So ein Umzug, der ist lustig,
so ein Umzug, der ist schön.
Ja, da kann man in die Psyche
eines Menschen schön ‘reinseh’n.
Weil mit Erfahrungen ausgestattet (siehe hier, hier und hier), wird er immer wieder gern genommen: Der duftbaumelnde Umzugshelfer.
Nicht zum ersten und bestimmt auch nicht zum letzten Mal.
Selbst für niedere Montagearbeiten ist er sich nicht zu schade und greift beherzt zu wenn es darum geht, aus Brettern, Leisten und diversen Kleinteilen Großraumbehältnisse zu erbauen.
Natürlich nach Vorlage in Form bereitgestellter Konstruktionszeichnungen.
A propos Zeichnungen.
Ein Piktogramm sagt mehr als tausend Worte und kennzeichnet den Versuch, durch ein einfach strukturiertes Bild Bekannt-, Freund- oder gar Partnerschaften zu erhalten.
Auch wenn die abgebildeten Figuren (s. Bild rechts unten) offensichtlich weiblicher Sexualität sind, so gilt das auch für gemischtgeschlechtliche Arbeitsgemeinschaften.
Diesbezüglich möchte ich an dieser Stelle der Firma Höffner ein Lob aussprechen.
In den mir gestern zur Verfügung gestellten Leitfäden zur heimischen Fertigstellung diverser Möbelstücke wurde konsequent auf die manchmal nicht unerhebliche Belastung menschlicher Beziehungen während einer Schrank- bzw. Tischmontage geachtet. Wohlwissend, daß deren Bauanleitungen genügend Interpretationsspielraum und Möglichkeiten zur kreativen Eigengestaltung zulassen, verwiesen sie beim Modell “Maja 385″ bereits auf Seite zwei auf eventuell auftretende Meinungsverschiedenheiten der Teilnehmer.
Selbstverständlich versteckt und in Form eines Symbols.
Es kann nur einen geben!
Einen “Hutmann”.
Oder die Zusammenarbeiter sind beide handwerklich begabt und männlich.
Dann geht’s auch im Doppelpack.
Sobald jedoch zwei Personen weiblichen bzw. sogar unterschiedlichen Geschlechts zusammentreffen, kann die Montage nicht von Erfolg gekrönt sein.
Die mentale Erfassung und Deutung des gedruckten Bauplans läuft im Gehirn einfach nicht synchron ab. Ergo: Es kommt zu Mißverständnissen und letztlich zum Streit.
Der geübte Aufbauer erkennt derartige Entwicklungstendenzen sofort, unterbindet bereits in der Anfangsphase der Maßnahme konsequent negative Anzeichen ausufernder Diskrepanzen und hält sich strikt an die Anweisungen des Herstellers: “Dieses Möbel ist einpersonig aufzubauen!” (klick auf Bild rechts)
Alternativ darf eine weitere Hilfskraft für – bitte nicht negativ interpretieren – Handlangertätigkeiten eingesetzt werden.
Aber: EINER liest den Plan, EINER baut auf, EINER trägt die Verantwortung. Ohne Diskussionen.
Anders wäre die veranschlagte Zeit auch nicht einzuhalten.
Schon gar nicht mit zwei Frauen und ihrem Sinn für lange(s) Reden.
Laut Anleitung hätte ich als Mann die Baumaßnahme überhaupt nicht durchführen dürfen. Aufgrund meiner in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehenden weiblichen Gene, gepaart mit exzellenten handwerklichen Fähigkeiten habe ich mich jedoch für die Inbetriebnahme des Schrankes zur Verfügung gestellt.
Die Herzdame, deren tatkräftige Hilfe ich dabei in Anspruch nehmen durfte und die ich an dieser Stelle lobend hervorheben möchte, meinte nur: “Bei so viel unterschiedlichen Schrauben und Einzelteilen hätte ich das nie hinbekommen.”
Wie soll das dann erst im weiblichen Doppelpack funktionieren?
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PS:
Ja, es gibt Ausnahmen.
PPS:
Auch wie Abfall scheinende Einzel- können wichtige Bestandteile der Gesamtkonstruktion sein und sollten nicht durch unbeteiligtes Personal vorzeitig entsorgt werden.