Erstellt von duftbaeumchen am 31. Dezember 2006
Nachdem die Weihnachtsfeiertage mit intensiver Nahrungs- und Genußmittelaufnahme nun endgültig abgearbeitet sind, darf ich konstatieren:
Ich habe weder Körpermasse gewonnen noch verloren.
Es ist alles wie immer.
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Erstellt von duftbaeumchen am 31. Dezember 2006
Von der Tragik der Ereignisse mal abgesehen, aber wann wird denn nun genau geklärt sein, warum die drei den Zug nicht gehört haben.
Nach einer intensiven Befragung der Leichname?
Oder nach deren Reinkarnation als Blumentopf?
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Erstellt von duftbaeumchen am 30. Dezember 2006
Warum gibt es denn in meinem Kaufmannsladen auf einmal keine Lebkuchen und Dominosteine mehr zu kaufen?
Der 100 Quadratmeter große Weihnachtsgebäckbereich, der vor einer Woche noch gefüllt war mit Köstlichkeiten aus Pfefferkuchenteig und Schokolade, ist plötzlich von sauren Sektgurken, lustig-bunten Mützchenfilets und eingelegten Luftheringen okkupiert worden.
Sind die Weihnachtsfressalien schon zur Wiederaufbereitung gebracht worden? Für Ostern?
Die aktuellen Außentemperaturen lassen dies zumindest vermuten.
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. Dezember 2006
Frauen sind eine seltsame Rasse; insbesondere was die Kommunikation untereinander betrifft.
“Dings” hat mir zu Weihnachten einen Haarreifen geschenkt.
Ja, ihr habt richtig gelesen, so ein Gerät, mit dem ich mein schütteres Haupthaar bändigen kann. Ich hätte mir das während einer unserer letzten Zusammenkünfte anläßlich der Huldigung der Geburt des Christkindes gewünscht. Ich kann mich da zwar nicht mehr sooo direkt dran erinnern, aber es wird schon seine Richtigkeit haben.
Wie dem auch sei, nun besitze ich obengenanntes Schmuckstück.
Gestern kurznachrichte ich der Frau “Dings” (der Fachmann spricht heutzutage von “simsen”), daß ich auf den für den Abend anberaumten Friseurtermin verzichten würde, um das Schmuckstückes nicht seiner Funktion zu berauben.
Bei einer Haarlänge von ca. 5-11 mm gibt’s nicht mehr viel zu bändigen.
Soweit so gut, ich ging natürlich doch zum Barbier.
Heute morgen im Büro: Frau Frülln (liebste Freundin, Nachbarin und Gollejchin) bezichtigt mich unvorbereitet der Lügnerschaft.
Weil ich beim Friseur war.
Und da stelle ich mir folgende Frage: Woher weiß Frau Frülln, was ich mit “Dings” texte? Haben die mobilen Kurzwellenfunkfernsprechgeräte der Frauen eine automatische Nachrichtenweiterleitung integriert? Oder sind da Regeln eingerichtet, die eine selbständige Verteilung der eingehenden Mitteilungen an vernetzte Freundinnen auslösen?
Wenn das so sein sollte, könnte ich mir doch zukünftig den multiplen Mitteilungsversand sparen.
Eine genügt.
Der Rest läuft nach dem Schneeballprinzip.
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Erstellt von duftbaeumchen am 27. Dezember 2006
Geschafft. Das Fest der Liebe liegt hinter uns.
Die Feierlichkeiten nahmen den gewohnten Verlauf, nur in modifizierter Reihenfolge und mit minimalen Abweichungen.
Diese vernachlässigend kann ich mir also eine weitergehende Kommentierung sparen und verweise nur auf die Einträge hier und hier.
Ich muß wohl nicht explizit betonen, daß ich auch dieses Jahr beim “Spiel des Wissens” auf der obersten Stufe des Siegertreppchens stand.
Und das, obwohl die gar liebreizende
“Dings” mit mir eine Mannschaft bildete.
kopfeinzieh und duck
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Erstellt von duftbaeumchen am 26. Dezember 2006
Die Stadtkämmerei könnte eigentlich ‘ne ganze Menge Geld sparen, wenn sie veranlassen würde, daß in den frühen bis späten Vor- und Hauptweihnachtsabendstunden die Straßenbeleuchtung nur mit halber Geschwindigkeit gefahren bzw. ganz deaktiviert wird.
Die unzähligen Schwibbbögen - wahrscheinlich haben die Leipziger diesen typischen Erzgebirgsbrauch erfunden -, illuminierten Fensterumrandungen, nervösen Blinkesternchen und anderes Leuchtgetier erhellen problemlos ganze Straßenzüge.
Doch soweit sind die Herrschaften wohl noch nicht erleuchtet worden.
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Erstellt von duftbaeumchen am 24. Dezember 2006
Wieder was geschafft. Der Vierundzwanzigste ist fast vorbei.
Doch warum hält “man” sich nicht an Absprachen?
Wir schenken uns nichts!
Welche Stelle des Satzes ist denn unklar?
Obwohl vorher nachdrücklich bekanntgegeben und vereinbart - irgendjemand schießt immer quer.
Was passiert also?
Genau, zwei Beutelchen und ein kleines Tüftelspiel standen dann doch vor mir.
Schade für die anderen, denn ICH halte mich an meine Bekanntgabe.
Von mir gab’s keine Präsente.
Früher war es mir unangenehm, wenn ich zum Weihnachtsfeste beschenkt wurde und selber nichts als Gegenleistung aufzubieten hatte (trotz Vereinbarung). Mittlerweile sehe ich derartigen Ereignissen allerdings sehr gelassen entgegen. Mehr als wiederholt zum Ausdruck bringen kann ich es doch nun mal nicht.
Trotzdem Danke.
Selbstverständlich freue ich mich über jede kleine Gabe, doch nächstes Jahr werde ich meinen Wunschzettel außer Betrieb setzen.
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