Erstellt von duftbaeumchen am 29. Februar 2008
Das darf man doch mit ‘nem Mann nicht machen!
Im Kaufmannsladen des Vertrauens kündigen seit Wochen große Schilder den Umbau der Kühleinrichtungen an. Bisher verlief die Angelegenheit auch recht annehmbar; doch nun geht’s richtig los. Die drei beidseitig begehbaren Frischhaltetheken für Molkerei- und andere Produkte sind an der Reihe. Zu diesem Zweck wurde zusätzlicher Stauraum aufgebaut, Produkte dorthin ausgelagert bzw. weiträumig in andere Bereiche umsortiert.
Prinzipiell ist das keine schlimme Sache, wenn…
… ja, wenn der Mensch nicht wäre.
Wie bereits hier, hier, hier und auch hier berichtet, spielt der Menschling beim Einkaufen als Vorgang an sich keine zu unterschätzende Rolle. Ich muß das nun nicht weiter breitlatschen, der Worte sind genug geschrieben.
Fast.
Die Kühltruhenbauern haben nämlich bei der Umbauplanung folgenden psychologischen Aspekt offensichtlich nicht beachtet (oder gar bewusst in die Restrukturierungsmaßnahme einbezogen?): Der Mann im Allgemeinen ist prinzipiell gesehen recht Weiterlesen »
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Erstellt von duftbaeumchen am 29. Februar 2008
Nun überlege ich schon eine Weile, komme aber nicht drauf. Irgendwas fehlt auf dem Bild. Vielleicht liegt es an diesem besonderen Freitag, vielleicht auch am Wetter. Ich raufe mir die wenigen Haare, schaue immer wieder auf die Fotografie.
Und doch erkenne ich des Rätsels Lösung nicht.
Was könnte es wohl sein?
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. Februar 2008
… faules Ei.
Ich hab’s verpasst. Das Finale der urigen Keller-Schau.
Der Nachfolger des großen Mentalisten Uri Geller ist gekürt. Er heißt nicht, wie der Sendungsname “The next Uri Geller” eigentlich vermuten läßt, Uri Geller der Zweite, sondern Vincent Rabenschwarz bzw. Vincent Rabe bzw. einfach Vincent Raven.
Aus Gründen der Nichtbeachtung der Sendereihe (bis auf die erste Folge und einen Teil der zweiten) kann ich zwar nicht sagen, mit welchen Kunststückchen er sich den Thron “ertricksen” konnte. Allerdings wundert mich eines: Warum war er bei der Bekanntgabe des Gewinners so angespannt? Warum schien es, als ob er es gar nicht glauben könne?
In seiner Eigenschaft als Gedankenleser wußte er doch sicherlich bereits vor Wochen, daß nur er als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen konnte.
Eben alles nur Schauspieler.
Und nebenbei bemerkt: Wenn der urige Uri in seinem Heimatland Israel auftritt, leitet er seine Wunder dann auch durch simples Zählen in Hebräisch (Achad, Shtaim, Shalosh) ein oder wählt er wegen des Anscheins der Mysteriosizität dann lieber einen anderssprachigen Zauberspruch.
Simsalabim oder Hokus Pokus Fidibus vielleicht?
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Erstellt von duftbaeumchen am 27. Februar 2008
Kundin (sinngemäß): Vorgestern war Herr A. hier und seitdem kommen nur noch so komische Werte und gar nicht mehr das, was ich auf dem Bildschirm gesehen habe.
Dabei schwenkt sie einige soeben ausgedruckte Tabellen vor meinen Augen und deutet aufs Papier.
Ich (prophylaktisch): Ich wars nicht!
Die jahrelange Erfahrung des Technikers im Hinterkopf wies ich vorsorglich alle Schuld von mir. Schließlich gab es Situationen, da hatte ich die Tür noch nicht mal richtig hinter mir geschlossen, als schon der erste angestürzt kam mit den Worten: Seit dem sie hier bohren, geht meine Waschmaschine nicht mehr.
Ein Anruf bei Herrn A. ergab erwartungsgemäß, daß auch er weder etwas verstellt noch sonstwie virtuelle Schalter, Hebel und Regler in bzw. außer Betrieb gesetzt hat.
Ergo: Ich prüfe selbst und schicke eine Testseite zum Drucker.
Und? Was passiert?
Geeenau. Der Drucker bringt genau die Informationen zu Papier, die er soll.
Mit einem kleinen Schönheitsfehler.
Aus betriebswirtschaftlichen, Umweltschutz- und technischen Gründen füllte Herr A. den Papiervorratsbehälter mit “Schmierpapier” auf.
Da die Drucksachen mit der Rückseite nach oben im Ausgabefach zu liegen kommen (und somit auch sichtbar sind), aber sich genau auf dieser Seite eben alte und vor allem zusammenhanglose Informationen befinden, war die Kundin der Meinung, auf dem Weg vom Bildschirmformular zum Drucker würde irgendjemand die Zeichen hinterlistig vertauschen.
Dabei hätte sie die Blätter nur wenden müssen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 25. Februar 2008
Seit gestern Abend frage ich mich mal mehr, mal weniger (je nach Auslastung meines kleinen Hirns): Warum wurde der große Tennis-Schläger M. Stich als einziger Nichtpolitiker in die ARD-Sendung “Anne Will – Sag niemals nie: Die Linke wird salonfähig” eingeladen?
Lief er vielleicht gerade zufällig an der Redaktionstür vorbei, wurde als Bürger mit politischer Fachkompetenz “entdeckt” und kurzfristig als Ersatzmann für den Gesandten der ja nun nicht mehr im Hamburger Rat der Stadt mitarbeitenden FDP auf den nun freien Stuhl gesetzt?
Hätte ihm Anne Will nicht drei, vier Fragen gestellt, wäre er gar nicht aufgefallen. Die anderen sind sich wenigsten gegenseitig ins Wort gefallen, haben sich der Lüge und Unfähigkeit bezichtigt.
Eben wie im wahren Leben.
Und wer ist bloß für die Frisur Peter Hintzes zuständig?
Den hätte ich ja schon längst entlassen.
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Erstellt von duftbaeumchen am 23. Februar 2008
Wir – die Kinder des Opas – machen uns ‘nen Kopp, was wir IHM zum Geburtstag schenken wollen. Doch ER will einfach nichts haben. (Ältere Herren sind da manchmal sehr eigen – ich kenne das von meinerselbst.)
Eine knifflige Angelegenheit, denn ganz ohne ist auch doof.
Der Vater der Herzdame ist da ganz anders; er ist nicht so bescheiden. Er sagt frei heraus, wie man ihm den Jubiläumstag versüßen kann.
Mit langen, weißen Unterhosen, mit ‘nem paar Socken und Unterhemden.
Sehr löblich, da fällt das Schenken leicht.
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Erstellt von duftbaeumchen am 23. Februar 2008
Manchmal frage ich mich, ob das Prinzip der Telefonie nicht vielleicht doch von einer Frau erfunden wurde, selbige aber aus Gründen der “Nochnichtemanzipation” unter einem männlichen Pseudonym auftrat.
Desweiteren schlage ich vor, die Wirkung des modernen Telefons als Hilfsmittel bei der Konvaleszenz kranker Menschen tiefgründig zu erforschen.
Mir ist nämlich folgendes aufgefallen:
Wie bereits bemerkt, leidet die Herzdame derzeit unter akuten Beschwerden der Hals-, Nase-, Ohrenorgane; kurz gesagt, sie ist stark erkältet.
Doch nun kommts: Sobald das Telefon klingelt und sie sich zum Gespräch mit einer ihrer Freundinnen und/ oder Bekannten zurückzieht, ist vom Krankheitsbild nicht mehr viel zu bemerken.
Ein Wunder!
Oder sind es die elektromagnetischen Wellen, die die Bazillanten für die Zeitdauer des Telefonats lähmen?
Hier besteht immenser Forschungsbedarf!
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Erstellt von duftbaeumchen am 20. Februar 2008

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia kennt eine Reihe unterschiedlicher Böcke. Ob im Turnsport, beim Bierbrauen oder in der Zoologie – sogar in der Umgangssprache hat sich das Wort Bock mittlerweile fest etabliert.
Aber was könnte denn ein Saft-Bock sein?
Abgesehen davon, daß er gut und günstig ist.
Gibt es auch Saftböcke in Fremdhaut? Womit halten die ihre Haut so geschmeidig?
Mit Bockmist etwa?
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Erstellt von duftbaeumchen am 20. Februar 2008
Prophylaktisch möchte oder vielmehr muß ich an dieser Stelle eine demnächst stattfindende Krankwerdung meinerselbst bekanntgeben.
Seit Samstag kämpft die Herzdame mit einer starken Halskratzverschnupfung und verhilft damit unter anderem den Aktien der Papiertaschentuch- und Eukalyptusbonbonhersteller zu ungeahnten Höhenflügen.
Da ich mich nicht nur nächtens sehr nah in ihrer Nähe aufhalte, bisher jedoch von einem spürbaren Übergriff ihrer Bazillanten verschont blieb, kann ich nur vermuten, daß sich selbige zu einem Großangriff formieren, um in einer konzertierten Aktion mein Immunsystem lahmzulegen.
Falls Sie, werte Leser, also demnächst an dieser Stelle verstärkte Inhaltslosigkeit vorfinden, dann liege ich mit einem Schnupfen darnieder und ringe mit dem Tode.
Es kann nicht mehr lange dauern.
Doch ich bin vorbereitet.
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Erstellt von duftbaeumchen am 20. Februar 2008
Die Preisträger sind benannt, die Präsente verteilt.
Bereits im November vergangenen Jahres wurden die Einsendungen zum Fotowettbewerb “Leipzig …augenKLICKmal” von einer fachkundigen Jury gesichtet und kurze Zeit später die Reihenfolge der Besten festgelegt.
Feinfein, zwei meiner Stadtansichten sind prämiert worden.
So weit, so gut.
Als geduldiger Mensch harrte ich der Dinge, die da kommen mögen.
Doch sie kamen nicht.
Vor zwei Wochen fragte ich vorsichtig an, wann denn mit der Übergabe der Geschenke zu rechnen sei.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Die Preise wurden bereits am 3. Dezember per Post versandt. Nach Sichtung der Unterlagen, die die damit beauftragte Praktikantin zurückließ, waren keine Unregelmäßigkeiten zu erkennen – das Paket ist raus und kam auch nicht zurück. Ich mögen doch bitte nachforschen, ob Familienangehörige oder Nachbarn die Sendung angenommen und mir nur noch nicht ausgehändigt hätten bzw. ob sich der Paketzusteller noch erinnern könne, wem er die Kiste übergab.
Nach zweieinhalb Monaten.
Ansonsten täte es ihnen Leid, aber ein Ersatz sei verständlicherweise nicht lieferbar.
Na gut, dann hab ich eben Pech gehabt.
So bleibt mir nur zu sagen: Hoffentlich hat dem unehrlichen Wegstibitzer das Drei-Gänge-Menü für zwei Personen im “Weinschmecker” gemundet und der Bildband über Leipzig gefallen. Er/ sie kann mich ja anonym unterrichten, ob ihm/ ihr die Preise genehm waren oder ob ich mich beim nächsten Wettbewerb noch mehr anstrengen soll.
Ein Satz Ansichtskarten befand sich ja ebenfalls im Geschenkpaket.
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