Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für März, 2007

Gasdruckgeschoss

Erstellt von duftbaeumchen am 21. März 2007


… oder anders ausgedrückt: Wenn der Druck groß genug ist, schießt der Stöpsel raketengleich aus seiner “Behausung”, durchschlägt das Sitzporzellan (wenn man schnell genug ist, es bis dorthin zu schaffen) und beschert damit nicht nur der Arzneimittelindustrie gesteigerte Umsätze.

Die Klempnerinnung hängt da nämlich auch mit drin.

Im übertragenen Sinne.

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Raumplanung

Erstellt von duftbaeumchen am 21. März 2007

Gestern Abend. Die Herzdame schaut mit mir “Quiztaxi” und konstatiert, nachdem ich //Eigenlobmodus an// mit passenden Antworten nur so um mich werfe //Eigenlobmodus aus//: “Für Schauspieler und Musiker habe ich in meinem Gehirn keinen Platz.”

Verständlich, das Denkzentrum der Frauen ist ja auch kleiner als… Aber lassen wir das. duckundwegrenn

Trotzdem staune ich immer wieder: Als aktive Nichtfußballinteressierte weiß sie doch immerhin, wann wo welche Welt- und Europameisterschaft stattfand/ -findet.

Respekt. Wir ergänzen uns eben.

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Rundumschlag

Erstellt von duftbaeumchen am 21. März 2007

Die Firma Symantec – Hersteller diverser Sicherheitsprodukte für Computer – hat sich mit der Software “Norton 360″ Großes vorgenommen.


Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das auch wirklich klappt.

Davon abgesehen, dauert die Installation auf Mittelklasse-Rechnern recht lange und die Arbeitsgeschwindigkeit des Computers leidet stark unter den im Hintergrund wachenden Prozessen.

Fazit: Auf Computern, die älter als 3 Monate (geschätzt) sind, ist die Installation nicht empfehlenswert.

Es sei denn, man will nicht mehr damit arbeiten.

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Klimawandel

Erstellt von duftbaeumchen am 21. März 2007


Man erkennt es auf dem Bild sicher nicht so leicht.

Trotzdem rufe ich in die weite Welt hinaus: Juhuuuu. Es schneit.

21. März 2007

Herzlichen Glückwunsch zum Frühlingsanfang.

Ich will SONNE!!!

PS: Der Titel “Klimawandel” ist natürlich nicht einfach so gewählt.
Da Schlüsselwörter wie “Sex”, “Amateure in der Nachbarschaft” oder “Penisverlängerung” in diesem Logbuch recht selten bis nie vorkommen, möchte ich meinen Google-Platz zumindest auf diese “seriöse” Weise etwas verbessern.

Was andere können, kann ich doch auch.

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Teufelsaustreibung

Erstellt von duftbaeumchen am 18. März 2007

Trotz Bilder in schwarz-weiß war es doch eine gelungene und bunte Veranstaltung.

Drei mal drei Leute in elektrisch verstärkter Spiellaune, kombiniert mit allerlei zappelwilligen, teilweise in “historische” Gewänder gekleidete jungen und junggebliebenen Menschlein, ergaben eine heiße Mischung.

Trommelstöcke wirbelten durch die Luft, die Gitareros und Bassisten zupften einen flotten Darm und Füße wippten im Takt; Petticoats gaben den Blick auf sonst verborgene Körperteile frei und Schwitzeperlen stürzten zu Boden.

Und ich fragte mich wieder: Warum waren die Musikstücke der Rock’n'Roll-Ära nur zwei Minuten lang? Warum gab es keine Zwölf-Minuten-Maxiversionen?

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Maschinenstürmer

Erstellt von duftbaeumchen am 17. März 2007

Ich ahne Schlimmes.

Nächste Woche ist es soweit.

Sie bauen um.

Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und hält nun auch Einzug in die Leergutannahme des Kaufmannsladens meines Vertrauens.

Bisher lief das so:
Im Eingangsbereich des mehr langen als breiten Getränkemarktes stand ein doppelfenstriges Kassenhäuschen. Ein Seite für die Leergutbringer, die andere für die Vollgutmitnehmer; jeweils mit einer Menschin bestückt. Die guckte in den Einkaufswagen, zählte fix den Inhalt durch und tippte ihre Erkenntnisse in die Kasse ein. Die Einkäufer bezahlten und bugsierten ihre Beute zum Parkplatz. Die anderen erhielten einen “Wertgutschein” und schoben ihre inhaltslosen Buddeln weiter zu den nie in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehenden Leerkästen.

Eine Schlange schlängelte sich sozusagen an der anderen vorbei.

So die Theorie.

Die Praxis sah natürlich anders aus.

Der Eingang ist als Windfang mit den heute üblichen Automatiktüren gestaltet. Die öffnen sich wie von Geisterhand. Und schließen sich auch wieder.
Verhaltensweisen aus der Kraftverkehrs-Parallelwelt spiegeln sich hier direkt wider. Nach dem Motto: Wir fahren erst mal auf die Kreuzung drauf und sehen dann, ob der Verkehr auch rechtzeitig abfließen kann, kriecht die Schlange im Stop-And-Go-Tempo vorwärts. Manch einer schafft es, die Türen schadlos zu passieren, andere wiederum kommen genau im Schließbereich zum Stehen und erstarren dort förmlich.
Der Bewegungssensor denkt sich: Ach, keiner mehr da? Tür zu!

Rummms.

Krachend wird der Fahrkorb, in besonders tragischen Fällen sogar der Mensch selbst in die Zange genommen.

Oops, na das war ja nun auch wirklich nicht vorauszusehen.

Pech gehabt. Die Tür versucht nun mehrfach, den Schließvorgang zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Eine Flucht nach vorn ist unmöglich, auch ein Zurück ist infolge Nachrückens des Schlangenendes nicht mehr machbar. Das Sprichwort: “Der Klügere gibt nach.” greift hier nicht; der Mensch würde gern, kann aber nicht, und die Tür ist dumm und will unbedingt ihren willen durchsetzen.
Der Kampf geht weiter.

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Bundesamt für Sicherheit in der Nahrungs- und Genußmittelvertriebswirtschaft. Ohne deren strengen Auflagen müßten wir uns wohl durch Berge abgetrennter Gliedmaßen und verschrotteter Einkaufswagen kämpfen.

Und dann gibt es noch Zeitgenossen, die kurz nach der Kasse – analog dem Abgang einer
Rolltreppe – erst mal eine Verschnaufpause einlegen müssen und mit sich und ihrem an den Händen festgewachsenen Schiebewägelchen den Nachfolgeverkehr nicht unwesentlich behindern. Wo, wenn nicht hier sollte man den weiteren Verlauf des Beutezuges ausdiskutieren bzw. innehalten und dem hektischen Alltag für ein paar Minuten entfliehen?

Doch das wird ja nun anders.

Ich vermute: Noch schlimmer.

Die Leergutannahme wird nämlich automatisiert – ab nächster Woche übernehmen zwei Maschinen den Empfang der Flaschen.
Dafür wurde extra ein neuer Raum gebaut; pfiffigerweise links von Eingang.
Dem in Deutschland üblichen Rechtsverkehr sei Dank, kreuzen sich nun die Wege der ein- und ausfahrenden Einkaufswagen zweimal in einem relativ engen, unübersichtlichen Bereich. Na das wird lustig.

Eine Begegnungsstätte der besonderen Art.

Beim gestrigen Blick hinter die Kulissen schien mir allerdings, als seien die Automaten nur Attrappe.
Im angrenzenden Raum sitzen dann sicher auch nur zwei Fachkräfte, bestimmen manuell den Auszahlungsbetrag und schieben den Kassenbon per Hand durch den Schlitz.

Auf technisch höherem Niveau.

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dumme Smarties

Erstellt von duftbaeumchen am 16. März 2007


Wenn man meine eher mittelmäßigen Englischkenntnisse einbezieht, war ich gar nicht mal so schlecht.

Wer das selber mal probieren will… Hier geht’s lang.

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Das Ende naht…

Erstellt von duftbaeumchen am 16. März 2007

… mit Riesenschritten.

Auf www.deathclock.com kann man sich “berechnen” lassen, wie lange der Sand in der Uhr des Lebens noch rieselt.

Das ist länger, als ich mir vorgenommen habe – 2050 ist mein großes und realistisches Ziel – und doch nicht mehr so weit weg.

Praktisch an dieser Voraussage ist, daß ich die Einladungen für die Feier zum 89. Geburtstag gar nicht erst versenden muß.

Wieder Geld gespart.

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schlechte Luft

Erstellt von duftbaeumchen am 13. März 2007

Nach Schreinerpest, Kinderwahnsinn, Vogelschnupfen und Sammelfleisch überschwemmt uns derzeit eine neue Epidemie.

Kohlendioxid

Demnächst werden wir wohl auf den Inhaltsstofflisten unserer Lebens- und Genußmittel lesen können:

Bei Herstellung und Vertrieb dieses Produktes wurden ca. 12,835 kg COzwei erzeugt.

Was sich selbstverständlich in einem höheren Preis manifestieren wird.

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meldepflichtig

Erstellt von duftbaeumchen am 13. März 2007


Ich bin mir nicht sicher, ob ich derartige, im Inhalt gleiche Nachrichten dem BKA melden muß. In den gestrigen Nachrichten vernahm ich zwar nichts über Terroranschläge auf die CBB Holding. Trotzdem stelle ich mir die Frage: Können unsere Schutz- und Sicherheitsorgane auch mich zur Verantwortung ziehen? Mache ich mich der Mitwisserschaft schuldig?

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