Erstellt von duftbaeumchen am 31. Oktober 2008
…, was ich vergessen habe, zu erwähnen: Ihr Koffer für die zweieinhalb Tage ist der gleiche wie für die zwölftägige Urlaubsreise nach Portugal. Mit genausoviel Inhalt.
Nur doppelt so schwer.
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Erstellt von duftbaeumchen am 31. Oktober 2008
Ich bin gespannt auf Sonntag.
Ob ich sie wiedererkenne?
Die Herzdame ist schon ganz uffjerejcht.
Sieben Weiber gemeinsam auf großer Fahrt in die weite Welt der Körperverschönerung. Mit der Bahn und drei Flaschen Sekt.
Und ich hab frei.
Auch mal schön.
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Erstellt von duftbaeumchen am 31. Oktober 2008
Haha, mir Saggsen gennen heute feiern und dor heeme bleibn.
Mir hams guud. Ätschebätsche.
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. Oktober 2008
Oh, oh, ein weiteres Anzeichen zunehmender Vergreisung meinerseits.
Statt den Müll im dafür vorgesehenen Behältnis in der Tiefgarage zu deponieren, fahre ich selbigen bis ins Büro spazieren.
Klar, so ein Abfallbeutel sieht sonst nicht viel von der Welt; wird meist in dunklen Tonnen durch die Lande gekarrt und bekommt nur wenig von der Schönheit der Natur mit.
Aber so viel Zuneigung ist sicher auch nicht nötig…
.
PS: Ich muss sogar gestehen: Das war heute nicht das erste Mal.
Fräulein Liss, können Sie helfen?
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Erstellt von duftbaeumchen am 26. Oktober 2008
Da ich hier, dort und da bereits darauf hinwies, mag es den zwei, drei Dauerlesern dieses Tagebuchs vielleicht aufgefallen sein; die anderen zwölf weise ich hiermit nochmals und explizit darauf hin: Der gemeine Bindestrich ist nach wie vor ein vollwertiges Mitglied der deutschsprachigen Satzzeichenfamilie und findet meinerseits auch die entsprechende Anerkennung!
Wie wichtig die Verwendung dieses kleinen Strichleins für das Verständnis von Textpassagen ist, zeigte sich am Montag, 20.10.2008, in einer abendlichen Magazinsendung des Privatfernsehens.
In einem Beitrag über den Sexualstraftäter Werner K. wurden unter anderem auch Transparente demonstrierender Bürger der Gemarkung Joachimsthal gezeigt.
Auf einer dieser Papptafeln war der im rechten Bild in genau dieser Aufmachung zu lesende Text zu erkennen (*).
Manch einem mag es nicht auffallen, aber durch die Verschiebung des Wortes “Schänder” auf die nächste Zeile (verbunden mit seiner Großschreibung und dem Weglassen des Bindestrichs) ergibt sich leider eine völlig neue und vermutlich unbeabsichtigte Aussage.
“Keine Tierversuche! Nehmt Kinder”
Für den Fersehzuschauer kam erschwerend hinzu, dass das Wort “Schänder” infolge des Beschnitts des unteren Bildrandes nur teilweise lesbar war.
Oder war das Absicht und eine versteckte Botschaft?
……
(*) Gern hätte ich statt des selbstgebastelten Bildes eine Abbildung besagten Plakates hier “ausgestellt”. Doch leider hatte ich während der Ausstrahlung der Sendung keinen Knipsekasten parat, im Netz der Netze ist alles mögliche verfügbar, nur keine wichtigen Dinge und auch der Sender teilte mir auf Anfrage mit, dass ein Mitschnitt aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar ist.
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Erstellt von duftbaeumchen am 26. Oktober 2008
Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind weder zufällig noch unbeabsichtigt.
Er: (simuliert während eines ebenfalls simulierten Sexualaktes intensiv stöhnend einen körperlichen Totalzusammenbruch)
Sie: Du darfst noch nicht sterben!
Er: (weiter stöhnend) Warum nicht?
Sie: Du hast dein Testament noch nicht gemacht.
Na dann…
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Erstellt von duftbaeumchen am 23. Oktober 2008
Die fliegende Welt verschlankt.
Keine schlechte Idee, die Gewinne wieder in aktionärsfreundliche Höhen zu treiben. Auf einigen Flughäfen werden sie bereits getestet, in deutschen Landen sind sie leider noch nicht im Einsatz:
Unter dem Vorwand der Maximierung der Sicherheit werden mittlerweile Passagiere bis auf die Haut durchleuchtet.
In Wahrheit geht es einer geheimen Allianz aus Luftfahrtunternehmen und Fitnessstudios allerdings um die Verringerung der zu transportierenden Menschenmasse verbunden mit Einsparungen von Treibstoffen bei selbstverständlich gleichbleibenden Preisen. Gewinnmaximierung in neuem Gewand.
Mit einer Art Röntgentechnik wird der Reisende auf versteckte Mitnehmsel untersucht.
Dass dabei die Konturen des Leibes sichtbar werden, ist für den Geheimbund ein positiver Nebeneffekt und beabsichtigt.
Einerseits wird davon ausgegangen, dass zukünftig schwere Push-Up-BH-Einlagen und Po-Former zu Hause bleiben. Andererseits versprechen sich die Initiatoren eine verstärkte Nachfrage nach Fitnesskursen im Vorfeld der Beförderung. Unter der Kleidung mag man manches Pölsterchen verbergen können. Für die Sicherheitsschleuse helfen dann nur noch intensives Muskeltraining oder knielange Bauch-weg-Schlüppies bis zum Brustansatz.
Zur Unterhaltung der Passagiere werden die Aufnahmen direkt zu den Monitoren in den Wartebereichen übertragen. Halbstündige Abstimmungen nach wechselnden Kriterien geben auch dem nicht den Idealmaßen der Modeindustrie genügenden Teilnehmer die Möglichkeit, einen kleinen Preis abzustauben.
Und mit Intimpiercings ist dann auch Schluss.
Über Entschädigungen der Metallkunstgewerbebranche wird derzeit verhandelt.
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Erstellt von duftbaeumchen am 21. Oktober 2008
Die ersten Spendenbittbriefe trudeln ein.
Es wird Weihnachten.
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Erstellt von duftbaeumchen am 21. Oktober 2008
So wie sich ein moderner Mikroprozessor bei der gleichzeitigen Ausführung unterschiedlicher Rechenvorgänge verhaspeln kann, so treten auch bei der ebenso modernen Frau von heute Disfunktionen im täglichen Funktionsablauf auf.
Und obwohl Frauen gemeinhin als multitaskingfähig (also in der Lage, mehrere Tätigkeiten parallel auszuführen) angesehen werden, gibt es ab und zu äußere Einflüsse, die diese vielgepriesene Eigenschaft spontan abschaltet.
Da genügt manchmal ein kleines Signal, um das Weib zu paralysieren, sie in eine Parallelwelt zu versetzen oder um sie die soeben begonnene Tätigkeit abrupt vergessen zu lassen. Da werden spontan die Ohren abgeschaltet (lass doch den Alten reden) und die virtuellen Scheuklappen ausgefahren.
So ein Signal ist zum Beispiel das Piepsen des Ultrakurzwellenfunkfernsprechgerätes bei Erhalt einer Nachricht.
Morgens halb sieben in Deutschland.
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Erstellt von duftbaeumchen am 16. Oktober 2008
Jede Woche ein neues Toastbrot kaufen wird auf die Dauer ganz schön teuer.
Und da fällt mir ein: Gibt es irgendwo auf der Welt Gebrauchtbrothändler?
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