Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Oktober, 2008

Wenn es darum geht,…

Erstellt von duftbaeumchen am 15. Oktober 2008

… zwei sich (noch) unbekannte Menschen einander nahe zu bringen, sind die initiierenden Personen zeitweise aufgeregter als die Protagonisten selbst.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich “die Angelegenheit” entwickelt.

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haarige Angelegenheiten

Erstellt von duftbaeumchen am 11. Oktober 2008

Die Diskussion vorhin beim Frühstücken, ob und warum es für Männer wichtig ist, dass sich die Herz- und andere Damen für die Herz- und anderen Buben schick machen (die liebste Freundin, Nachbarin und Gollejchin, Frau Frülln, war gestern bei der Nageltante; die Herzdame sitzt momentan beim Coiffeur), die Buben dies aber nur sehr selten registrieren bzw. honorieren, endete mit einem für beide Seiten unbefriedigendem Ergebnis.

Aber das ist ja bekanntlich nichts Neues.

Glücklicherweise werde ich meistens “vorgewarnt”.

(Merkzettel für nachher: Herzdame, Friseur)
(Merkezettel für Montag: Frau Frülln, Nageldesign)

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Feuermelder aus purem Golde

Erstellt von duftbaeumchen am 8. Oktober 2008

Feuermelder

Da war wohl bei der Renovierung des Leipziger Opernhauses noch etwas Geld übrig?

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Licht an!

Erstellt von duftbaeumchen am 7. Oktober 2008

Ist Euch schon aufgefallen, dass es morgens draußen noch dunkel ist, wenn ich aus dem Bad komme?

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der Klang der Schrift

Erstellt von duftbaeumchen am 6. Oktober 2008

unzustellbar


ABER NICHT IN DIESEM TON!

Kann man das nicht liebensgewürziger ausdrücken?

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wackelnde Früchte

Erstellt von duftbaeumchen am 6. Oktober 2008

Jelly

Ich bin schon ganz gespannt, wer oder was mich da unter der Dusche umärmelt.

Hoffentlich ist es nicht der Blob.

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schildschön

Erstellt von duftbaeumchen am 6. Oktober 2008

Quatsch

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Park-Bank

Erstellt von duftbaeumchen am 6. Oktober 2008

Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber bei Betrachtung der aktuellen Finanzmarktsituation scheint mir:

Armut ist gut für die Gesundheit.

Besonders hinsichtlich der Vermeidung von Magengeschwüren, Gelenkschmerzen und Nervenleiden infolge ständiger Umschichtungsmaßnahmen und Verlustängste.

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greise Wolken

Erstellt von duftbaeumchen am 3. Oktober 2008

Bin ich wirklich schon so alt?

Von den ca. 50 Veranstaltungsteilnehmern waren augenscheinlich ganze 7, in Worten SIEBEN, unter 45. Ein sehr großer Teil des Publikums hatte bereits die Sechzig überschritten; der Rest schien auch nicht mehr ganz taufrisch.

Und wir mittendrin.

In Reihe sechs. Nachmittagsvorstellung, 15.00 Uhr.

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Neues aus dem Osten IV

Erstellt von duftbaeumchen am 3. Oktober 2008

Heute vor 65 Jahren

“am 3. Oktober 1943

Liebe Lo!

Endlich sind wir dem Chaos um Smolensk entronnen und trotzdem wir als letzte wegfahren sollten und man uns ohne ein Fahrzeug zurückließ, waren wir doch noch die ersten an unserem gesetzten Ziel und warten hier nun schon den 3. Tag auf die anderen Kameraden. 4 Tage waren wir unterwegs, stundenlang im Schutz von Panzerwagen durch die riesigen Wälder von Minsk und Baranowitsche und nun sitzen wir hier in einem ganz netten weißrussischen Städtchen, unser Zahlm., 3 deutsche Kameraden und 4 Russen, also 8 Mann, mitten in dem stärksten Partis.-gebiet. Von den anderen Kameraden hören und sehen wir nichts.

So eine Art des Abrückens habe ich in meinem Leben noch nicht mitgemacht, wie sich die Herren Offz. wieder mal benommen haben, da durfte ja eher Zivil mitfahren als ein deutscher Lanzer. Unser Kommandant fährt einen sechssitzer Wagen mit dem er als erster los gefahren ist und darin saßen: Er selbst und seine angebliche Dolmetscherin, ein perfekt russisch sprechender Sonderführer des O.K. und eine weitere Dolmetsch. Sowie der Vater der erstgenannten und der Chauffeur. – Als zweiter Wagen fuhr noch ein PKW weg und darin saß der Herr Adjutant und seine angebliche nur Dolmetscherin eine alte Schachtel von widerwärtiger Art mit ihrer Tochter von ca. 12-13 Jahren. Um alles andere haben sich die Herren nicht gekümmert, sie waren weg.

Der O.K. standen nur 3 LKW zur Verfügung, davon einer mit Anhänger, der fast voll beladen war nur von dem Gepäck des Herrn Kommandanten u. seiner Dolmetscherin sowie dem Gepäck der Dolmetscherin vom Adjutanten. Das war der größte Wagen und auf die anderen beiden kleinen sollte die gesamte O.K. mit Gepäck und Verpflegung, wo natürlich nur ein kleiner Teil untergebracht werden konnte, verladen werden. Für den Rest hieß eben, seht zu, wie ihr wegkommt.

Gegen entsprechende Mengen von Lebensmitteln stellte uns eine Einheit ein leerfahrendes Fahrzeug zur Verfügung. Drauf was drauf ging und fort. Einige Leute blieben noch zurück und sollten versuchen noch ein Fahrzeug zu erhandeln. In wie weit es ihnen gelungen ist entzieht sich meiner Kenntnis.

Das sind Vorbilder, nicht wie sie der Nationalsozialismus braucht, sondern Vorbilder wie sie vor der Revolution 1918 Vorbilder gewesen sind und auf deren Schultern die Revolution lastet.

Soeben trifft eine kleine Wagenkolonne ein, es ist heute der 4.10.43 nachm. 5 Uhr und zwar die 2 PKW, der große LKW mit Anhänger und einer von den kleinen LKW.

Nun wird gleich Leben in den Bau kommen und die endgültige Quartierfrage gelöst werden. Da sehe ich schon wieder schwarz, das Geschmeiß von Russenweibern wird bessere Quartiere haben als unsere eigenen Kameraden.

Für heute mal Schluß
vielleicht kann ich Dir auch
besser einen mündlichen Bericht abgeben

Herzl. Grüße
Dein
Rudolf”

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