Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

weg-gelagert

Erstellt von duftbaeumchen am Freitag 12. Januar 2007

Genauso schlimm wie ausgesetzte Rentner, die – ihren Einkaufswagen nicht aus den Fingern lassend – bedächtig die Inhaltsstoffe aller Molkereiprodukte studieren, sind allein zwischen den Regalen zurückgelassene Ehemänner, welche sich langweilen und vor sich hin träumen.

Die stehen genauso im Weg.

Warum hat denn noch niemand ein “Männerparadies” im Stile der ikeanischen Kinder-Ballspielgruben erfunden?

So mit Heimwerkzeugen, Fernsehgeräten mit mindestens 68 Programmen zum pausenlosen Hin- und Herschalten und einer riesigen unfertigen Modelleisenbahn.

Da kann frau den großen Wolfgang, Karl-Heinz und/oder Sigurd abgeben und tut damit Gutes für die vorwochenendliche Zwischenmenschlichlichkeit im Kaufmannsladen.

Und die Männer sind anschließend fit und entspannt für
den Transport der Einkaufsbeutel und Bierkästen.

5 Kommentare zu “weg-gelagert”

  1. Frau Echse sagt:

    sehr gute idee.
    im prinzip reichen 10 urgemütliche, potthässliche fernsehsessel mit fußablage. knabberschälchen (erdnüsse, leberwurstschnittchen) und ein kleines bier.
    solche stationen sollten zentral in jedem größeren einkaufzentrum verfügbar stehen, möglichst nah am parkplatz! vielleicht noch ein bis fünf schnittige massörinen für kleine nackenmassagen, hauptsache die quatschen nicht ins tv-programm rein!

  2. duftbaeumchen sagt:

    Nun, liebe Frau Echse, so einfach würde ich mir das nicht machen. Der Taschenträger von heute ist – von Ausnahmen abgesehen – nicht ganz so anspruchslos, wie sie denken.

    Ein paar Auto-Zeitschriften mit schlüpfrigen Frauenbildern der gehobenen Erotik-Art sollten ebenfalls vorrätig gehalten werden. Die eigene Frau vor der Familienkutsche posieren zu lassen wird sicher den wenigsten Hausherren einfallen.

    Aus ästhetischen Gründen.

  3. Looza sagt:

    In irgendeinem Buch (ich weiß leider echt nicht mehr welches) gab es die Geschichte eines Mannes der reich wurde indem er Männer hat “basteln” lassen während die Frauen eingekauft haben. Also die saßen da und haben irgendwelche technischen Dinge zusammengebaut, quasi zum Nulltarif und als Beschäftigung, woraus dieser Mensch dann eben ein Geschäft machte.

  4. duftbaeumchen sagt:

    Hm, gar nicht mal so dumm. Aber warum hat sich die Idee nicht ‘rumgesprochen?

  5. Looza sagt:

    Es war ein Fiction-Buch. Noch kannst du also. :D

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