Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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Archiv für November, 2006

klar präsentiert

Erstellt von duftbaeumchen am 28. November 2006

Aus gegebenem Anlaß möchte, vielmehr muß ich an dieser Stelle nochmals betonen, daß mein Amazon-Wunschzettel nichts mit Weihnachten oder dergleichen Festlichkeiten zu tun hat, sondern nur der allgemeinen Information dient.
Falls mir irgendjemand aus irgendwelchen Gründen irgendwann mal eine Freude machen will, dann darf sie/ er sich in dieser Liste entsprechende Anregungen holen.

Aber bitte erwartet nicht, daß ich mich in die allgemeine Christfesthysterie einsaugen lasse und die nächsten Wochen mit der Präsentbesorgung verbringe.

Ich will nichts haben und…

… ich schenke nichts!

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Innenreinigung

Erstellt von duftbaeumchen am 28. November 2006

Eine neue Etappe meiner “Hyper-Sensibilisierung” hat begonnen.

Eigentlich kein der weiteren Besprechung wert seiendes Ereignis. Allerdings wagte sich vorige Woche Dottore H. bei (s)einer Voraussage über meinen wahren und momentan noch verborgenen Gesundheitszustand sehr weit aus dem virtuellen Fenster.

Weil ich seiner Fachmeinung nicht bedingungslos folgen wollte, wettet er mit mir und würde einen Besen essen, wenn er Unrecht hätte.

Na dann: “Guten Appetit.”

Obwohl seit meiner Erstkonsultation vor anderthalb Jahren keinerlei Anzeichen für seine Vermutung festzustellen waren (ich bin ja oft genug getestet worden), ordnete er eine wiederholte Überprüfung der Funktionalität meiner Luftversorgungsmaschinerie an.

Und was soll ich sagen: Perfekt.

Die Kurzbesprechung mit der Testschwester ergab, daß ich wohl zu einem hohen Prozentsatz als Gewinner aus dieser Wette hervorgehen werde.

In sieben Tagen ist gemeinsame Auswertung.
Ich bin gespannt und muß morgen gleich noch einmal anrufen, welche Art Besen er bevorzugt. Kunststoff oder Holz, Naturhaar oder Synthetik.

Ob ein Handfeger reicht?

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angetrunken

Erstellt von duftbaeumchen am 28. November 2006

Die Vorfreude hat sich gelohnt; es ist vollbracht.

Der allwöchentlicher Treff zur Konsumierung klebrig-süßer Heißgetränke - auch Feuerzangenbowle genannt - wurde eingeläutet.

Gestern Abend öffnete der Leipziger Weihnachtsmarkt seine nichtvorhandenen Pforten.

Pünktlich 18.00 Uhr kamen Frau Frülln - liebste Freundin, Nachbarin und Gollejchin - und ich (hüpfend wie zwei zehnjährige) von hinten während vorn die Bläser die frühe Nacht beschallten.
Frau Sushi fand das ganz angenehm (das “von-hinten-kommen”); das tut hier aber nichts zur Sache. Jeder hat eben so seine Vorlieben.

Die Glocken der Nikolaikirche bimmelten nur unseretwegen.
Rund um die große Pyramide hatte sich bereits ein erkleckliches Häufchen Mensch versammelt. Einige, meist ältere Mitbürger verfolgten andächtig die musikalische Darbietung der Kapelle, andere wiederum hielten sich schweigsam ins Gespräch vertieft an ihrem Becher fest und huldigtem dem großartigen Entdecker des verbrannten Zuckerhutes. Oder so ähnlich. Es waren auch Teilnehmer anwesend, die hatten ihre neuen “Schleuderschuhe” aus dem Schrank gekramt und torkelten orientierungslos durchs Gelände. Oder war’s der Allohoool?
Wie dem auch sei: Der Sturz eines unbekannten Passanten über einen in der unteren Ebene herumstehenden Hund sollte den weiteren Verlauf der Veranstaltung nicht unwesentlich beeinflussen.

Liebe Leute, ich sage nur: Wie zwei pubertierende Teenager!

Ich wurde verpflichtet, hier weder Namen noch Zusammenhänge öffentlich zur Schau zu stellen. Aber Frau R.X und Frau L.Y verhielten sich wie zwei Mädels, die auf einem Konzert ihrer Lieblings-Boy-Group in der ersten Reihe stehen und ihre “Lieblinge” anhimmeln.

Und dabei waren die gar nicht mehr anwesend.
Hundehalter und Gefolge sind Spieler einer hiesigen Eishockeysportmannschaft und verließen nämlich nach dem “Über-Fall” den Ort des Geschehens. Deren Erscheinen auf dem Platz ließ die beiden aber so sehr in Verzückung geraten, das sie nicht mehr Herr ihrer Sinne waren.

Über drei Stunden lang. Bis zur Heimfahrt gab es nur ein großes Thema: Was wäre, was hätte, was könnte… Bloß gut, daß sie sich einig darüber sind, wer welchen abbekommt.

Wenn überhaupt.

Da ich während der Initialszene bereits mit der Getränkeversorgung beschäftigt und somit abgelenkt war, konnte ich nicht mal mitreden und mit meiner sachlich-objektiven Meinung dem Gesprächsverlauf Substanz hinzufügen.

Muß ja auch nicht.

Glücklicherweise vergrößerte sich im Laufe der Veranstaltung die Gruppe. Neben M., K., N., S., B. und M. gesellte sich zu vorgerückter Stunde eine weitere Person zu uns: “ZI”.
Zappel-Ilka (in Fachkreisen auch als “Dings” bekannt) hielt sich infolge der hochsommerlichen Temperaturen diesmal mit ihren spontanen Körperbewegungen zurück (war also nicht ganz sie selbst) und an einem Kinderpunsch fest.

Gut so. Sie blieb somit nüchtern und ich hatte was zum Festhalten auf dem Heimweg.

Sonst war alles wie im vorigen Jahr.

Keine besonderen Vorkommnisse.

Nächster Termin: Freitag. Bitte pünktlich.

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Bodenkampf

Erstellt von duftbaeumchen am 27. November 2006

Also für anderthalb Millionen ließe ich mich vielleicht auch mal verhauen.

Allerdings sähe ich danach wesentlich frischer aus als Herr Schulz.

Ich würde nämlich gleich nach dem ersten Schlag zu Boden gehen.

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vorinformiert

Erstellt von duftbaeumchen am 27. November 2006

Verschlafen? Bin ich zu spät?

Als ich den Spam-Ordner eines meiner Freemail-Postfächer nach “verwertbarem”, sprich irrtümlich als Werbemüll gekennzeichneten Inhalt untersuche, fallen mir Nachrichten auf, die mich eigentlich erst in zwei Wochen erreichen.

Außerirdische Zeitreisende? Ein Fingerzeig aus der Zukunft?

Da eröffnen sich ja völlig neue Möglichkeiten.

Ich könnte z.B. in den Optionsscheinhandel einsteigen, da ich nun bereits Preise bestimmter Artikel kenne, die erst in zwei Wochen gelten.

Und noch besser fände ich es, wenn mir die Aliens die Lottozahlen vom Dezember zukommen ließen.

Dann würde ich auch mal spielen.

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Konsolenspiel

Erstellt von duftbaeumchen am 26. November 2006

Beim gestrigen Härtetest bei Frau Frülln fiel mir auf, daß auf ihrer “Admin-Konsole” nur sehr wenig Schönheitserhaltungsmittel residieren. Wenn ich mich recht erinnere, standen da gerade mal drei kleine Glastiegelchen namhafter Hersteller.

Gut, sie benötigt ja sowas auch noch nicht wirklich.

Oder hat den Rest versteckt, damit niemand auf dumme Gedanken kommt.

Also ich muß mir da schon mehr Mühe geben, um mein jugendlich-frisches Aussehen zu erhalten.

Aber ich bin ja auch bereits etwas älter…

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Härtetest

Erstellt von duftbaeumchen am 26. November 2006

Bestanden.

Wir haben ganz schön lange ausgehalten.
Knapp fünf Stunden. Auf dem Balkon. Im Fast-Dunkel. Unterstützt durch auf elektrischem Feuer erhitzte Speisen, Pullover, Jacken, Decken und…

… Glühwein.

Als Einstimmung auf die Weihnachtszeit sozusagen.
Die Grillsaison wurde gemeinschaftlich und fließend in die klebrige-Heißgetränke-Trink-Saison hinübergeleitet. Mit Blick auf den wolkenverhangenen Sternenhimmel.

Und nach drei Stunden merkt man auch nicht mehr, daß die Zehen bereits abgefroren sind. Der Glühwein braucht eben viel zu lange, um bis zu den Füßen vor- also vielmehr hinabzudringen.

post scriptum
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Nur die Würschteln und das Fleesch erfuhren eine äußerliche Begrillung, die o.g. textilen Wärmespender waren bereits gar und wurden unerhitzt gereicht.

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