Packungsdichte V
Erstellt von duftbaeumchen am 20. Dezember 2007
Umzugskartons, -kisten und -tüten stehen immer genau vor dem Schrank, den man als nächstes einräumen muß.
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Duftbäumchens Logbuch |
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mit System Anti-Verblassen |
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Erstellt von duftbaeumchen am 20. Dezember 2007
Umzugskartons, -kisten und -tüten stehen immer genau vor dem Schrank, den man als nächstes einräumen muß.
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Erstellt von duftbaeumchen am 19. Dezember 2007
Noch seltsamer kommt mir vor, daß beim Auspacken Dinge auftauchen, die ich, obwohl ich selbst für meinen Kram verantwortlich bin, nie und nimmer eingetütet habe und schon gar nicht mitgenommen hätte.
Hier spielt mir sicher jemand einen Streich.
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Erstellt von duftbaeumchen am 18. Dezember 2007
Und den Vogel hat wieder einmal die Deutsche Telekom abgeschossen.
Die haben es doch tatsächlich geschafft, den Auftrag genau wie erteilt und komplikationsarm auszuführen.
Wenn man davon absieht, daß die beiden DSL-Anschlüsse vorsorglich bereits 24 Stunden vor dem Termin abgeschaltet wurden, erfolgte die Umschaltung der vier Telefonanschlüsse vom alten zum neuen Objekt innerhalb von zwei Stunden. Sogar die beiden De-Es-Eller kamen mit und funktionierten.
Naja, wenn man mit den richtigen Leuten kommuniziert, kann man sowas auch erwarten.
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Erstellt von duftbaeumchen am 18. Dezember 2007
Nicht ganz so knifflig wird ein Umzug, wenn die studentische “Transportfirma” zwar den Ausgangs-, aber weniger den Zielort erkundet.
Dann merken die Kistenträger erst mittags, daß der eingeplante “Außenboarder” nicht bis zur 6. Etage reicht und der als Alternative erwägte Lastenaufzug bei der Projektierung des Gebäudes weggelassen wurde.
Wenn man dann jeden Schrank einzeln und Kartons nur in geringer Anzahl per Aufzug in die neuen Büros befördern muß und sich die Aktion damit um Stunden verlängert, zerrt das zwar an den Nerven derjenigen, die ebendiese Möbel zügig einräumen wollen, aber vielleicht werden die Organisatoren beim nächsten Umzug besser recherchieren.
Allerdings nicht bei unserem.
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Erstellt von duftbaeumchen am 18. Dezember 2007
Das kniffligste bei einem Umzug ist es, die soeben in Kisten verpackte Unordnung des Arbeitsplatzes am Zielort exakt zu rekonstruieren.
Sonst findet man nichts wieder.
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Erstellt von duftbaeumchen am 13. Dezember 2007
Sehr geehrter Herr Schneppe,
insgeheim hatte ich bereits vor zwei Jahren – ich überschritt damals soeben die Grenze zum Mittelalter – mit Ihrem Schreiben gerechnet.
Vielleicht wagten Sie es aus übertriebenem Schamgefühl nicht, der erste “Anbieder” zu sein; vielleicht überwiegte auch der Respekt vor meinen Bedenken und Ängsten beim Eintritt in die neue Lebensdekade.
Eventuell trug auch das Brieftransportunternehmen dazu bei, daß ich den Brief nicht erhielt.
Es ist müßig, darüber zu sinnieren. Nun hat er doch den Weg in meinen Briefkasten gefunden.
Danke.
“Auch im Alter gut umsorgt sein!”
Senioren-Wohnpark * Leipzig-Eutritzscher Markt * Ihr Preisvorteil!
Sie haben ja Recht. Selbst wenn ich theoretisch noch fünfundzwanzig Jahre bis zum gesetzlich geregelten Ruhestand zurücklegen muß, ist es wichtig, die Zukunft nicht aus den Augen zu lassen.
Heute schon an überübermorgen denken.
Als Ihr Freund und / oder Nachbar – in beiderlei Hinsicht sagt mir Ihr Name zwar nichts, aber in großen Mietshäusern kann man ja nicht jeden kennen – bin ich froh, daß Sie an mich denken.
Allerdings kann ich Ihrer Einladung zum Weihnachtsknistern (Werden da alte Tannenbäume vom Vorjahr verbrannt?) am nächsten Mittwoch leider nicht folgen.
Schade. Ich hätte mich gern von Ihrem “Kompetenzteam” durch das Haus führen und mir noch gerner erklären lassen, was so ein “Kompetenzteam” alles zu tun hat.
Doch, oh Graus, sind die Arbeitszeiten eines Großteils der einer erwerblichen Tätigkeit nachgehenden Bevölkerung derart ungünstig gelegen, daß ich Ihrem nachmittäglichen Vorweihnachtsgelage mit “Kaffee und Stollen satt” leider nicht beiwohnen kann.
Naja, man kann nicht alles haben.
Aber seien Sie nicht traurig, wenn wir uns dieses Jahr nicht persönlich begegnen. Schließlich sind es noch ein paar Lenze bis zur Rente. Zumindest bis zu meiner.
Vielleicht denken Sie ja in 21 Weihnachten noch mal an mich.
Dann bin ich sicherlich für Ihre Einladung empfänglicher.
Herzlichst
dasLutzel aka duftbäumchen
PS
Ich hoffe, daß Marianne und Michael, die ja mittlerweile bei Ihnen auch ein Zuhause gefunden haben, bei meiner Ankunft 2032 zugegen sein können.
Bis dahin kann ich mich vielleicht auch mit deren Musikstil anfreunden.
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Erstellt von duftbaeumchen am 11. Dezember 2007
Ebenso seltsam empfand ich die britische Vorstellung von “kontinentalem” Frühstück.
Offensichtlich bereiste keiner der in der Herberge für die Verköstigung Zuständigen jemals europäisches Festland. Nach deren Meinung benötigt ein Jugendlicher/ Student offensichtlich nicht sooo viel zum Leben.
Und dabei ist es doch gerade diese Altergruppe, die für einen erfolgreichen Abschluß der Wachstumsphase ausreichend Nähr- und Ballaststoffe zu sich nehmen muß.
Um es kurz zu umreißen: Morgens drängten sich Dutzende Junglinge in einer ca. 9 qm “großen” Küche, um sich vom reichhaltigen Buffet zu bedienen.
Zur Verfügung standen Toast kalt, Toast warm, rote Marmelade, trockener Schnittkäse, Margarine und Müsli-Ersatz. Sowie Milch, Kaffee und Kurzbrüh-Tee mit einer extra Portion Bitterstoffen.
Anschließend galt es, eine der wahrscheinlich absichtlich nur in niedriger Anzahl bereitgehaltenen Sitzgelegenheiten zu erhaschen, was letztlich jedoch auf eine Art Stehbankett hinauslief.
Ein geschickter Schachzug – wer speist schon gern stehend.
Damit verkürzte sich die Verweilzeit der Bedürftigen auf ein Minimum und aus Platzgründen verlegten auch wir den Ort unserer Labung zurück ins Schlafgemach.
Doch auch Doppelstockbetten sind nur unzureichend geeignet für die gesittete Lagerung und Einnahme von Nahrungsmitteln.
Aber hier standen wir drängelfrei und in locker-gemütlicher Atmosphäre.
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Erstellt von duftbaeumchen am 11. Dezember 2007
Für manche Dinge bin ich wahrscheinlich doch schon zu alt.
Oder zu verweichlicht, memmenhaft, was auch immer.
Die zwei Nächte im Londoner Hostel möchte ich dieser Kategorie zuordnen.
Acht Personen im Zehn-Bett-Keller-Schlafsaal, eine Dusche und ein Waschbecken; die Toilette auf dem Flur.
Obwohl das Haus erst vor wenigen Jahren seine Pforten der vorwiegend jugendlichen Klientel öffnete, erschien das Interieur teilweise doch wesentlich betagter. Der Kenner würde den technischen Einrichtungsstil einer frühvictorianischen Epoche zuschreiben.
Die Koordination der Körperreinigungsaktivitäten stellte bei diesem Verhältnis von Mensch zu Material eine mittelgroße Herausforderung dar. Diese wurde durch die Handhabung der Duschvorrichtung nicht gerade vereinfacht.
Auf die Frage unseres niederländischen Mitreislings – wir waren sozusagen eine multikulurelle Gemeinschaft – antwortete Herr S. nur: “It’s a bit tricky.”
Das “tricky” (auf guthochdeutsch “verzwickt”) traf es ganz gut.
Wenn man von Nachtduschereien nach 0.30 Uhr absieht.
Da blieb das Wasser konstant kalt.
Die Duschzeit verringerte sich also auf ein Minimum.
Zu normalen Tageszeiten jedoch verbrachte der gemeine Leibreiniger ca. 80-90 Prozent der Zeit (je nach Geschicklichkeit) mit Konfigurationstätigkeiten zur Sicherstellung einer mehr oder weniger gleichbleibend Wassertemperatur signifikant über dem Gefrierpunkt.
Das zieht sich.
Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Auf Grund der für mich ungewöhnlichen Bedingungen beschränkte ich daraufhin meine Reinlichkeitsbemühungen auf einen Kurzduschvorgang pro Tag und verzichtete sogar gänzlich auf die Rasur der Gesichtsbehaarung. Da ich in zivilisierter Umgebung morgens bereits eine halbe Stunde im Bad verbringe, wollte ich niemandem zumuten, diese Zeit infolge Unzulänglichkeiten der Sanitärtechnik weiter zu verlängern und andere damit nötigen, die Tagesausflüge ungereinigt anzutreten.
Zwei Tage geht das schon mal.
Schließlich ging ich davon aus, keinem Bekannten in London über den Weg zu laufen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 9. Dezember 2007
Wißt ihr, was mir Angst macht?
Wenn zum Beispiel jemand (oder war es ein maschinelles “Etwas”) von gestern 19:53 Uhr bis heute morgen 07:29 Uhr, also fast genau 11 Stunden und 36 Minuten am Stück, mehr oder weniger systematisch die Logbucheinträge und Gallerien aufruft und dort jeweils ein bis mehrere Minuten verweilt.
Fesselnde Lektüre oder Vorbereitung eines Großangriff?
Werte(r) Unbekannte(r), bitte gib Dich zu erkennen!
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Erstellt von duftbaeumchen am 9. Dezember 2007
Gestern Abend im gruppendynamischen Einzelgespräch. Herr E. berichtet zwanglos vom weihnachtsfeierlichen Ausflug nach Berlin.
Herr E.: “Wir haben auch eine Spreerundfahrt gemacht.”
Frau T.: “Mit’m Bus?”
Jo. Der Berliner Teil der Spree wurde extra dafür mit Platten belegt.
Und da heißt es immer, Männer würden nicht zuhören…
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