Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für 2008

Wunderheilung

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Dezember 2008

Tip vom Hausmännel

Naja, ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken und daher vorausschicken, dass dieser Tip nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen ist.

Die Herzdame machte gestern folgende, den Verlauf der Menschheitsgeschichte wahrscheinlich nicht unwesentlich beeinflussende Entdeckung:

Beim Bügeln genügt es nicht, die Sprühvorrichtung des modernen
Eisens zu betätigen und das Plättgut mit Flüssigkeit zu benetzen.

Ein optimale Beseitigung der Knitterfalten erreicht man, wenn das Eisen
zusätzlich mit Strom und somit die Gleitfläche mit Hitze versorgt wird.

Falls sich also der/ die eine oder andere Leser/in dieses Tagebuchs in der Vergangenheit über nur unbefriedigende Ergebnisse bei der Plätterei geärgert haben sollte, so möge er/ sie beim nächsten Mal überprüfen, ob das Bügel-Eisen überhaupt Wärme produziert.

Fünf Sekunden Handauflegen genügt.

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die Zeit läuft

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Dezember 2008

Nun ist es ja auch nicht so, dass ich mir sagen kann: Fein. Weihnachten ist vorbei, die Fresserei hat endlich ein Ende.

Schön wär’s. Die zahlreichen ungeplant erhaltenen Süßigkeiten müssen auch irgendwie und in relativ kurzer Zeit verbraucht werden.

Schließlich sind Mindesthaltbarkeitsdaten zu beachten.

Und der mittlerweile auf insgesamt 14 (in Worten vierzehn) Packungen angewachsenen Bestand an Dominosteinen hält ja auch nicht ewig.

Ach ja. Der Kühlschrank ist ebenfalls noch genauso voll wie vor den “Feier”tagen.

Bloß gut, dass ich keine Waage mein Eigen nenne.

Wenn zum körperlich gefühlten auch noch das aufs Gramm
genau  angezeigte Elend dazukäme – es wäre nicht auszuhalten.

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Bestandsaufnahme

Erstellt von duftbaeumchen am 25. Dezember 2008

Weihnachten

damals ICH (sehr übersichtlich, es gab noch nicht mal Farbe fürs Foto)

Geschenke

gestern ER (zur Farbe hat sich ein Häuflein Müll gesellt)

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Wenn schon, denn schon

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Dezember 2008

Sich selbst zu Weihnachten zu beschenken ist das Beste, was einem passieren kann.

Kein Ideenstress vorher, kein Umtauschstress danach.
Die umständliche “Verschönerung” mit Kisten, Kästen und Beuteln entfällt genauso wie die Entsorgung des anschließend überflüssigen Verpackungsmaterials.

Das hilft zwar der Geschenkbandindustrie nicht weiter, aber auf jeden kann ich nun mal nicht Rücksicht nehmen.

Und was am wichtigsten ist: Ich weiß ganau, worüber ich mich richtig freuen werde.

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Resteverwertung

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Dezember 2008

Resteverwertung

Ich verstehe gar nicht, warum der Fisch so traurig guckt.

Ob ihm kalt ist? So ganz ohne Mantel.

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aufgemerkt…

Erstellt von duftbaeumchen am 22. Dezember 2008

… und ins kleine Notizbuch geschrieben:

Nicht vergessen und das Ergebnis entsprechend würdigen!

Die Herzdame besucht morgen, Dienstag, 23.12.2008, ihren Haus- und Hof-Meiselfinken und lässt sich die Haare nicht nur richten sondern sogar in öffentlich sichtbaren Bereichen kürzen.

Sofern sie sich mutig genug dafür fühlt.

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Bankgeheimnis

Erstellt von duftbaeumchen am 22. Dezember 2008

Wisst ihr, was eine Hitsche (*) ist und wozu man sie verwendet?

Die Herzdame hat gestern Abend – ich zitiere – “das Geheimnis entlüftet“. An jedem Geheimnis ist nämlich ein kleines Ventil dran. Da drückste drauf und schwuppdiwupphastenichtgesehen ist die überschüssige Luft raus und das Innenleben nach außen gekehrt.

Doch die intimen Details muss sie selbst erklären.

Nur soviel sei verraten: Sie (die Hitsche) ist nicht nur zum Draufstellen der Füße geeignet.

.

(*) in diesem Fall im Sinne von Fußbank


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Lila. Der letzte Versuch?

Erstellt von duftbaeumchen am 20. Dezember 2008

Darf ich Unbekannte auf offensichtliche haarsteilistische Ausrutscher hinweisen? Darf ich die Kassiererin im Elektronikmarkt darauf aufmerksam machen, dass alle (!) Klebestellen ihrer wohl bereits vor Wochen angetackerten violetten Kunststrähnen deutlich erkennbar unter dem spärlichen Deckhaar hervorschauen?

Traurig, wenn man keine Freundinnen hat, die einem sowas mitteilen?

Oder war das ein Trick, angesprochen zu werden?

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spannungsleer

Erstellt von duftbaeumchen am 20. Dezember 2008

StopschildIch bin ja sooooo entspannt, wenn um die Besorgung von Geschenken geht. Wie bereits mehrfach hier bemerkt: Von mir gibt’s nüscht!

Und wenn mir dann noch die Radiofrau den Besuch eines großen Kaufzentrums schmackhaft machen will und mit “Einkaufen in besinnlicher Weihnachtsatmosphäre” lockt, möchte ich nicht wissen, wie es bei ihr zu Hause zugeht.

Einkaufen in besinnlicher Weihnachtsatmosphäre“.
Das ist doch: Menschenmassen, Gedränge, verchristfestlichtes Hitparadengedudel aus jeder Laden(d)ecke und Glühweinspritzer auf der Jacke.

Angereichert mit Duft nach verbrannten Mänteln.

So viel Besinnung brauch ich dann auch nicht.

Da guck ich mir lieber “Band of brothers” von DVD an.

DAS ist besinnliche Weihnachtsatmosphäre!

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Zigarre mit Ausguck

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Dezember 2008

Früher mussten wir “Schiffe-versenken” mit Papier und Bleistift spielen. Dann kam die Zeit, in der wir den heimischen Personalcomputer für derartige, wenn auch nur virtuelle Scharmützel verwenden konnten.

Alles Schnee von gestern!

Eine neue Ära ist angebrochen (worden) – das Versenken von Wasserschwimmzeugen erreicht eine höhere Qualität.

Nur etwas weiter unten.

Die britischen U-Boote werden neuerdings mit Fenstern ausgestattet.

Mit elektronischen.

Auf englisch: Windows.

Gucklöcher aus einer, nein, aus der großen Redmonder Fenstermanufaktur. Da, wo auch Bill Gates mal geherrscht hat.

Man kann zwar nicht ‘rausgucken, aber immerhin.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob man darüber schmunzeln oder sich lieber zu Weihnachten einen Atomschutzbunker wünschen soll.

Jeder, der schon einmal mit Microsofts Klickibunti-Fenstersystemen in Berührung kam, wird wissen, dass Stabilität im Betriebsverhalten nicht die allergrößte Stärke der Bedieneroberfläche des Weltmarktführers ist.

Und trotzdem werden Atom-U-Boote damit ausgerüstet.
Entweder hat die microsoftsche Marketingabteilung geniale Mitarbeiter oder die Verantwortlichen des insulanischen Verteidigungsministeriums wissen nicht, was ein Computer ist bzw. tut.

Erst recht nicht, wie sich ein Windows-PC verhält.

Also wenn mal wieder eine Rakete abhanden kommt, nur weil die Bits aus den Fenstern gefallen sind, dann habt keine Angst vor dem nuklearen Erstschlag.

Wie sagt der wissende Systemadministrator so treffend: It’s not a bug, it’s a feature [*]

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten. Feiert noch mal ordentlich, es könnten die letzten sein.

.

[*] Dies ist kein Fehler, dies ist ein gewolltes Leistungsmerkmal.

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