Erstellt von duftbaeumchen am 16. April 2007
Wann ist hochsommerlicher Mittelfrühling?
Wenn ich
- abends kurz vor dem Einschlafen der Meinung bin, im häuslichen Schlafsaal ein Mückenfluggeräusch vernommen zu haben, ich
- nach mehr oder weniger intensiver Suche doch keinerlei Hinweise auf derartige Lebewesen entdecken kann, ich mich demzufolge
- selbst geißele und halluzinatorischer Geistesverwirrungen bezichtige und
- am Morgen danach feststelle, daß an den der Außenwelt zugänglichen Extremitäten kleine juckende Hügelchen gewachsen sind.
Wenn ich das Vieh erwische…
Die denken wohl, die können sich alles erlauben.
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Erstellt von duftbaeumchen am 16. April 2007
Das ist wie beim Bikini: Je weniger Stoff, desto diffiziler die Herstellung und teurer der Erwerb.
Ergo: Je winziger das Schräubchen, desto aufwendiger Verpackung und Versand.
Die metallenen Normteile werden dann nämlich einzeln in ein extra dafür designtes Schaumstoffbehältnis verbracht, mit einem langen roten Fähnchen versehen und als Sonderkuriersendung mit Übergröße transportiert.
Und so gesehen war es doch richtig preiswert.
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Erstellt von duftbaeumchen am 16. April 2007
Hierzulande stehen gewöhnlicherweise bei Rezepten die Mengenangaben vor der Zutat.
Tip vom Hausmännel
Sollte der Hobbykochling beim flüchtigen Überfliegen und Eins-zu-Eins-Umsetzen der Anleitung beim Vermerk “geschälte Tomaten 400 gr., Salz” die Position des Kommas übersehen und daraufhin großzügig mit dem weißen Mineral hantieren, dann möge er beachten:
Nicht umrühren!
Es wird sonst zu salzig.
Desweiteren beachte man die feinen Abstufungen “halbgar – halbgarer – sehr halbgar – am halbgarsten – Matsch”, die mittlerweile nicht nur in der italienischen Küche zur Anwendung kommen.
Genauso wie die blondierten Sellerierippchen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 12. April 2007
Nun, wo die Bikini-Saison ihre strahlenden Vorboten auf den Weg schickt, die Bäume und Sträucher wild um sich schlagen, man endlich wieder im engen Radfahreroutfit durchs Wald- und Wiesengelände spurten kann, passiert das Unglaubliche.
Die Waage zeigt mir eine Gewichtszunahme von 2 kg (in Worten z w e i t a u s e n d G r a m m) an.
Na, toll. Große Klasse. Gigantisch,…
…im wahrsten Sinne des Wortes.
Wahrscheinlich ist sie sauer, daß ich länger nicht auf ihr gestanden habe und rächt sich auf diese Art.
Oder sollte ich mich mehr vor dem schokoladigen “Mitarbeiter-Motivations-Korb” bei Frau Frülln in Acht nehmen?
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Erstellt von duftbaeumchen am 10. April 2007
Das Mittel-Alter wirft seine unscharfen Schatten voraus.
Um sicher zu sein, daß sich kein grünes oder gar ein farblos-graues Vögelchen im optischen System einnistet, dachte ich:
Schau mir in die Augen, Kleiner.
Gedacht, gesagt, getan.
Heute war Termin beim Guggeldoktor.
Das erste Mal, daß ich zwischen Patienten-Aufnahme und Konsultationsbeginn gerade einmal fünf Minuten Zeit zum Verschnaufen hatte. Trotz Kassenpatiententum. Dank freundlich-flinker Fachkräfte, straffer Praxisorganisation und reichlich technischer Hilfsmittel konnte ich nach einigen Tests beruhigt aber mit verschwommenem Blick den Heimweg antreten. Selbst drei Stunden nach Begutachtung sind die Pupillen noch stark geweitet und laden eigentlich zu Innenansichten ein. Leider gibt es in den kleinen Äpfelchen keinen Strom – nur ein schwarzes Loch.
(Im Kühlschrank ist das besser gelöst.)
Fazit: Der Star pickt nicht in mir; allerdings wird zukünftig eine Lesebrille zur persönlichen Überlebensausstattung gehören.
Ein neues Zeitalter beginnt.
Man nennt es auch Altersweitsichtigkeit.
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Erstellt von duftbaeumchen am 10. April 2007
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde und Genossen,
bezugnehmend auf das anläßlich der Ein- und Ausgrabung unseres Heilandes in den vergangenen Tagen in Stadt und Land mit viel Elan und Tatkraft durchgeführte Osterfest möchte/ muß ich Ihnen/ Euch zurufen:
Räumt den Frühlingsdekokrempel weg, Weihnachten steht vor der Tür!
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Erstellt von duftbaeumchen am 10. April 2007
Ja, ja, auch C-Klasse-Promis müssen irgendwie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Nur vom Rumkaspern alleine kann man doch nicht existieren.
Und damit man mit dem zweiten Arbeitsverhältnis im “Goldenen Westen” nicht so auffällt, verlagert man seinen Arbeitsplatz in die neuen Buntländer. Dorthin, wo die blühenden Landschaften sind.
Nach Leepzsch. An die Wiege der Revolution.
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Erstellt von duftbaeumchen am 10. April 2007
Ach, so ein Herrscher hat es auch nicht leicht.
Tägliche und langandauernde, darmstrapazierende Meetings trieben den kleinen König – die Krone in der einen, das Zepter in der anderen Hand – in die Müdigkeit.
Nun genießt er die Ruhe und schöpft Kraft für den weiteren Kampf mit Urinal und Sitzporzellan.
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Erstellt von duftbaeumchen am 8. April 2007
Im Kaufmannsladen meines Vertrauens gibt es immer wieder neue Überraschungen.
Dabei ist es gar nicht so einfach, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Im Rahmen des Osterfestes wurde gestern unter anderem ein Suchspiel durchgeführt, um die orthographische Allgemeinbildung des Durchschnittseinkäufers zu testen.
Leider habe ich wieder mal nichts gewonnen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 8. April 2007
Osterfeuer mal anders.
Und “in echt” sah das gestern noch viiiieeeel schöner aus.
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