Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Wolken-Reich

Erstellt von duftbaeumchen am Mittwoch 11. März 2009

Heute Abend. Kurz nach fünf. Vom geöffneten Bürofenster aus. Mit „großer“ Kamera und Stativ.


(Ich bitte die mindere Qualität infolge der Komprimierung zu entschuldigen.)

9 Kommentare zu “Wolken-Reich”

  1. Hans-Georg sagt:

    Bei uns regnet es seit heute Morgen. Aber es kommen auch wieder Tage, an denen ich einen schönen Ausblick aus dem Bürofenster habe und nicht nur nasses grau sehen muss.

  2. zoee sagt:

    du musst dich nicht entschuldigen. wenn die bilder noch grösser wären, wäre ich noch neidischer.

  3. duftbaeumchen sagt:

    @Herr Hans-Georg

    Gräme Dich nicht, in spätenstens drei Monaten wird auch bei euch die Sonne scheinen.

    Ich weiß das.

    @Frau Zoee
    Danke. Wenigstens eine, die Nachsicht übt.

  4. zoee sagt:

    wieso „nachsicht“? deine bilder grandios! sogar als kleine daumennägel finde ich sie sehr athmosphärisch und auf den punkt gebracht. du hast anscheinend eine begabung, momente einzufangen. denn fotos sind ja nur momentaufnahmen. also „nur“, du weisst schon. ich verstehe nicht viel von fotografie oder von kunst. klar kenne ich die berühmt-bekannten künstler beider genres und auch den einen oder anderen, der nicht so bekannt ist. ich gucke eben gerne. aber es gefällt mir oder gefällt mir nicht. und deine fotos gefallen mir.

    ich mochte auch die mit den kerzen und der herzdame und den seltsamen quilli-quallis. ich habe allerdings nicht verstanden, was es damit auf sich hatte. aber ich habe sie sehr gerne angesehen und vor allem die details und die bildausschnitte gemocht.

    aber du verstehst schon: schöne sonnenuntergänge zu posten, wenn in hamburg lediglich der himmel noch ein bisschen grauer wird – das ist einfach nicht sehr nett.

  5. duftbäumchen sagt:

    Das haste aber schön geschrieben.

    Doch was sind „quilli-quallis“?

  6. zoee sagt:

    na diese schriftdingens.

  7. duftbaeumchen sagt:

    Ach so. Die Schriftdingens sind „Malereien mit Licht“.

    Man nehme:

    * eine Kamera mit Möglichkeiten der Einstellung langer Belichtungszeiten (manueller Modus)
    * ein Stativ oder eine andere stabile Ablage
    * einen dunklen Raum oder eine laue Sommernacht
    * Taschenlampe, Laserschwert oder Weihnachtskerze

    Nun stellst Du die Kamera im manuellen Betrieb so ein, dass auch bei sehr langen Belichtungszeiten die Aufnahme nicht überbelichtet wird. Den Autofokus solltest Du ebenfalls deaktivieren.

    Und schon geht’s los. Motiv auswählen (am besten ein unbewegliches) – manuell scharf stellen – abdrücken. Nun stellst Du Dich mit ins Bild und malst/ schreibst mit der Lichtquelle ein Motiv Deiner Wahl in die Luft. Die zur Verfügung stehende Zeit hängt von der eingestellten Belichtungszeit ab. Wenn Du Dich dabei bewegst, wird Dein Körper auf dem Bild unsichtbar sein, die Bewegungen der Lichtquelle dagegen bleiben – da sie sehr hell sind – auf dem virtuellen Zelluloid erhalten.

    So einfach ist das.

  8. DasClaudi sagt:

    Boah, und ich sage ja: Die Wolken und die Sonne, was Schöneres gibt es nicht!

  9. duftbäumchen sagt:

    Nich wahr… Und die Zeit, den richtigen Moment abwarten zu können.