angeschmiert
Erstellt von duftbaeumchen am 28. September 2007
Mist.
Heute ist “Tag des Deutschen Butterbrotes” und ich hab’ als Pausenverpflegung ein Brötchen mit.
Wie unsensibel.
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Duftbäumchens Logbuch |
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Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s. |
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. September 2007
Mist.
Heute ist “Tag des Deutschen Butterbrotes” und ich hab’ als Pausenverpflegung ein Brötchen mit.
Wie unsensibel.
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Erstellt von duftbaeumchen am 27. September 2007
Große Brüste, kleine, Brüste; lange Schniedel, kurze Schniedel.
Und schwangere Männer.
Ich hab’s mit eigenen Augen gesehen.
Gestern. In der Sauna.
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Erstellt von duftbaeumchen am 22. September 2007
Donnerstags, Havana (Leipzig), gegen 23.00 Uhr (plusminus 30 Minuten)
In den “Entspannungsphasen” zwischen zwei Betanzungen gucke ich oft einfach so ‘rum und beobachte das Publikum. Dem männlichen Naturell folgend vorwiegend das weibliche.
Letztens konzentrierte ich mich auf den Eingangsbereich: Was macht Frau, wenn sie die Stufen zum Saal erklommen hat?
Manch eine sucht sich zögerlich und gedeckt einen Platz.
Andere wiederum begrüßen den halben Saal herzlich-freundschaftlich und mit Doppelbussi (auch wenn man den Gegenüber bisher nur einmal sah und sich nicht mal an den Vornamen erinnern kann).
Dann gibt es die Gruppe der Diven.
Sie erscheinen.
Sie schweben sozusagen prinzessinengleich und eher mehr als weniger sexy herausgeputzt durch den Raum, um ausgewählten Anwesenden ein Begrüßungsküßchen entgegenzuhauchen.
Diese Gattung tanzt eher wenig bis garnicht; die Veranstaltung trägt für sie eher gesellschaftlichen Charakter.
Ein kleiner Anteil verschwindet - kaum eingetroffen und immer gruppenweise - erst mal auf der Damentoilette, um letzte Restaurierungsmaßnahmen abzuschließen. Bei dem dämmerigen Licht ist das zwar nicht notwendig, aber Frauen denken da anders.
Und wir Männer?
Wir sind einfach nur da.
Dafür müssen wir auch für den Eintritt löhnen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 22. September 2007
Gestern Abend auf der Fahrt zum Tanzkurs.
Die tiefstehende Sonne beleuchtet den Asphalt auf ganzer Länge und taucht die angrenzenden, leicht herbstbelaubten Bäume in gelbes, kontrastreiches Licht.
Ein Bild, fast wie gemalt.
Auf meine Bemerkung, daß solche fotografierwürdigen Momente immer dann stattfinden, wenn ich keine Zeit bzw. keine Kamera dabei habe, erwidert sie, ich könne das doch heute vormittag nachholen.
So, jetzt ist “heute vormittag”.
Mit den Schleierwolken klappt das schon ganz gut. Aber nun suche ich noch jemanden, der mir die Sonne wieder genau an diese Position schiebt.
Bis Mittag habt ihr Zeit.
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Erstellt von duftbaeumchen am 21. September 2007
Die Firma Ferrero verlor einen Rechtsstreit gegen zwei Mitbewerber und muß nun hinnehmen, daß sie keinen Alleinvertretungsanspruch auf das Wort “Kinder” hat und andere ebenfalls mit diesem Begriff werben dürfen.
Na bloß gut.
Sonst müßten wir uns für althergebrachte und liebgewonnene Bezeichnungen neue Buchstabenkonstrukte ausdenken.
Kinder Garten, Kinder Spiel Platz, Kinder Schuhe…
Vielleicht sollte mal jemand eine Klage wegen Verunglimpfung der deutschen Orthografie bezüglich der Schreibweise zusammengesetzter Substantive einreichen.
Da sehe ich viel größere Chancen auf Erfolg.
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Erstellt von duftbaeumchen am 20. September 2007
Fotoapparat + Stativ + Winterjacke + viel Zeit und Geduld = schicke Stadtansichten.
Nachdem ich wieder mal getrödelt und den Untergang einer glutroten Sonne gerade noch so mitbekam, aber leider nicht mehr auf Chip festhalten konnte, ließ sich schön beobachten, wie die Stadt die Nachttischlampen anknipst und sich langsam bettfertig macht.
Nach anderthalb herbstlichen Abendstunden auf der bewindelten Aussichtsplattform des “Uni-Riesen” zuzüglich ebenso viel Zeit beim Stadtrundgang konstatiere ich: Es wird kalt in Deutschland…
… und die Ankunft am Parkscheinautomaten zwei Minuten nach
Ablauf eines Berechnungszeitraums kostet zusätzliche 60 Eurocent.
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Erstellt von duftbaeumchen am 19. September 2007

Das “Huhn namens China” macht sich fein für den Gang zu Tisch, legt sein Gewand ab, badet nur mit einem String-Tanga bekleidet in pikant scharfer Sauce und rubbelt sich mit Reis-Peeling die schuppige Haut.
Ach nee, das war ja der “Fisch namens Wanda“.
Gibt es nicht Leute, die keine Tiere essen, denen vorher ein Name gegeben wurde?
Und wie halte ich die Hühner auseinander, wenn sie doch alle “China” heißen?
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