Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Januar, 2007

Besetztzeichen

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Januar 2007

… ich zitiere:

Aber heute muß ich mal ein Körperteil anbehalten.

Na, wenn’s weiter nichts ist…

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geschmacklos

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Januar 2007

Ein Lehrstück in Sachen “Wie versaue ich mein ‘erstes Date’ möglichst massenpublikumswirksam und nachhaltig für die nächsten zehn Jahre” lieferte soeben Verkäufer Alex (32) beim “Single Dinner” auf ProSieben.

Wenn ich also die Frau meiner Träume in Zukunft nie wieder sehen will, dann:

  • halte ich ihr mehrfach vor, daß sie sich verspätet und damit Schuld am verkochten Essen hat,
  • dränge ich ihr, obwohl sie kundgetan hat, daß sie keinen Martini mag, mindestens einen auf,
  • lecke ich am Tisch das Messer ab,
  • frage ich sie (nachdem sie entschuldigend darauf hinwies, daß sie beim “Aufhübschen” zuviel Zeit vertrödelte), ob sie mit dem “Schönmachen” bereits angefangen hat,
  • lasse ich sie allein in der Wohnung zurück, nur um mein Fahrrad aus dem Keller zu holen und ihr mein “Schäfchen” zu präsentieren.

Fein gemacht Alex, Du hast es wirklich drauf.

Falls Du in den nächsten Monaten doch neue Damenbekanntschaften machen solltest, dann haben sie entweder die Sendung nicht gesehen oder sie sind massochistisch veranlagt.

Also ich hab ja am Wochenende auch ein Schäfchen geschenkt bekommen, aber das ist viiieeel schöner als so ein schnöder Drahtesel.

Und es kann alleine aus dem Keller nach oben kommen, …

… denn es hat Flügel.

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Sport frei

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Januar 2007

Früher, zu DDR-Zeiten, gab es die morgendliche “Medizin nach Noten” als Telebildübertragung zum Mitmachen für jedermann.
Heute muß unsereiner schon selbst in die Wanderschuhe schlüpfen.
Was liegt also näher, als den Arbeitsweg aktiv in die Körperertüchtigung einzubinden.

Der

Tip vom Hausmännel

sieht demnach folgendermaßen aus:

Man nehme die Wohnungs-, Büro- und Autoschlüssel aus der dafür reservierten Ablage und lege sie auf dem kleinen Flurschränkchen ab, gewande sich wetterfest und verlasse die Wohnung. Zuschließen nicht vergessen! Dann steige man exakt 79 Stufen bis zur Tiefgarage hinab, durchschreite zwei Brandschutztüren und krame kurz vor Erreichen des Fahrzeuges nach dem für die Öffnung desselben notwendigen Schlüssel.

Nun kommt der sportliche Teil: Der Schlüssel liegt natürlich nach wie vor auf dem Schrank im Flur. Oben.
Also ohne anzuhalten behende auf dem linken Absatz eine 180-Grad-Wende vollführen – der Koffer in der rechten Hand beschreibt dabei eine weitreichende Halbkreisbewegung und liegt fast waagerecht in der Luft – und den ganzen Weg wieder zurück. Zwei schwere Türen und neunundsiebzig (in Worten 79) Stufen wieder hoch.

Inklusive Koffer mit allerlei Krimskrams drin.

Der Autoschlüssel liegt griffbereit – einem zügigen Rückrückweg steht also nichts im Wege.

Außer die beiden Stahltüren.

Zeit: zusätzliche 2 Minuten.

Nun könnte ich auch den Aufzug benutzen; allerdings wäre das in der Zeit beim besten Willen nicht zu schaffen.

Und wer zusätzlich etwas für die Armmuskeln tun möchte, kann den Koffer währenddessen rhythmisch auf und ab bewegen.

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denkwürdig

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Januar 2007

Mich würde ja mal interessieren, was die Restfamilie denkt, warum ich schon das zweite Mal in Folge nicht zum gemeinsamen Sonntagsmahl erschienen bin…

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pictures of the dark

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Januar 2007

Er lebt noch.

Andere nicht mehr.

Kleiner Ausflug mit der Herzdame zur heute zu Ende gegangenen Ausstellung der “World Press Photo“-Organisation im Hauptbahnhof.

Eindrucksvoll wie die Jahre zuvor auch führte diese Auswahl der weltbesten Pressefotos vor Augen, wie gut es uns eigentlich geht.

Und um unsere Glücksgefühle nicht versiegen zu lassen, trafen wir vor dem Heimweg am Ticketautomaten auf Wolfgang

… und sparten damit nochmal eineurosechsig Fahrtkosten.

Ein wirklich gelungenes Wochen-Ende.

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rumkugeln

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Januar 2007

Eurosport ist immer wieder für Überraschungen gut:

Bowls.

Es ist faszinierend, wie präzise man kugelartige Murmelgebilde auf dutzende Meter Entfernung so platzieren kann, daß sie nur wenige Zentimeter voneinander entfernt zur Ruhe kommen.

Respekt.

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sprach-Gewand

Erstellt von duftbaeumchen am 25. Januar 2007

Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.

Ich tendiere zu ersterem.

Obwohl – oder vielleicht gerade deswegen – man sich konzentrieren, wachsam sein muß. Mit den Augen, den Ohren, mit dem Kopf an sich.

Drei Geschichten über die Unfähigkeit, miteinander und verständlich zu kommunizieren – mittels harter Schnitte ineinandergefügt, optisch und akustisch aus unterschiedlichen Winkeln betrachtet. Sie gehören zusammen; spielen sich zeitgleich ab.

Scheinbar.

Menschen reden miteinander und verstehen sich nicht.

Das erste Telefonat ist gleichzeitig das letzte.

Kreise schließen sich.

Wem das Vorgesagte nun zu verworren klingt, der schaue sich den Film “Babel” an. In einigen kleinen Kinos läuft er noch.

Ich hatte das Gefühl, da paßt er auch besser rein. Kein Popcorn- und Knutsch-Kino im herkömmlichen Sinne. Wenn auch mit witzigen Szenen aufgelockert, so verlangt er Ruhe und Konzentration – nicht nur, weil die meisten Dialoge in der Muttersprache der Protagonisten (Amerikaner, Marokkaner, Mexikaner, Japaner) und untertitelt zum Besten gegeben werden. Trotz pausenloser (für mich sehr wichtig) Überlänge war mir nie langweilig. Die teilweise verwackelte Kamera harmonierte vorzüglich mit dem links neben mir ruhig schlafenden Nachbarn und den ab und zu durchs Bild laufenden Pionierblasenträgern. Durch die Kleinheit des Saales und die optimierte Anordnung der Sitzreihen schwebt man unweigerlich als Schatten über die Projektionsfläche. Da werden “Strandkinoerinnerungen” wach.

Prädikat: trotzdem empfehlenswert

Wer sich also mal außerhalb von DSDS im Scheinwerferlicht sonnen will, der begebe sich in die Leipziger Passage-Kinos. Dann kann man von sich sagen: Ich war auch mal auf der großen Leinwand.

Wenn auch nur schemenhaft.

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rosa Telefon

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Januar 2007

Auch wenn vielerorts auf dem “Rosa Riesen” ‘rumgehackt wird, die heißen Leinen nicht immer und sofort erreichbar sind und es sicher preisgünstigere Anbieter gibt: Heute möchte ich mal eine Lanze für die Telekomiker zerbrechen.

Seit gestern bin ich nun auch mit dieseligen 6 Mbit/s im Netz der Netze unterwegs.

Und was soll ich sagen?

ES FUNKTIONIERT!

Auf Anhieb und störungsfrei. Zwar auch nicht anders, aber eben noch schneller.

Bereits vor der flächendeckenden (haha) Einführung des “Hochgeschwindigkeitszugangs” in deutschen Landen ließ ich mich monatlich im Rahmen einer Marktstudie befragen. Damals war DSL noch richtig teuer, dafür aber gerade mal 768 kbit/s schnell. Immerhin zwölf mal fixer als ISDN. Dies ist mittlerweile viiieeele Jahre (in Worten sechs) her – im Laufe der Zeit hatte ich drei Ausfälle/ Störungen zu beklagen, die jedoch kurzfristig behoben wurden. Auch diverse Tarifumstellungen erfolgten problemlos zum vereinbarten Termin und ohne Rechnungskuddelmuddel.

Es geht also; man muß sich nur Mühe geben.

Andererseits: als Großaktionär kann ich das wohl erwarten.

Die haben bei der Auftrags-/ Störungsannahme bestimmt so ein rotes Feld für die wichtigen Kunden blinkern.

Und bei mir zappelt das besonders stark.

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Na dann: Guten Flug

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Januar 2007

Die zwei noch aus DDR-Tagen übriggebliebenen Rundfunkantennen auf dem Haus gegenüber meines Büros schwingen (noch) gar lustig im Winde.

Diesbezüglich und in Anbetracht der allgemeinen Groß- und Lokalwetterlage empfehle ich heute den leichtgewichtigen Mitmenschinnen und -menschen, ausreichend ballaststoffreiche Nahrung zu sich zu nehmen. Desweiteren ist für außerhäusliche Aktivitäten enganliegende Kleidung zu bevorzugen, um dem Wind sich selbst aus seinen Segeln zu nehmen. Oder so ähnlich.

Für Gruppenreisende bietet sich die Bildung von Fluggemeinschaften an. Doch Vorsicht: Lose herabhängende Gürtel, Schals und Handtaschen können sich leicht in bzw. an Dachantennen verfangen und verzögern damit ein zügiges Vorankommen aller Teilnehmer.

Bei Start und Landung sind alle elektronischen Geräte auszuschalten!

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Änderungsmitteilung – Room Service

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Januar 2007

Ständig beschreibt das Leben neue Seiten im großen Buch der Weltgeschichte.

Ich lebe seit gestern noch gesünder als sonst. Ich trinke mehr.
Frau Frülln – liebste Freundin, Nachbarin und Gollejchin – hilft mir dabei; sie kocht nun morgens uff Arweed eine ganze Thermoskanne Tee.

Nur für mich alleine.

Wegen der Entschlackung und in Hinblick auf die Formung meiner Bikinifigur für den bevorstehenden Sommer.
Als Freikörperkulturist trage ich zwar relativ selten einen Bikini (die Oberteile sehen an mir immer recht schlabberig aus), aber ich mach das trotzdem mal mit.

Und wie überall im Leben: Wo es gute Seiten gibt, sind schlechte natürlich nicht weit:

Ich muß nun öfter pullern.

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