Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für 2005

Auf zu neuen Zielen

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Dezember 2005

Bald ist’s geschafft…

…und Weihnachten liegt hinter uns.

Es lebe der Osterhase!

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Skandal

Erstellt von duftbaeumchen am 21. Dezember 2005

Ausländische Holzschnitzer ruinieren deutsche Wirtschaft!

Dienstag, 20.12.2005.
Ich sitze im Fuego an der Bar (der Salsakurs geht gleich los) und gucke so ‘rum. Da fällt mir eine Streichholzschachtel auf.

38 Sicherheitszündhölzer

Warum gerade 38? In die Packung passen doch wesentlich mehr Stäbchen hinein. Hm, seltsam.

Mittwoch, 21.12.2005.
Zu Hause beim Abwaschwegräumen fällt mir wieder eine Zündstengelschachtel in die Hände.

38 Sicherheitszündhölzer

Von einer anderen Firma, aber wieder 38. Da muß doch ein System dahinter stecken. Die Pappschachtel hat Platz für mindestens 50-60 Zündlinge. Wieso aber stapelt man nur 38 Stück hinein.

Ich zähle spaßeshalber mal nach.

46.

Die Kontrollzählung bestätigt dies.

Moooment. 21% gratis ohne Verweis auf der Packung? Das gibt’s doch gar nicht.

Ich nehme drei weitere Schächtelchen “Made in Hungary” und zähle:

46, 46, 46.

Na gugge ma an. Eigentlich bin ich es gewohnt, weniger statt mehr zu bekommen. Da es in einheimischen Einkaufsmärkten eigentlich unüblich ist, ohne großes Tamtam mehr Ware an den Kunden zu bringen als angegeben, vermute ich, daß ausländische Weltverschwörer auf subtile Weise versuchen, den deutschen Einzelhandel in die Knie zu zwingen.
Die Streichhölzer reichen länger – ich muß den Vorrat später auffüllen – dem deutschen Streichholzhandel gehen Einnahmen verloren – er nagt bald am Hungertuch und…

…stirbt.

Und nur, weil die ungarischen Hölzchenschnitzer absichtlich 8 Zündlinge mehr einpacken.

Ein Skandal sondersgleichen.

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öffentliche Entschuldigung

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Dezember 2005

Sehr geehrtes Fräulein I.,

ich bin untröstlich.

Daß ich Sie Freitagnacht auf der Jugendtanzveranstaltung trotz Ansprache Ihrerseits nicht erkannte und mehr oder weniger ignorierte, war nicht in Ordnung. Ich muß mich hier in aller Form und Öffentlichkeit für diesen faux pas entschuldigen und kann es mir nur folgendermaßen erklären:

Es fehlten Mantel und Kapuze.

Wir sehen uns zu selten. Dreimal im Jahr ist wohl doch zu wenig.

Und dann immer so dick eingemummelt…

Andererseits zeigt dies auch, daß wir Männer tunnelblickig manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, selbst wenn wir drinnen stehen. Und dann noch das düstere Licht. Und die vielen Menschen drumrum. Und die Wärme, die die Luft flimmern läßt und dadurch ein verschwommenes Bild des Gegenüber verursacht.

Ja, ich sehe ein, ich muß mir mehr Mühe geben. In dreißig Meter Entfernung hätte Sie mein jagdgeschultes Auge sofort aus der Masse der Anonymität ausgefiltert. Aber so? Nicht mal zwei Meter Abstand? Das ist wie beim Einkaufen. Man(n) steht vor dem Regal und findet die Butter nicht; müßte nur die Hand austrecken und zugreifen.

Dies ist zwar keine hinreichende Entschuldigung, zumindest der Versuch einer Rechtfertigung.

Wir Männer sind doch auch nur Menschen.

Ich habe dieses Mißgeschick als Anlaß genommen, Sie gestern noch intensiver als vorher anzuschauen.

Ich werde Sie nicht wieder übersehen.

Hoffentlich.

Meine Guggeln werden nun noch offener durch die Welt streifen und Sie in der Menge suchen.

Versprochen.

In der Erwartung, bei einem nicht zu fernen Wiedersehen diesen Fehler wieder ausbügeln zu können

verbleibe ich mit herzlichsten Grüßen…

dasLutzel

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ausgetrunken

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Dezember 2005

Die illustre Sonntagsweihnachtsmarktfeuerzangenbowlentrinkgesellschaft traf sich zu ihrer letzten Therapiesitzung in diesem Jahr. Trotz Schneegestöber und anderer widriger Wetterbedingungen.

Was muß, das muß.

Klar, ich hätte auch im warmen Stübchen bei einem lecker Weinchen sitzen können. Doch wäre dies kein gleichwertiger Ersatz zu klebrig-alkoholischem Heißgetränk, kalten Füßen und nassem Schnee auf Kopf und Schulter gewesen.

Ich treffe mich mit Frülln vor dem Haus und wir stiefeln durch die verschneite Nacht in Richtung Haltestelle. Kalter Wind bläst uns die nassen Flocken ins Gesicht.

“Oh, Sche***, hab’ ich die Kerze ausgemacht? Kann da was passieren? Schaffen wir das noch?”

Meine Antwort nicht abwartend dreht Madame um und rennt zurück zur Wohnung. Die Kerze war natürlich aus.

Aber: Wäre sie nicht nachschauen gegangen, hätten wir bestimmt nach Rückkehr ein Stelldichein mit der Feuerwehr gehabt und der versicherungstechnisch versierte Papa hätte ihr die Ohren langgezogen.

Egal, was und wie man es macht – es ist verkehrt.

Naja, hau auch ever (wie der Engländer zu sagen pflegt). Winterluft hält frisch und die Bahn erreichten wir trotzdem problemlos.

Sie war wie immer gut geheizt. Offensichtlich gibt es eine innerverkehrsbetriebliche Anweisung, die Fahrgastzellentemperatur auf mindestens 25°C einzupegeln – die Aggregate liefen auf Hochtouren.

Wir überstehen die Fahrt trotzdem und kühlen uns auf dem Weg zum Ausschank ab.

Dort gestaltete sich die Menschfindungsphase etwas schwieriger als sonst – wegen der Vermummung. Mit Mütze, Kapuze und bis zur Nase gewickeltem Schal ist der eine oder andere eben nicht so einfach in der Masse zu erspähen. Vorteilhaft erwies sich diesbzeüglich der Umstand, daß wegen der Wetterunbilden nicht ganz so viele Leute den Weg zur Tränke gesucht und gefunden hatten.

Wir fanden uns trotzdem.

Unter anderem nahmen folgende, nicht namentlich genannt sein wollende Personen an dieser Jahresabschlußveranstaltung der anonymen Alkoholiker teil (die Reihenfolge stellt keine Wertigkeit dar): Frülln, Sushi, Manja und Marco W., Konsi, Stephanie und nicht zu vergessen Dings – die gar liebreizende Zappel-Ilka (link 28.11.2006 – vorglühen). Letztere hielt auf Grund wiederholter oraler Bowlenzufuhr die Füße relativ still – Alkohol betäubt die Kältenerven.

Der weitere Fortgang der Veranstaltung unterschied sich nicht wesentlich von den vorhergehenden und bestand vorwiegend aus Dummes-Zeug-quatschen, trinken, aufmerksam den Weihnachtsbläsern lauschen und noch mehr Blödsinn erzählen.

Kleine weiße Hügel bildeten sich auf Schultern und Tischen, was Manja dazu veranlasste, ihren kindlichen Neigungen nachzugehen und die anderen mit selbstgebastelten Schneekugeln zu bewerfen. Kinder soll man spielen lassen, dann schlafen sie besser.

Schwupps – halb neun. Die Reihen hatten sich bereits etwas gelichtet – Zeit für den Heimweg.

Ich schließe mich Fräulein I. an und wir bewegen uns gemeinsam zum fünfhundert Meter entfernten Bahnhof. Meine Tram müßte ich theoretisch problemlos schaffen. Theoretisch.

Sie fährt mir natürlich fast direkt vor der Nase weg. Circa dreißig Meter Luftlinie.

Warte ich nun in der Kälte? Gehe ich zurück?

Nun hätte ich ja genügend Zeit gehabt, als Gentleman Mademoiselle zur S-Bahn zu bringen. Aber irgendwie war ich wohl zu verwirrt ob der verpassten Mitfahrgelegenheit.

Ich hab’s vergeigt.

Ich laufe zurück zu den anderen. Für effektiv fünf Minuten Aufenthalt. Man schickt sich an, die Runde aufzulösen. Ein Blick zur Uhr – wenn ich jetzt losgehe, erreiche ich sie noch.

Ich verabschiede mich hurtig ein zweites Mal von den Restgästen und lenke zielgerichtet meine Schritte Richtung Haltepunkt.

Die Bahn fährt an mir vorrüber.

Überpünktlich.

Das hätte ich bei dem Wetter nicht erwartet. Nicht mal auf den Winter kann man sich verlassen.

Na dann kann ich auch zur nächsten Haltestelle laufen. Glücklicherweise führt mich der Weg an einem mit Busch- und Baumwerk bepflanzten Grünbereich vorbei. Kein Mensch weit und breit zu sehen – ich verschwinde im Gestrüpp. Nachdem ich mich untenrum etwas freier gemacht habe (bei drei Hosen gar nicht so einfach), “zeichne” ich mein Signum in den Schnee. Männer sind nun mal so. Bestimmt hätte ich es problemlos bis nach Hause geschafft, allerdings reist es sich mit entleerter Blase wesentlich entspannter.

Und dieser Gedanke war sehr weise…

… die nächste Bahn hatte natürlich zehn Minuten Verspätung.

Zehn Minuten können manchmal ganz schön lang sein.

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Türöffner 2

Erstellt von duftbaeumchen am 12. Dezember 2005

Endlich ist er da. Zwar etwas spät, aber immerhin noch rechtzeitig vor dem Feste.

Der Weihnachtskalender.

Heute ist ja erst der zwölfte Dezember.

Geburtstagstagesbezogen öffnen wir alternierend das entsprechende Türchen. Frülln an den ungeraden, ich an den geraden Tagen.

Den Zeitversatz von zwölf Tagen finde ich gar nicht so schlimm. So haben wir auch nach Weihnachten noch etwas von der Glückseeligkeit. Wenn andere längst an nachfeiertägliche Fasten- und Diätkuren denken, geben wir uns noch der Völlerei hin.

Hui, sind wir dekadent.

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Zuhälter

Erstellt von duftbaeumchen am 7. Dezember 2005

Der morgendliche Gedankenaustausch mit Frülln über den vergangenen Abend ließ eine peinliche Begebenheit aus Kindertagen auferstehen.
Frau Sushi und Frülln waren nämlich gestern in der Innenstadt einkaufen, wobei zwei Reißverschlüsse ihren Dienst versagten, was u.a. den Neukauf einer Damenhandtasche zur Folge hatte.

Manchmal können Frauen einfach nichts dafür, wenn sie sich neu “einkleiden” müssen.

Aber das ist nicht das Thema.

Daß bei Frau Sushi der Mantelzuhälter nicht mehr so richtig mitspielte, versetzte mich gedanklich ca. 35 Jahre zurück.

Zurück in den Kindergarten (heute KiTa genannt).

Wir feierten Fasching. Es gab Pfannkuchen und Kakao. Gespielt haben wir auch.

Das Getränk zeigte irgendwann Wirkung. Meine Blase drückte.

Beim Spiel verdrängte ich immer wieder, daß ich eigentlich mal auf Toilette sollte. Als Fünfjähriger sieht man das noch anders. Doch irgendwann ging es nicht mehr. Nun aber los, die Zeit wird knapp.

Ui, geschafft. Noch schnell den Reißverschluß auf und ab geht’s.

So war der Plan.

Die monatelangen Tests – rauf, runter, rauf, runter – nötigten ihn, justament in dieser Situation seine Funktion einzustellen. Da half kein gutes Zureden, keine Gewalt und die zappelig bis exzentrischen Unterleibsbewegungen, die man bei solchen Gelegenheiten gerne vollführt, brachten auch nicht mehr den gewünschten Zeitgewinn. Erfahrungsgemäß ist es ja so, je näher man der Kloschüssel kommt, desto dringender ist der Drang.

Doch der Verschluß blieb verschlossen.

Prinzipiell ist das bei einer Hose nicht das Problem; da kommt man auch so irgendwie ‘raus.

Nur nicht aus einem Pseudo-DDR-Jeans-Overall.

Der Verschluß hakte in Brusthöhe und ich kam einfach nicht ‘ran ans Pimmelchen…

… den Fortgang der Ereignisse spare ich hier aus.

Nur soviel: Den Rest des Nachmittags verbrachte ich nacktbeinig.

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Ausgrabungen

Erstellt von duftbaeumchen am 30. November 2005

Die liebste aller Kolleginnen, Freundinnen und Nachbarinnen hat heute wiederholt klargestellt, daß sie das mir vor ca. 5 Jahren unterlaufende Mißgeschick (ihre nichtbeachtete neue Frisur betreffend) weder vergessen, noch verdrängt oder sonstwie aus ihrem Gedächtnis verbannt hat.

Ich werde mich bemühen, zukünftig verstärkt auf solche für mich eher unbedeutende, für Frauen aber existentielle Kleinigkeiten zu achten.

Danke, Frülln, daß Du mich immer wieder daran erinnerst.

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Wärmespeicher

Erstellt von duftbaeumchen am 30. November 2005

Wie jeden Dienstag vertraute ich gestern den Transport meinerselbst unseren ortsansässigen Nahverkehrsbetrieben an. Dabei gewann ich eine Erkenntnis, die ich der Welt nicht vorenthalten will. Und darf.

Ich weiß nun, warum es in den Wintermonaten außerhalb menschlicher Behausungen so kalt ist.

Die LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe) haben es offensichtlich irgendwie geschafft, die in den Sommermonaten mühsam durch die Natur produzierten Wärmemoleküle aus der Leipziger Freiluft komplett abzusaugen und in den eigenen Transportmitteln zu lagern und somit vor dem vorzeitigen Ableben wegen Lichtmangels zu bewahren.
So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich mit der Bahn fahre.

Dick eingemummelt verlasse ich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt das Haus, verbringe einige Warteminuten an der kalten Freilufthaltestelle und besteige frohen Mutes (es sind nämlich noch Sitzplätze frei) das Verkehrsmittel.

Heiße Luft ströhmt mir entgegen.
Eigentlich müßte ich nun Jacke und Pullover ablegen.
Handschuhe und Stiefel wären erst recht nicht nötig – die habe ich vorsorglich gleich weggelassen. Leider ist die Entwicklung der Transportmitteltechnik noch nicht so weit fortgeschritten, daß in allen Wagen Garderobenhaken angebracht und Kleiderbügel vorrätig sind. Auch die in höherpreisigen Personenkraftwagen bereits länger verfügbaren individuellen Raumklimaeinstellmöglichkeiten befinden sich wohl noch in der Testphase.

Mir ist warm.

Trotzdem ziehe ich mich vorerst nicht aus. Dummerweise gibt es nämlich Leute, die beim Ein- bzw. Aussteigen die Türen öffnen. Die sollten sich mal ein Beispiel an Herrn Copperfield nehmen – die chinesische Mauer war für ihn kein Problem. Und hier scheitert’s schon an simplen Blechtüren.
Beim Be- und Entsteigen strömt natürlich kalte Luft herein (und warme hinaus). Die entfleuchte Warmluft wird zwar sofort nach Abfahrt der Stadtluft wieder entzogen und ins Wageninnere gepumpt – trotzdem schwankt die Innentemperatur recht stark und ich könnte mich erkälten.
Die Aggregate laufen geräuschvoll auf Hochtouren, um die Außentemperatur auf konstant niedrigem Niveau zu halten.
Mich wundert, warum die LVB in den Wintermonaten die Preise nicht anheben.

Man könnte auf einfache Weise zwei Dinge miteinander verknüpfen…

…Stadtrundfahrt und Sauna.

Und die Passanten auf der Straße hätten auch mal was zum Gucken.

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Wunschzeit

Erstellt von duftbaeumchen am 30. November 2005

Soeben hat mir der erste Kunde ein frohes Fest gewünscht.

Heute ist ja auch schon der 30. November.

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Wegweiser

Erstellt von duftbaeumchen am 29. November 2005

Als Fremder kennt man sich ja nicht immer so gut aus, wenn man in die Fremde ausgezogen ist (Einheimische wissen allerdings auch nicht immer, wo es lang geht). Also fragt man nach dem Weg. Männer tun das zwar nicht so gern, ab und zu geht es jedoch nicht anders.

Das hat sich ein Dresdner (zumindest dem Kennzeichen nach) heute sicher auch gedacht.
Der Leipziger an sich steht selbstverständlich gern mit Rat und Tat zur Verfügung und teilt sein Wissen mit jedem Ausheimischen; es sei denn, er ist unpässlich, es gießt in Strömen oder er hat einfach keine Lust zum Reden.

Offensichtlich trafen alle drei Voraussetzungen nicht zu und die Situation stellte sich folgendermaßen dar:
Das Fremdfahrzeug schleicht mit 30 die Straße entlang (*nerv*).
“Ha, ein Eingeborener!”, denkt sich der Fahrer, hält an und beugt sich zum rechten Fenster hinüber. Er öffnet selbiges und bittet den unbekannten Passanten um Hilfe.
Dieser guckt sich kurz um (muß wohl erst mal schauen, wo er sich überhaupt befindet) und beginnt aufrechtstehend, eine mögliche Route zu erklären. Zur optischen Veranschaulichung nimmt er seinen linken Arm zu Hilfe, deutet damit den Straßenverlauf sowie einige Richtungswechsel an und fuchtelt durch die Luft.

Leider kann der Fahrer dies alles überhaupt nicht verfolgen – zwischen seinem Gesicht und dem “Leitarm” befindet sich nämlich noch ein unbedeutendes Hindernis.

Das Autodach.

Vielleicht hat er den Weg trotzdem gefunden.

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