg een uniek wooncomplex voor vegetarische senioren.” 1

Soll ich das als Angebot für meine letzten Lebensjahre verstehen? Ich? Als Fleischfresser?

Flink, wie ich bin, hab’ ich den schon wieder abgehängt.

__________________

1 Für die Zeitgenossen, denen sich der niederländischsprachige Inhalt des obigen Satzes nicht auf Anhieb erschließt:
“Unter dem Namen Het Deurvorst entwickelt Casa Cura in Terborg eine einzigartige Wohnanlage für vegetarische Senioren.”

Abgelegt unter dies und das, unwichtiges | 3 Kommentare »

Mengenrabatt

Erstellt von duftbaeumchen am Montag 23. Januar 2012

Während einer nächtlichen Golden-Globe-2012-Zusammenfassung im Televisor defilieren die Schönen und Reichen durchs Bild.

Unter anderem sind auch Angelina J. und Brad P. (Klarnamen sind dem Autor bekannt) zu sehen.

Herzdame: “Adoptieren die die Kinder oder kauf… äh …

Beides. Erst kaufen, dann adoptieren.

Abgelegt unter dies und das, Entertainment | Keine Kommentare »

Fehlsicht, Rundumsicht, Weitsicht

Erstellt von duftbaeumchen am Sonntag 22. Januar 2012

aufgeschnappt: “Das ist ja grausam. Und sowas ist Kunst!

World Press Photo 11

Nein, das ist keine Kunst! Das ist das Leben!

Und es ist nicht immer so schön wie in der Werbung.

 

(World Press Photo 11, noch bis zum 29.01.2012 im Leipziger Hauptbahnhof zu betrachten)

Abgelegt unter dies und das, Fotografie, Hobby, Leben in der Stadt | Keine Kommentare »

Zwitscherling

Erstellt von duftbaeumchen am Samstag 21. Januar 2012

Ich bin so frei. Ein mir zur Verfügung stehendes Ultrakurzwellenfunkfernsprechgerät mit berührungsempfindlichen Bildschirm, welches als klug, intelligent, schlau, clever, pfiffig, schick, fein, raffiniert, schnell, schmuck, fesch, flott, gewitzt, vornehm, flink, zackig, fix, schnittig, gerieben, superklug, neunmalklug, rasch, hell, zügig und blitzschnell 1 beworben wird, erlaubt mir, auch unterwegs mit dem weltweiten Internetz verbunden zu sein.

Muss man eigentlich nicht, kann man aber.

Als technisch interessierter Laie versuche ich, mich dem neumodischen Schnickschnack der modernen Welt nicht zu verschließen.
Auch wenn ich nach wie vor nichts von Gesichtsbüchern und derlei Gedöhns halte, so riss ich mich nun doch dazu hin, einen weiteren Kommunikationsweg einzurichten – für Informationen, die eigentlich niemanden interessieren und deshalb auch keinen Eintrag im Tagebuch rechtfertigen.

Ich bin nun auch ein eingetragenes Mitglied im Verein der Zwitschervögel.

Und erstaunlich ist, dass ich bereits vor meinem ersten Eintrag einen sogenannten Verfolger (auf neudeutsch Follower) hatte.

Wahrscheinlich in Erwartung weltverändernder Neuigkeiten meinerseits.

Sie dürfen gespannt sein (und links den Bereich “gevogelt” beobachten bzw. mich verfolgen).

____________________

1 laut Frau Gugels Übersetzungsdienst

Abgelegt unter dies und das, unwichtiges | Keine Kommentare »

zwei hammer noch …

Erstellt von duftbaeumchen am Dienstag 17. Januar 2012

… allerdings nicht hier vor Ort, sondern in Nürnberg.

Stöpselgasse
(Bild: J.B., 14.01.2012)

Die “Drei Damen vom Grill” (habsch früher ooch gerne geguggd) bedienten sich bereits, bevor der große Regen niederging und für die beiden übrig gebliebenen Ersatzteile finden sich bestimmt auch noch Abnehmer. Im doppelten Sinn des Wortes.

Abgelegt unter dies und das, Gesundheit und Wellness, Leben in der Stadt, Warenwirtschaft | Keine Kommentare »

unterirdisch

Erstellt von duftbaeumchen am Sonntag 15. Januar 2012

Du bist ein Arschloch!“, schallte es fremdländisch akzentuiert laut durch den Raum – durch den Gastraum, in dem wir erst wenige Minuten zuvor einen Platz zugewiesen bekamen.

Wilde Worte wechselten weiterhin die Besitzer; eine der zahlreichen “Kundenbetreuerinnen” stritt sich lautstark mit einem der Köche/ Pizzabäcker. Worum es genau ging, war nicht zu ergründen. Die Worte “Pizza” und “alleine fressen” ließen jedoch darauf schließen, dass es sich mutmaßlich um eine der hausgemachten Speisen drehen musste.

Wir wussten es nicht genau, freuten uns aber trotzdem, diesem Schauspiel beiwohnen zu dürfen.

Zumal der Start unserer Soirée schon nicht optimal verlaufen war. Als wir nämlich die Lokalität betraten und uns bis zum Tresen gekämpft hatten, interessierte sich von den dort anwesenden Restaurantfachfrauen (zirka sechs/ sieben ins gruppendynamische Einzelgespräch vertiefte junge Dinger) keine für uns. Wir standen und warteten; man will sich ja auch nicht unnötig aufdrängen.

Als ich schon ansetzen wollte mit der loriotschen Frage (1): “…, dürfen wir IHNEN vielleicht etwas bringen?!”, riss sich dann doch eine Angestellte aus dem wissenschaftlichen Fachdiskurs und nahm sich unser an.

Der Name als Unternehmensleitsatz?

“La Grotta” in der Leipziger Ratsfreischulstraße wurde dem gerecht.

Wir besuchten bereits mehrmals das mit der Pizzeria räumlich und organisatorisch verbundene Restaurant nebenan und die Vergangenheit gab keinen Anlass zur Klage; die Art der Gastbetreuung dürfte demnach nicht großartig anders sein. So hofften wir. Doch gestern sah es der Dienstplan wohl vor, dass sich diejenigen Mitarbeiter versammelten, die ihren sogenannten “schlechten Tag” hatten.

Auch wenn das Essen selbst vorzüglich mundete (davon abgesehen, dass die wagenradgroßen Pizzen nur mit Mühe in den Wanst einer normalgewichtigen Einzelperson passen), der Dienst drumrum (die schauspielerische Einlage zu Beginn außer Acht lassend) entsprach voll dem Namen, der über der Eingangstür prangt: Grottig.
Die Einnahme der Speisen an sich nahm den geringsten Teil der zweieinhalb Stunden dauernden Veranstaltung ein. Es schien so, als ob sich die Bedienung mehr um die tausend kleinen Dinge des Lebens kümmerte als um uns – um die Menschen, die für die Bereitstellung der Arbeitsentgelte am Monatsende erforderlich sind.

Und für die Lohnzusatzleistungen. Aber die Gehälter sind da wahrscheinlich derart hoch, dass für Trinkgelder kein Bedarf besteht.

Naja, muss auch nicht.

Es hätte wahrscheinlich vor Kassenabschluss niemand bemerkt, wenn wir ohne Begleichen der Rechnung von dannen gezogen wären.

 

_______________

1 zu sehen in Loriots Meisterwerk “Pappa ante portas

Abgelegt unter dies und das, Entertainment, Leben in der Stadt, Warenwirtschaft | 2 Kommentare »

vor Schreck in die Dose gemacht

Erstellt von duftbaeumchen am Samstag 14. Januar 2012

Marderbarriere

Und wenn der “Abwehrduft” nicht wirken sollte, so bastle man sich einfach eine hohe Mauer aus den Dosen und hoffe, dass der Marder a) des Lesens mächtig ist, b) nicht drumrumläuft und c) vor Schreck wieder nach Hause trottet.

Abgelegt unter dies und das, Warenwirtschaft | Keine Kommentare »