Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Mai, 2008

ver(sch|w)andelt

Erstellt von duftbaeumchen am 15. Mai 2008

In uns fremden Kulturkreisen werden Dieben und anderem Gesindel auch heute noch Hände bzw. Finger abgehackt.

Diese Art der Bestrafung entspricht zwar nicht immer der Schwere der Tat, verhindert aber eine Wiederholung bereits im Ansatz.

Ist das vielleicht der Grund, warum es dort keine Wandschmierereien gibt?

Davon abgesehen fehlen ein Komma sowie zwei Punkte. Und das Worte “Liebe” wird in diesem Fall auch nicht groß geschrieben.

Wenn man schon die erst vor kurzem renovierte Wand “verziert”, dann bitte auch orthografisch richtig.

Ich frage mich manchmal, was den Kindern in der Schule überhaupt beigebracht wird?

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Heimwerkerkind

Erstellt von duftbaeumchen am 15. Mai 2008


Eilmeldung! Neues Verfahren entwickelt!

Einer Arbeitsgruppe aus weltweit renommierten Wissenschaftlern gelang es, eine revolutionäre Methode zur Nachwuchsgewinnung zu entwickeln.

Das Kinderbastelset.

Die Zeiten mühsa(h)men Geschlechtsverkehrs in Vorbereitung der Erfüllung eines gemeinschaftlichen Kinderwunsches sind endlich vorbei. Das kleine Zeitfenster der besonders fruchtbaren Tage spielt nun keine Rolle mehr, Migräne und andere Frauenleiden sind nebensächlich.

Und das Schönheitsideal der Frau wird nicht mehr durch Schwangerschaftsstreifen und Kaiserschnittnarben belastet.

Wir basteln unsere Nachkommen selbst. Für 99 Teile sind knapp fünfzehn Euri nicht zu viel verlangt.

Hoffentlich gibt es auch eine Bauanleitung in deutscher Sprache dazu.

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Augenfalter

Erstellt von duftbaeumchen am 14. Mai 2008

Augenfalter

Ob man da mit Antifaltencreme noch was machen kann?

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Flug ins Feuer

Erstellt von duftbaeumchen am 12. Mai 2008

Flug ins Feuer

Datum: 11. Mai 2008, 20:46 Uhr
Ort: Aussichtsplattform im 31. Obergeschoß des “Uni-Riesen” (Panorama Tower) in Leipzig
Kamera: Canon EOS 400D mit Sigma 70-300/ 1:4-5.6
Bel.-zeit: 1/ 640 s
Blende: 6.3
Brennweite: 300 mm (mit Stativ)
ISO: 100, automatischer Weißabgleich
bearbeitet: nachgeschärft, beschnitten

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Platten-Bau II

Erstellt von duftbaeumchen am 11. Mai 2008

Piktogramme

Wie soll ich diese Bilder interpretieren?

 

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Platten-Bau

Erstellt von duftbaeumchen am 11. Mai 2008

So ein Umzug, der ist lustig,
so ein Umzug, der ist schön.
Ja, da kann man in die Psyche
eines Menschen schön ‘reinseh’n.

Weil mit Erfahrungen ausgestattet (siehe hier, hier und hier), wird er immer wieder gern genommen: Der duftbaumelnde Umzugshelfer.

Nicht zum ersten und bestimmt auch nicht zum letzten Mal.

Selbst für niedere Montagearbeiten ist er sich nicht zu schade und greift beherzt zu wenn es darum geht, aus Brettern, Leisten und diversen Kleinteilen Großraumbehältnisse zu erbauen.

Natürlich nach Vorlage in Form bereitgestellter Konstruktionszeichnungen.

A propos Zeichnungen.

Ein Piktogramm sagt mehr als tausend Worte und kennzeichnet den Versuch, durch ein einfach strukturiertes Bild Bekannt-, Freund- oder gar Partnerschaften zu erhalten.
Auch wenn die abgebildeten Figuren (s. Bild rechts unten) offensichtlich weiblicher Sexualität sind, so gilt das auch für gemischtgeschlechtliche Arbeitsgemeinschaften.

Diesbezüglich möchte ich an dieser Stelle der Firma Höffner ein Lob aussprechen.
In den mir gestern zur Verfügung gestellten Leitfäden zur heimischen Fertigstellung diverser Möbelstücke wurde konsequent auf die manchmal nicht unerhebliche Belastung menschlicher Beziehungen während einer Schrank- bzw. Tischmontage geachtet. Wohlwissend, daß deren Bauanleitungen genügend Interpretationsspielraum und Möglichkeiten zur kreativen Eigengestaltung zulassen, verwiesen sie beim Modell “Maja 385″ bereits auf Seite zwei auf eventuell auftretende Meinungsverschiedenheiten der Teilnehmer.

Selbstverständlich versteckt und in Form eines Symbols.

Es kann nur einen geben!

Einen “Hutmann”.

Oder die Zusammenarbeiter sind beide handwerklich begabt und männlich.

Dann geht’s auch im Doppelpack.

Sobald jedoch zwei Personen weiblichen bzw. sogar unterschiedlichen Geschlechts zusammentreffen, kann die Montage nicht von Erfolg gekrönt sein.

Die mentale Erfassung und Deutung des gedruckten Bauplans läuft im Gehirn einfach nicht synchron ab. Ergo: Es kommt zu Mißverständnissen und letztlich zum Streit.

Der geübte Aufbauer erkennt derartige Entwicklungstendenzen sofort, unterbindet bereits in der Anfangsphase der Maßnahme konsequent negative Anzeichen ausufernder Diskrepanzen und hält sich strikt an die Anweisungen des Herstellers: “Dieses Möbel ist einpersonig aufzubauen!” (klick auf Bild rechts)

Alternativ darf eine weitere Hilfskraft für – bitte nicht negativ interpretieren – Handlangertätigkeiten eingesetzt werden.

Aber: EINER liest den Plan, EINER baut auf, EINER trägt die Verantwortung. Ohne Diskussionen.

Anders wäre die veranschlagte Zeit auch nicht einzuhalten.

Schon gar nicht mit zwei Frauen und ihrem Sinn für lange(s) Reden.

Laut Anleitung hätte ich als Mann die Baumaßnahme überhaupt nicht durchführen dürfen. Aufgrund meiner in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehenden weiblichen Gene, gepaart mit exzellenten handwerklichen Fähigkeiten habe ich mich jedoch für die Inbetriebnahme des Schrankes zur Verfügung gestellt.

Die Herzdame, deren tatkräftige Hilfe ich dabei in Anspruch nehmen durfte und die ich an dieser Stelle lobend hervorheben möchte, meinte nur: “Bei so viel unterschiedlichen Schrauben und Einzelteilen hätte ich das nie hinbekommen.”

Wie soll das dann erst im weiblichen Doppelpack funktionieren?

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PS:
Ja, es gibt Ausnahmen.

PPS:
Auch wie Abfall scheinende Einzel- können wichtige Bestandteile der Gesamtkonstruktion sein und sollten nicht durch unbeteiligtes Personal vorzeitig entsorgt werden.

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Nachtrag zum Eintrag “k(n)opflos”

Erstellt von duftbaeumchen am 10. Mai 2008

Bezüglich der Gespräche der Herzdame mit scheinbar leblosen Gegenständen wurde ich “ermächtigt”, hier freiwillig und ohne Androhung körperlicher bzw. psychischer Repressalien bekanntzugeben:

Ich finde es nicht schlimm oder gar absonderlich, daß sie mit ihrer Jacke spricht.

Andere reden ja auch mit Blumen.

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In die Röhre geguckt

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Mai 2008

Auch wenn ich von der Bahnuntertunnelung der Leipziger Innenstadt nicht viel halte, nahm ich die Möglichkeit wahr, mir vergangenes Wochenende selbst ein Bild vom Baugeschehen unter Tage zu machen.

Man gewährte dem gemeinen Volke einen “Guck in die Röhre”.

Zu Tausenden strömten Eingeborene und Außerirdische herbei, um letztmalig kostenlos den Bereich zwischen Hauptbahnhof und Alten Markt zu unterqueren.

Wenn der Bau irgendwann mal abgeschlossen ist, wird für die “Besichtigung” des Tunnels nämlich eine Abgabe erhoben.

In Form eines Fahrausweises für die Transportmittel der Bahn.

Das Wetter lud zum Spaziergange, “Eintrittskarten” waren auch ohne stundenlanges Anstellen in ausreichender Anzahl vorhanden…

und wenn’s nüscht kostet…

Lange Rede kurzer Sinn – beim Überblicken der Schnapschüsse fiel mir ein kleines Hinweisschild am Tunneleingang auf.

Den vorgegebenen Weg nicht verlassen.

Aha. In einer betonbewehrten Röhre darf man den vorgegeben Weg nicht verlassen.

Haben die David Copperfield erwartet?

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Sonnenschutzengel

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Mai 2008

Sonnenschutzengel

Auch Engel müssen sich vor der Sonne schützen.

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k(n)opflos

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Mai 2008

Wenn die Herzdame spät abends nach Hause kommt und mit der an der Garderobe hängenden Jacke spricht, wenn sie feststellt (sinngemäß):”Ach, meine liebe Jacke, du hängst hier den ganzen Tag auch nur so rum. Du hast ja einen Knopf offen (und ihn währenddessen sanftfingerig durch das passende Loch schiebt).” und sie dabei liebevoll streichelt – dann bekomme ich Angst.

Angst, mich zu infizieren.

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