Kurzmitteilung
Erstellt von duftbaeumchen am 30. März 2009
Heute Abend ist ES wieder mal besonders “schlimm”.
Weitergehend möchte ich mich diesbezüglich nicht äußern.
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Duftbäumchens Logbuch |
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mit System Anti-Verblassen |
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Erstellt von duftbaeumchen am 30. März 2009
Heute Abend ist ES wieder mal besonders “schlimm”.
Weitergehend möchte ich mich diesbezüglich nicht äußern.
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Erstellt von duftbaeumchen am 30. März 2009
Ich suche zwar momentan keine neuen Möbel, schlendere aber trotzdem gerne mal durch die einschlägigen Fachmärkte und lasse mich inspirieren.
Da stach es mir letztens – sinnbildlich – in die Augen.
Ein Ensemble geschickt angeordneter und miteinander verbundener Pressspanbretter.
Eine Wohnwand.
Und ich fragte mich: Ist eine Wohnung heutzutage überhaupt noch notwendig?
Offensichtlich haben sich pfiffige Wissenschaftler in jahrelanger Forschungsarbeit etwas ausgedacht, was den internationalen Wohnungsmarkt revolutionär durcheinanderbringen könnte. Wo früher nur Bücher, Gläser (aus denen niemals getrunken wurde) und Omas teure Sammeltassen eine Heimstatt fanden – im Volksmund als Schrankwand bezeichnet -, werden in nicht allzu ferner Zukunft menschliche Leiber gelagert.
Wir wohnen in der Wand.
Gut, ich müßte mich etwas einschränken, aber es gibt ja auch größere Schrankkombinationen.
Es müßte nur noch geklärt werden, wo die Wohnwände ihr Zuhause finden.
Also in meiner Bude wäre dann ja noch etwas Platz. Den würde ich vermieten.
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. März 2009
Eigentlich wollte ich ja was gaaaanz anderes machen; meine Idee jedoch ließ sich nicht ohne großen Aufwand umsetzen.
Also kramte ich in den umfangreichen Bildarchiven der vergangenen Jahre und leiste mit diesem Foto meinen kleinen Beitrag zur Wochenaufgabe “Kinderperspektive” des Projekts 52/09.

(Felix B. in Betrachtung eines selbstgelenkten Drachens, 22.10.2006)
Nichts spektakuläres, aber immerhin…
(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari)
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. März 2009
Samstag, nachmittags gegen 17.00 Uhr. Die Wartezeit an der Kasse überstieg die Dauer des Weges vom Eingang bis zur Zahlstelle um ein Vielfaches.
Menschenmassen, wohin die Augen auch schauten. Drinnen und draußen.

Ob und wie der Herrschaften das Sofa nach Hause transportierten, kann ich euch nicht berichten. Sie waren jedoch nicht mehr zugegen, als wir das Etablissement nach gefühlten zwei Stunden mit einer Glasschüssel für 1,99 sowie keinen Kerzen und Grünpflanzen verließen.
Ich vermute, Muttern musste – analog zum nordischen Schlittenhunderennen – das IKEA-Schiebewägelchen führend hinterlaufen.
Bis 60 km/h sollte das ja auch kein Problem sein…
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Erstellt von duftbaeumchen am 26. März 2009
Kennt ihr sowas noch? 8-Zoll-Disketten (1) mit einer Speicherkapazität von 360 KByte?
KILOBYTE, nicht Megabyte oder gar die heute gebräuchlichen Gigabyte! (2)
Drei Stück besitze ich noch.
Reichlich zwanzig Jahre ist es mittlerweile her, als ich das erste Mal mit der elektronischen Datenverarbeitung und somit auch mit derart (hinsichtlich der Abmessungen) riesigen Datenträgern in Berührung kam. Leider habe ich kein passendes Laufwerk, geschweige denn ein damit funktionierendes Computersystem zur Verfügung, um den Inhalt auf Lesbarkeit zu untersuchen.
Die Beschriftung sagt mir jedoch: Das ist sie. Eine Sicherungskopie meiner Diplomarbeit inklusive der Ergebnisse meiner damit verbundenen “Forschungen” – ein Programm zur numerischen Lösung von Differentialgleichungen zweiter Ordnung nach dem “Runge-Kutta-Nyström-Verfahren”, geschrieben in Turbo-Pascal und übersetzt (kompiliert) für die Bürocomputer A51xx, PC1715 und KC85/3 (3).
Hach, das waren noch Zeiten.
Damals, Ende der Achtziger des vergangenen Jahrhunderts. Als wenige Kilobyte Programmcode für einen Pascal-Compiler genügten und das Textverarbeitungsprogramm auch nicht viel größer war. Die Ergebniskurven meiner Berechnungen musste ich mangels einzelpunktansteuerungsfähigem Monitor als Pünktchengrafik sogar direkt auf den Drucker ausgeben, um sie überhaupt anschauen zu können. Das Verfahren – der Nachwelt in Form des Progrämmelchens “NYSGRAFI.COM” erhalten (die Quelltexte liegen ebenfalls noch vor) – hatte ich mir unter Zuhilfenahme eines Artikel der DDR-Zeitschrift “Mikroprozessortechnik” zusammengebastelt.
Nix mit bunten Klickersymbolen und Farbdarstellung auf dem Bildschirm (wenn man von grün auf schwarz mal absieht). Anno dunnemals ein bedeutender Fortschritt – mittlerweile nur noch eine belächelte Antiquität.
Da von der heute verwendeten Kopiertechnik noch nicht mal zu träumen war, (kr)ächzte der Neun-Nadler (K6313/ K6314) stundenlang, um mehrere Ausfertigungen der reichlich einhundert Seiten umfassenden Arbeit (DIPLOM.TXT) aufs Papier zu bringen. Bevor wir damals einen Druckauftrag auslösten, überprüften wir sehr genau, ob Inhalt und Form des Textes unseren Ansprüchen genügten. Schließlich gab es keinen Büromarkt, in welchem Farbbänder und Druckköpfe nur so herumlagen und ständig verfügbar waren. “Mal schnell ausdrucken” gab es nicht.
Und trotzdem hat es funktioniert. Schließlich kannten wir es nicht anders. Inzwischen hat sich die Technik weiterentwickelt…
… nur der Geruch der Folienscheiben ist der gleiche geblieben.
Die müffeln etwas nach “Altertum”.
(1) 8 Zoll sind 20,32 Zentimeter Kantenlänge
(2) Der Einfachheit verwende ich hier die Größenangaben Kilo und Mega obwohl in der EDV normalerweise nicht mit dem Faktor Tausend bzw. Million gerechnet wird. Weitere Einzelheiten dazu sind hier nachzulesen: Byte
(3) Weitere höchstinteressante Informationen zur DDR-Rechentechnik gibt es hier bei robotrontechnik.de.
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Erstellt von duftbaeumchen am 25. März 2009
Früher, als wir in der Firma noch keinen Kaffeeautomaten hatten, erschallte in Abständen von einigen Stunden der Ruf: “Wer will Kaffee?”.
Aus den einzelnen Räumlichkeiten kamen die Bestätigungs- und Einverständniserklärungen und die braune Brühe wurde zubereitet. Eine Person war damit beschäftigt und gut.
Heutzutage ist das jedoch gaaanz anders.
Viel moderner.
Un jeder gocht sei eichnes Sibbchen.
Aus ökonomischer Sicht eigentlich ein nicht zu vertretender Rückschritt. Und hinsichtlicher der auftretenden Lärmemission sowieso nicht gutzuheißen.
Obwohl sich mein Büro in erklecklicher Entfernung zum Ort des Geschehens befindet, habe ich trotz fehlender direkter Einsichtnahme einen um so besseren Hörkontakt.
Die alten Kaffeemaschinen haben einfach nur still vor sich hin geröchelt. Unser Vollautomat hingegen macht einen Lärm, als ob er kurz vor dem Ableben ist und sich nochmals mit aller Macht aufbäumt.
Sowohl der Mahlvorgang an sich, als auch die Pressung des Wassers durch den zerkleinerten Kaffeegrundstoff werden von deutlich hörbaren Geräuschen begleitet.
Er faucht wie ein Drache.
Je länger ich darüber nachdenke, festigt sich ein Gedanke:
Die Maschine ließe sich bestimmt auch leiser konstruieren. Man muß das den Akustikdesignern nur mal sagen.
Aber durch das weithin vernehmbare Betriebsgeräusch des Hausdrachens weiß auch ein Chef sofort, dass schon wieder jemand seine Arbeit vernachlässigt. Da gibt es bestimmt ein Geheimabkommen zwischen Führungsetagen und Hersteller.
Irgendwann wird das mal von den Pausenzeiten abgezogen.
Oder durch Gehaltszuschläge für die Nichttrinker honoriert. Ich bin gespannt.
Zweites wäre mir wesentlich angenehmer.
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Erstellt von duftbaeumchen am 25. März 2009
Ich versteh’s nicht.
Warum wird es den sogenannten Mietnomaden hierzulande so leicht gemacht?
Sie ziehen von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung und hinterlassen Berge von Müll und unbrauchbare bzw. augenscheinlich mutwillig zerstörte Inneneinrichtungen. Oft belaufen sich die Kosten für die Wiederherstellung des Urzustandes auf viele tausend Euronen.
Wenn sich die Mietschulden zu stark angehäuft haben, der Gestank des Unrates unerträglich wird, werden schwuppsundhastenichtgesehen die paar wichtigen Habseeligkeiten zusammengeklaubt und der Wohnort gewechselt. Wobei “Wohn”ort wohl nicht der rechte Ausdruck ist. Zumindest nicht für mich – Wohnen ist anders.
Ich als betroffener Vermieter würde riesige Plakate mit den Konterfeis dieser Assis drucken und diese überall in der Stadt aufhängen. Die Massenmedien, die dieses Thema (wie gestern Abend auf Sat.1) immer wieder gern aufgreifen, dürfen ja offensichtlich nur unkenntlich gemachte Gesichter zeigen.
Unsere Gesetze sind diesbezüglich viel zu sanft. Persönlichkeitsschutz hin oder her – in solchen Situationen finde ich den fehl am Platze. Wer nachgewiesenermaßen und wiederholt die Miete schuldig bleibt, sich aufführt wie die Vandalen kurz nach der Französischen Revolution, dem steht maximal ein Schlafplatz unter einer Brücke zu.
Bloß gut, dass ich kein eigenes Wohneigentum vermiete.
PS:
Und dass die Internetseite von melango.de derzeit nicht erreichbar ist, verwundert mich auch nicht.
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Erstellt von duftbaeumchen am 24. März 2009
Weil sich das Wetter momentan gar frühlinglich verhält…
(Und mir nichts sinnvolles einfällt.)
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Erstellt von duftbaeumchen am 24. März 2009
offizielle Pressemeldung und Nachtrag zum Wochenende.
Sonntag, 22. März 2009: Der Miniweihnachtsbaum (siehe hier) verschwindet – nachdem er bestimmt drei oder viermal die verflossene Weihnachtszeit erleuchten durfte und zwischen diesen Ereignissen mehr oder weniger teilnahmslos umherstand – endlich im kellerlichen Sommerdomizil.
Nun kann er sich vom Christfeststress und seinen Nachwirkungen erholen.
Er hat’s verdient.
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Erstellt von duftbaeumchen am 22. März 2009
Wisst ihr, was mich (und die Herzdame nicht minder) stutzig macht?
Könnt ihr ja gar nicht, aber ich schreib’s euch mal:
Wir haben gestern Abend eine knappe Dreiviertelstunde dem lustigen “Winterfest der Überraschungen” im Fernsehen beigewohnt und fanden das gar nicht sonderlich schlimm, sondern eher amüsant. Der MDR, bekannt und beliebt vor allem beim älteren Publikum, zeigte uns, mit welch einfachen Mitteln der Generation 45plus die restliche Lebenszeit zu versüßen ist. Silbereisenflori himself führte uns beschwingt und souverän durch musikalisches Fremdland; der Hirtenmicha erwärmte mit seiner vibrato-oralen Kunst unser Herz und Schäfer Heinrich machte nach wie vor den Eindruck, als wüsste er überhaupt nicht, was er überhaupt auf der Bühne sollte.
Der wiederholte Kameraschwenk übers Publikum zeigte mir einerseits wieder, dass mit derart musikalischem Seichtsinn riesige Konzerthallen befüllt werden können und andererseits – und das ist viel schlimmer – dass ich mich auf meiner kurzen Reise durch das irdische Leben nicht mehr allzu weit entfernt von der Zielgruppe befinde.
Und das ließ mich erschaudern.
Ich will nich so wäärn! Bitte nich!
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