Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Sparpotential [Update 3]

Erstellt von duftbaeumchen am Samstag 12. August 2006

Der tägliche Wasserverbrauch läßt sich am effektivsten minimieren, wenn man am Wochenende, wenn die meisten Leute zwischen den heimischen vier Wänden verweilen, den Haupthahn einfach zudreht oder die Zuleitung anderweitig unterbricht.

Zumindest vernehme ich nur noch ein zartes Röcheln , wenn ich den Durchflußmengenbegrenzungshebel – auch Wasserhahn genannt – betätige.

Ich geh’ wieder ins Bett.

Update 11:45 Uhr:
Zähneputzen mit kaltem Mineralwasser (medium) erinnert mich an Feldlagerzeiten; das Deo zeigt gute Wirkung beim Überdecken seltsamer Körpergerüche.

Bis 16:00 Uhr ist noch Zeit für die Wiederherstellung der Wasserzufuhr. Ansonsten werde ich wohl bei der heute Abend stattfindenden Geburtstagsparty gemeinsam mit Frau Frülln – liebste Freundin, Nachbarin und Kollegin – einen Einzelplatz haben.

Update 12:05 Uhr:
Nudeln, Reis und Kartoffeln lassen sich wesentlich besser mit als ohne Wasser zubereiten.

Update 12:30 Uhr:
Die Armaturen röcheln nicht mehr – Wasser ist wieder da.
Nun bin ich unsicher:
Gehe ich gleich unter die Dusche? Dann besteht die Gefahr, daß das Wasser in dem Moment wieder ausbleibt, wenn ich komplett eingeseift bin und Schaum in den Augen habe.
Oder warte ich noch, ob sich die Versorgung stabilisiert?
Dann hätte ich die Chance, doch ungeduscht den Abend zu verbringen. Ich muß nur so lange warten, bis das neue Leck und damit der Fehler bei der Reparatur entdeckt und die Wasserzufuhr für das ganze Wochenende eingestellt wird.

Mir fällt gerade ein, ich habe doch noch Frischetücher. Reichen die auch für eine Komplettreinigung? Und zum Haarewaschen?

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