Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

komprimierte Behausungen

Erstellt von duftbaeumchen am Montag 30. März 2009

Ich suche zwar momentan keine neuen Möbel, schlendere aber trotzdem gerne mal durch die einschlägigen Fachmärkte und lasse mich inspirieren.

Da stach es mir letztens – sinnbildlich – in die Augen.

Ein Ensemble geschickt angeordneter und miteinander verbundener Pressspanbretter.

Eine Wohnwand.

Und ich fragte mich: Ist eine Wohnung heutzutage überhaupt noch notwendig?

Offensichtlich haben sich pfiffige Wissenschaftler in jahrelanger Forschungsarbeit etwas ausgedacht, was den internationalen Wohnungsmarkt revolutionär durcheinanderbringen könnte. Wo früher nur Bücher, Gläser (aus denen niemals getrunken wurde) und Omas teure Sammeltassen eine Heimstatt fanden – im Volksmund als Schrankwand bezeichnet -, werden in nicht allzu ferner Zukunft menschliche Leiber gelagert.

Wir wohnen in der Wand.

Gut, ich müßte mich etwas einschränken, aber es gibt ja auch größere Schrankkombinationen.

Es müßte nur noch geklärt werden, wo die Wohnwände ihr Zuhause finden.

Also in meiner Bude wäre dann ja noch etwas Platz. Den würde ich vermieten.

2 Kommentare zu “komprimierte Behausungen”

  1. spontiv sagt:

    Also wenn Du dir so ein Ding kaufst ist es bis zum Musikantenstadl nicht mehr sehr weit…

  2. duftbäumchen sagt:

    Ja, dann lade ich mir den silbernen Eisenflori als Untermieter ein.

    Das wird lustig.