Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2008
Wie an dieser Stelle bereits bemerkt, bin ich hinsichtlich Aufzucht und Pflege floristischer Lebewesen besonders begabt und weltweit als Konifere anerkannt.
So weit , so gut.
Aufgrund dieser außergewöhnlichen Fähig- und Fertigkeiten erlaube ich mir ab und zu, meinen Blick über den efeuberankten Tellerrand zu heben.
Ohne Kritik äußern zu wollen, begutachtete ich gestern das mickrige, im Flur weilende “Etwas”. Die Herzdame – ebenfalls mit zwei hellgrünen Daumen ausgestattet – bemerkte, sie sei froh und es wäre alles In Ordnung, wenn an den sich seltsam windenden Stengeln wenigsten kleine Blattansätze das Tageslicht suchen.
Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher.
Sehen Alpenveilchen immer so aus?
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Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2008
3-Pfeffer-Nudeln.
Als “Winter Edition“.
Na gugge ma eener an.
Was ist denn daran winterlich?
Zumal die wenigen Pfefferkörner in Voraussicht des heißen Bades weder ein Mützchen noch Handschuhe trugen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2008
Wer kennt es nicht: Jeden Abend drehen tausende Mobilisten ihre Runden um den Häuserblock, um ein asphaltiertes Ruhekissen für die motorisierte Gehhilfe zu finden. Oder sie bezahlen horrende Summen für einen Stellplatz in der Tiefgarage.
Das muß nicht sein.
Eine Leipziger Wohnungsbaugesellschaft hat die Lösung: Wohnen und Parken als Kombination. Ob Wohnmobil oder Kleinstwagen, auf den teilweise vergitterten Parzellen läßt es sich trotz Zugluft und Abgasgeruch vortrefflich leben. Größenwahnsinnige können sogar – für ein geringes Aufgeld versteht sich – den Nachbarplatz zusätzlich anmieten. Für die menschlichen Bedürfnisse stellen die noch nach herkömmlicher Art hausenden Plattenbaubewohner nebenan gerne ihre Sanitärzellen zur Verfügung.
Man muß keine Fenster putzen (außer die des eigenen Kraftfahrzeugs), für die Hausordnung wird extra eine Fachfirma beauftragt und Streitereien mit den Nachbarn geht man auf simple Weise aus dem Weg.
Im Konfliktfall wechselt man einfach den Stellplatz.
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Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2008
Wie war das doch gleich mit dem Spinat?
Auch wenn der Zeichentrickser Popeye nach Einnahme der seltsamen Substanz zu einem Kraftprotz mutierte und sich damit eigentlich zum Vorbild für frühjugendliches Essverhalten hätte aufschwingen können. Das Kind an sich kümmerte sich wenig darum und schrie “Ich will kein Eisen essen!“, als es die grüne Pampe auf dem Teller sah.
Doch das war früher.
Heute liegen ganz andere Dinge schwer im Magen.
Ob geraspelt oder als Stück, ein Kuchen aus Blech mundet auch dem Kleinkind ganz vorzüglich.
Vorausgesetzt, er liegt auf einem bunten Teller.
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Erstellt von duftbaeumchen am 12. Januar 2008
Samstagmorgens, halb acht in Deutschland.
Eine Stunde in der Kälte. Dann zogen dichte Wolken auf und versperrten den ersehnten Blick auf die Sonne.
Und kalt war’s außerdem.
Ganz schön kalt.
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Erstellt von duftbaeumchen am 11. Januar 2008
Die Situation hat sich entspannt; den Gutschein haben wir gestern im Vorfeld einer Kabarettveranstaltung eingelöst.
Wie Frau Zoee in den Kommentaren richtig bemerkte – ohne Getränk.
Der erst kürzlich der Pubertät entfleuchte und mit wenig bis gar keinem kaufmännischen Geschick ausgestattete Jüngling bot uns weder ein Getränk noch Ketchup oder Mayo an; kein Dessert, keinen Kaffee, kein gar nichts. Also beschränkten wir uns auf das reichhaltige Menü aus zwei knuspernden Hühnern im Teigmantel und einer mittelgroßen Tüte Kartoffelstäbchen. Reicht auch.
Nun steht der Gutschein für Montag nicht mehr zur Verfügung und ich wieder vor einem Problem.
Auf meine Frage, warum sich immer die Männer Gedanken über die Auswahl von Speise, Trank und Gastwirtschaft zu derartigen Festlichkeiten machen müssen, antwortete die Herzdame nur: Weil wir (der Mann) froh sein können, überhaupt eine (die Frau) abbekommen zu haben.
Und dafür könnten wir ruhig auch mal was tun.
Ich denke, hier besteht noch Kommunikationsbedarf.
Im gruppendynamischen Einzelgespräch.
Frühestens Dienstag.
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Erstellt von duftbaeumchen am 11. Januar 2008
Das neue Dienstdomizil erlaubt einen Rundumblick über die Dächer Leipzigs.
Vorgesternmorgen, mit Kamera und Stativ bewaffnet, dokumentierte ich vom Dach aus den Aufwachvorgang des Erdtrabanten (die Sonne dreht sich doch um die Erde, oder?). Nachdem sich mein Chef höchstselbst von der Imposanz des Sonnenaufgangs überzeugt hatte, schlug er den ebenfalls herbeigeeilten Mitarbeitern vor, unseren Jahresurlaub auf das bundesdeutsche Mindestmaß zusammenzustreichen.
Der Blick aus dem Bürofenster sei fast wie Urlaub.
Ich denke, da besteht noch erheblicher Diskussionsbedarf…
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Erstellt von duftbaeumchen am 10. Januar 2008

Am Montag jährt sich das “Zusammensein” mit der Herzdame zum ersten Mal. Wie vielerorten üblich, wollen auch wir den Abend mit einem Essen beschließen.
Als ich vorschlage, einen der noch vorhandenen Gutscheine einer großen Schnellimbisskette zu nutzen, guckt sie mich ganz seltsam an.
Kann mir mal einer sagen, was daran auszusetzen ist?
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Erstellt von duftbaeumchen am 8. Januar 2008
“Chaos in deutschen Wohnzimmern“
Nicht nur bei “Big Brother” sind großzügig geschnittene, bauchbenabelte Dekolletees Pflicht. Auch Pro7 setzt diese mittlerweile zur Verwirrung und Verzückung des männlichen Publikums ein.
Da gleitet nicht nur der Löffel vom Fernseher.
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Erstellt von duftbaeumchen am 8. Januar 2008
Ich hab’ da mal was vorbereitet…
08.01.2008, 20:49 Uhr
Der große und einzigartige Uri Geller möchte in wenigen Sekunden versuchen, meine und dutzende andere alte und/ oder defekte Küchen- sowie andere Uhren nur durch die Übertragung seiner Gedanken anzuschubsen und zum Ticken zu bringen.
Ich bin gespannt.
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[Update 20:52 Uhr]
Die fix auf dem Fernsehgerät bereitgelegten Löffel rucken und zucken sich nicht.
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[Update 21:02 Uhr]
Ein Wunder!
War es eben noch kurz vor dreiviertel sieben, rückten die Zeiger wie von Geisterhand bewegt auf 18:43 Uhr. Das sind sage und schreibe zwölf Stunden in wenigen Sekunden.
Ob ich die Löffel noch einen Moment liegen lasse?
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[Update 21:12 Uhr]
Aus Rücksicht auf meine psychische Verfassung breche ich das Experiment an dieser Stelle ab und entferne auch die Löffel vom heimischen Rundfunkempfänger.
Nicht, daß die mich des Nachts anspringen.
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