Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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    Dies ist ein Flickr Modul mit öffentlichen Fotos und Videos von Duftbäumchens Bilderkiste. Ihr eigenes Modul können Sie hier erstellen.
  • Langzeitstudie

  • da mach ich mit...


Archiv für November, 2007

Augenklick mal

Erstellt von duftbaeumchen am 29. November 2007

Bin ich jetz in Feernseehn?

Nee. Aber inne Zeitung.

Wenn auch nicht direkt, so zumindest mit zwei zu einem Wettbewerb eingesandten Fotos. Platz drei und 59 aus 849 nach der öffentlichen Auswahl durch das Internetpublikum sind für den ersten Versuch gar nicht mal soo schlecht.

Nun entscheidet die Fachjury.

Und ich werde demnächst sehr reich und so berühmt, daß mir nächstes Jahr auch ein güldenes Rehkitz für mein Lebenswerk überreicht wird.

Ich stell’ schon mal den Schampanja kalt.

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Verdrehungsgefahr

Erstellt von duftbaeumchen am 28. November 2007

Werte männliche Mitleser,

falls es ihren Halsbindebändern im Dunkel des Kleiderschrankes zu langweilig ist: Tchibo hat momentan ein elektrisch betriebenes Krawattenkarussell im Angebot.

Mit Beleuchtung.

Sie müßten nur einen Schlips zum “Hutmann” küren und für die ordnungsgemäße Bedienung des Teils verantwortlich machen.

Nicht, daß den Dingern vom unkoordinierten Hin und Her schlecht wird.

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Geheimsprache

Erstellt von duftbaeumchen am 28. November 2007

Irgendwann mußte es ja mal so weit kommen.

Und nun ist es passiert. Schluß mit den Heimlichkeiten.

Nur frage ich mich: Wie haben die sich denn bisher verständigt?

Haben die türkischen Rechtsversteher bis dato nur ‘rumgesessen und still gedacht: “Ich weiß zwar nicht, worum es eigentlich geht, aber hier ist es warm und ich erhalte sogar Geld dafür.”?
Wurden die vorangegangenen gerichtlichen Zusammenkünfte etwa dreisprachig abgehalten?
Haben die gar semantisch aneinander vorbeigeredet, nur weil sie sich nicht verstanden haben?

Und noch wichtiger: Wird das Protokoll der Aussagen Marcos auch noch ins Türkische übersetzt?

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Querverweis

Erstellt von duftbaeumchen am 27. November 2007

Also die Frau Echse macht Sachen

Ist sie nicht herzallerliebst?

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Reisekostenabrechnung

Erstellt von duftbaeumchen am 27. November 2007

Nach Jahren der Enthaltsamkeit werde ich am Freitag mal wieder mit der Bahn reisen.

Aus Angst vor einem Streik allerdings nicht in Deutschland.

Schließlich fahren in London auch Züge.

Hoffentlich.

Zumindest habe ich das Billet soeben bezahlt.

23 Britische Pfund (= ca. 33 Euri = ca. 65 Westmark)  für Hin- und Rückfahrt vom Flughafen bis in die Londoner Innenstadt sind meiner Meinung nach viel zu viel verlangt.

Man sieht doch in dieser Jahreszeit abends gar nichts von der Landschaft.

Dazu noch die Anreise per Flugzeug zum Abfahrtbahnhof, Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld.

Zugfahren ist ganz schön teuer…

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Strickliesel

Erstellt von duftbaeumchen am 25. November 2007

Im Grunde kann ich nicht nachvollziehen, warum sich Paparazzi für sensationell verschwommene Bilder stundenlang auf die Lauer legen. Was ist denn das Besonderes daran, wenn Britney keine Schlüppi trägt oder Brad mit seinem Freund Pit ‘rumknutscht? Soll doch jeder tun und lassen, was er mag.

Gestern jedoch wurde ich selbst zu einem. Naja, zumindest fast.

Auf einer kleinen Fotosafari in der Innenstadt kamen mir nämlich zwei Mitbürgerinnen unter die Optik, deren für die kommende Sommersaison wegweisendes Outfit ich niemandem vorenthalten wollte.

Doch dies war gar nicht so einfach.

Dinge und Menschen von hinten zu knipsen ist keine Kunst. Die beiden frontal zu erwischen erforderte allerdings mehr Aufwand.

Und vor allem Ausdauer.

Nun bin ich, der Natur des Jägers folgend, normalerweise recht zügigen Schrittes unterwegs. Auf ihrem Pilgerpfad von einem Geschäft zum nächsten legten die beiden älteren Damen jedoch eine Schrittfrequenz an den Tag, bei der sogar der Autofokus der Kamera seine Probleme hatte.

Mein Versuch, möglichst unauffällig zu agieren, machte die Sache nicht unbedingt einfacher. Schließlich muß man in derartigen Situationen blitzschnell reagieren und genauso blitzschnell versuchen, den Weg des Zielobjektes zu erahnen. So ging es also einmal quer durch die City bis zum großen Kaufmannsladen mit dem noch größeren Schpringschbrunnen. Glücklicherweise fand gerade das allstündliche Wasserspiel statt, welches sie veranlasste, endlich für einige Minuten zu verweilen.

Zeit, sich die Gewandung - wenn auch nur aus 20 Meter Tele-Entfernung - in Ruhe zu betrachten.

Ich sage nur: perfekte Handarbeit. Das Ensemble, eine Kombination aus gestricktem Rock und Oberteil in blasslila, geschickt ergänzt mit einer ebenfalls handgearbeiteten zartgelben Bluse wurde vollendet durch weiße Strümpfe und nicht minder modische, farbstimmige Schuhe (nicht gestrickt).
Die schlicht-elegante zum Zopf gebundene Haartracht lenkt nicht unnötig vom Textil ab.

Endlich mal jemand, der sich traut, die Pariser haute couture auch im “normalen” Leben zu tragen und damit ein kleines Stück leuchtende Extravaganz in unser tristes Leben zu bringen.

Und dann auch noch im Doppelpack.

Wenn die Damen genauso schnell stricken, wie sie laufen, bekommen sie eine Bluse bestimmt innerhalb eines Fernsehabends fertig.

Respekt.

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unterkühlt

Erstellt von duftbaeumchen am 23. November 2007

Mittlerweile wohne ich seit über sieben Jahren in dieser Wohnung. Genausolange weigere ich mich, die vom Bauherrn bei der Planung des Gebäudes freundlicherweise vorgesehene und sogar auch eingebaute Heizung zu nutzen.Nicht, daß sie nicht funktionieren würde. Aber bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von Minimum 24 Grad Celsius selbst im Winter genügt es, einmal jährlich einen kurzen Test durchzuführen.

So war das bisher.

Nun verlebe ich meine außerdienstliche Freizeit in einem Gebäude, deren mehr als 20 Wohneinheiten von vorwiegend älterem Publikum besetzt sind.

Stichwort: Altern in Würde/ Betreutes Wohnen

Mehrmals täglich wuseln Pflegetanten durch die Gänge, bringen Essen in die Wohnungen rein und Müll wieder raus und achten darauf, daß die Herrschaften keine Dummheiten machen. Feine Sache. Wenn ich die nächsten fünfundzwanzig Jahre überstehe, kann ich mich nahtlos in die Gemeinschaft einfügen.

Der hohe Altersdurchschnitt bedingt allerdings auch eine überdurchschnittliche Fluktuation. Davon abgesehen, daß der Anonymitätsfaktor in modernen Mehrfamilienhäusern sehr hoch ist, habe ich doch mitbekommen, daß die Wohnung unter mir bereits mehrmals mit neuen alten Erdlingen bestückt wurde.

Und damit komme ich endlich zum Punkt.

Also entweder benötigt die aktuelle Frau H. weniger Wärme als ihre Vormieter oder die Dämmung der Hauswände hat im vergangenen Jahr signifikant nachgelassen.

Zumindest sank die Temperatur im Wohnzimmer in den letzten Tagen zeitweise auf 23 Grad Celsius. Und dabei ist noch nicht mal Winter.

Es ist also regelrecht frisch in der Bude.

Wenn man die Räumlichkeiten normalerweise nur kurzbeärmelt durchstreift, ist dieser Unterschied sofort spürbar.

Sollte das so weitergehen, muß ich mit der Dame wohl mal ein ernstes Wort wechseln.

Man weiß ja nie so genau, wie lange sich so ein “Altern in Würde” hinzieht.

Wenn sie nämlich denkt: “Frischware hält sich länger.”, könnte es passieren, daß sie die Wärmezufuhr weiter drosselt und ich demnächst den Feierabend bei zwanzig Grad (oder noch weniger) wollbestrumpft und in dicke Decken gehüllt verbringe.

Oder gar meine eigene Heizung in Betrieb nehmen muß.

Nicht auszudenken…

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