Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Januar, 2009

auf Kollisionskurs

Erstellt von duftbaeumchen am 22. Januar 2009

auf Kollisionskurs

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verflossen

Erstellt von duftbaeumchen am 21. Januar 2009

Bienenhonig besitzt ein eigenes Leben.

Auch wenn er eigentlich schon tot und eingeglast ist.

Sobald man das erste Mal das Frischesiegel eines neuen Behältnisses öffnet, geht’s los. Noch läßt sich der Deckel mühelos bewegen. Nach ein paar Tagen allerdings wird es zunehmend schwieriger. Und das, obwohl die Kontaktflächen zwischen Glas und Deckel nie mit dem zuckrigen Inhalt in Berührung gekommen sind.

Es klebt obenrum.

Wie auch immer der Honig da hin gekommen ist – er ist da. Trotz durchsichtiger Behausung (er kann also mühelos ‘rausgucken), scheint es ihm da drinnen nicht zu gefallen und er versucht wahrscheinlich, in Zeiten der Unbeobachtetheit die gläserne Barriere zu überwinden und die/ das Weite zu suchen.

Genauso ist das auch auf dem frisch getoasteten Toast.
Man tauche einen Löffel in die süße Substanz, ziehe ihn wieder heraus und der Honig folgt der Schwerkraft und will erst mal ins Glas zurück. Ihm gefällt es drinnen wohl doch besser. Also mehrmals den Löffel gedreht (der “Fließfaden” reißt) und ein kleckerfreies Schwenken (ohne Berührung des Glasrandes!!) zum Zielort ist möglich.

Nun sollte wieder die Schwerkraft wirken. Doch es passiert…

…nichts.

Die zähflüssige Masse krallt sich am Löffel fest. Nur mit Mühe und einem Spezialwerkzeug (Messer) kann man sie zu einem weiteren Ortswechsel bewegen.
Doch auch der margarinierte Untergrund scheint ihr nicht zu behagen. Fast sprunghaft wechselt der Honig seinen Aggregatzustand von teer- zu fastwasserförmig und kriecht trotz Ausrichtung der Streichfläche mit der Wasserwaage – mal schneller, mal langsamer – zum Brotrand.

Dort harrt er aus, bis er auf dem Weg zum Mund fast die Lippen erreicht hat. Leichtfüßig krabbelt er über den Rand und stürzt sich todesmutig in die Tiefe.

Und landet auf dem Shirt, Pullover oder was man sonst noch so am Leibe trägt.

Man sollte nur noch nackt frühstücken.


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abwarten

Erstellt von duftbaeumchen am 21. Januar 2009

Auch wenn “die Welt” große Hoffnungen in radikale Veränderungen der amerikanischen Innen- und Außenpolitik setzt, auch wenn die Euphorie ob der Wahl eines Schwarzen zum Präsidenten hohe Wellen schlägt, sollten wir folgendes nicht vergessen:

Barack Obama ist Kind eines kapitalistischen System, Sieger eines harten Auswahlprozesses einer der staatstragenden Parteien der Vereinigten Staaten von Amerika. Er packt nun nicht seine privaten Ersparnisse auf den Tisch und kann losgelöst von politischen und finanziellen Sachzwängen agieren. Barack Obama ist genauso dem Wohlwollen des imperialistischen Großkapitals ausgeliefert wie es die Präsidenten vor ihm waren.

Wir sollten also nicht zu viel erwarten.

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gar wonderlich

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Januar 2009

Kennt’er den? “I just called to say I love you“. Klar, kennt’er den.

Aber was ihr vielleicht nicht wisst: Sch’ti wie Wonder wurde in Nordfrankreich, ganz konkret in Bergue unweit der belgischen Grenze geboren.

Doch mehr möchte ich hier nicht preisgeben. Wem nach weiteren Einzelheiten gelüstet, muss sich schon selbst informieren. Am besten, ihr schaut Euch den Film “Willkommen bei den Sch’tis” an.

Solange er noch in den kleinen und Programmkinos gezeigt wird.

Wieder mal ein kleines, feines cineastisches Schmeckerchen mit viel Witz und sogar etwas Romantik.

Prädikat: Unbedingt anguggen!

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Altersvorsorge

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Januar 2009

Gestern vor der Kultur.

Ich bin mit dem Erwerb zweier Kinokarten beschäftigt, die Herzdame schaut sich unterdessen in der Lounge (sprich Launsch [mit langem "au"]) des Lichtspielhauses um. Als ich den Tauschvorgang zwei Papierschnipsel gegen zwei Papierschnipsel plus vier Metallscheiben beendet hatte, hält mir die LAG ein kleines Werbepäckchen vor die Nase.

Herzdame: “Hier, das ist für dich.” (s. rechts)

Soweit ist es also schon gekommen…


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nur Kleinigkeiten

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Januar 2009

Keine weiteren Kommentare meinerseits.

Die telefonische Mitteilung der “Auftraggeberin”: Das Gröbste ist schon erledigt.

Bei meiner Ankunft erwies sich diese Information als knapp an der Realität vorbei eingeschätzt.

Umzugskartons bis zum Rand mit Büchern bzw. Weinflaschen gefüllt, wo “Bad” draufsteht sind die Versicherungsordner drin, Möbel teilweise noch mit Inhalt bestückt.

Warum muss ich immer bei derartigen Domizilwechseln mitmachen?

Ich denke verstärkt darüber nach, einen umfassenden Umzugsratgeber zu veröffentlichen.

Weitere Einträge dieses Genres: Plan B, Glücksmomente, Morgenstund’ hat Wort im Mund, Packungsdichte, Plattenbau.

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Altersdurchschnitt

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Januar 2009

Sie: Ich finde es doof, dass Frauen einen kleinen Bauch bekommen, wenn sie alt werden.

Er: Aber Männer haben es auch nicht besser. Denen wachsen dann Haare aus den Ohren und der Nase.

Sie: Aber die kann man abschneiden.

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Nicht vergessen!

Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2009

Display

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versteinert

Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2009

Verrate mir doch mal bitte jemand, welcher Belzebub mich geritten hat, als ich soeben eine der beiden in der Schreibtischschublade versteckten Packungen Dominosteine öffnete. Nachmittags. Kurz nach halb vier.

Das kann doch nicht wahr sein.

Wenn ich mich nicht zusammenreiße, ist die nachher alle.

Und dabei will ich heute Abend mit der Herzdame auswärts speisen…

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Und heute lesen Sie…

Erstellt von duftbaeumchen am 14. Januar 2009

Ein weiteres Kleinod deutscher Ausdrucksverformung:

“Wir haben die notwendige zu validieren Ermächtigung, und Zustimmungen des schwebenden Geschäfts nachzuschicken behauptet zur Regierung für abschließende Zahlung auf Zustimmung durch Reserve Bank von Südafrika (RSBA). Alle Partner stimmten, beim Mandates Unterstellen Mandates Unterstellen ich, um vorzuschlagen, der wenn Sie bereit sind, uns in der Verhandlung zu unterstützen, Ihr Anteil der Summe 30% der 14.4 Million ist, 65% sind für uns und 5% für alle mögliche Unkosten zu, die im Verlauf dieses Projektes genommen wurden einschließlich Telefon- und Telefaxrechnungen.

Das Geschäft selbst ist das 100%-Safe auf Ihrem Teil versah Ihnen Festlichkeit es mit äußerster Geheimhaltung und Vertraulichkeit. Auch merken, dass Ihr Bereich der Spezialisierung nicht eine Behinderung zur erfolgreichen Durchführung dieser Verhandlung ist.”

Treffender hätte selbst ich es nicht ausdrücken können.

Und dies ist längst nicht der ganze Text. Doch möchte darf ich aus Gründen der Geheimhaltung hier nur einen Auszug dieses elektrischen Briefes veröffentlichen.

Schließlich will ich meinen Anteil an den 14 Millionen nicht gefährden.

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