Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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  • Langzeitstudie

  • da mach ich mit...


Archiv für April, 2009

zibbelig

Erstellt von duftbaeumchen am 30. April 2009

“Ist das wieder eine deiner seltsamen Erklärungen?”

Da gebe ich mir allergrößte Mühe, die Herzdame in die letzten Geheimnisse unserer Welt einzuweihen und was ist der Dank dafür? Hohn und Spott.

Heute morgen. In der Küche liegen unspektakulär und bewegungslos zwei in Schutzfolie verpackte grüne Gurken. Am Ende eines der Grünlinge ist durch die Hülle hindurch ein braunes Etwas zu erkennen. Für mich eindeutig, die Herzdame hingegen schaut sehr genau hin und versucht selbiges zu identifizieren. Um ihr unnötige Grübelei zu ersparen, erkläre ich, dass dies der nicht ganz bündig abgeschnittene Rest des “Einfüllstutzens”, in Fachkreisen auch Gurkenzibbel genannt, ist.

Da guggd se mich goomisch an.

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professionelle Darstellung

Erstellt von duftbaeumchen am 29. April 2009

Bezugnehmend auf meine Bemerkungen zur Sperrung von Internetseiten vom vergangenen Montag nachfolgend noch ein etwas längerer und ergänzender “Gastbeitrag“  von Jens Scholz, dessen Weiterverbreitung ausdrücklich gewünscht und empfohlen wird.

“Warum es um Zensur geht

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leyenhafte Darstellung

Erstellt von duftbaeumchen am 27. April 2009

Eigentlich wollte ich mich zum Thema “Sperren von Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt” hier nicht weiter äußern. Einerseits wird darüber hinreichend in anderen Bereichen des Netzes und des realen Lebens diskutiert, andererseits sind nicht nur die geplanten Zugangsbeschränkungen mit “Stopschild” und DNS-Sperre, sondern auch die “fundierten” Äußerungen unserer Familienursel lächerlich. Die Computerzeitschrift c’t hat das kürzlich ausführlich und ohne allzuviel Technikbrimborium in einem klitzekleinen Artikel erklärt; ebenfalls betrachtenswert ist das Interview mit Johnny Haeusler vom Spreeblickblog in 3sat.

Ich möchte klarstellen: Kindesmissbrauch, egal in welcher Form, muss hart bestraft werden.

Doch solange die - wohl auch in unserer schönen Republik stehenden - Bild- und Videomaterial seelisch und körperlich geschändeter Kinder feilbietenden Server nicht aktiv bekämpft und “vom Netz” genommen werden, solange wird es immer Möglichkeiten geben, über das Internet an dieses Material heranzukommen.

Man muss nur genügend kriminelle Energie aufbringen.

Genau an dieser Stelle müssen die Fahnder ansetzen und nicht an sinnlosen Warnhinweisen und Zugangsbeschränkungen, die letztlich nur Vorstufe einer sich auf weitere Bereiche ausdehnbaren Zensur sind. Die wahren Pädophilen nutzen längst andere Kanäle.

Ich schweife ab.

Was mich nun doch dazu bewog, einen Eintrag zu hinterlassen, ist folgendes Zitat unserer Bundesuschi, entnommen einem Radiointerview, welches Radio Eins mit ihr führte.

Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, wer Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.” (*)

How. Die Zensursula hat gesprochen.

Da fehlen mir fast die Worte.

Ich überlege, ob ich mich vorsorglich selbst anzeigen bzw. in die psychatrische Anstalt einweisen lassen sollte. Denn als jemand, der sich seit 1986 intensiv mit Computern und Netzwerken (man munkelt, da gehört das Internet dazu) sowohl beruflich als auch privat beschäftigt, bin ich der Meinung, zu den “versierten” zwanzig Prozent zu gehören.

Und ein Teil derer sind ja wohl schwer pädophil veranlagt.

Wenn ich mich dann noch gedanklich im ebenfalls technisch “versierten” Kollegenkreis umschaue… Oh, oh, da gibt es anscheinend noch Handlungsbedarf. Da gibt es doch tatsächlich Mitarbeiter, die ebenfalls die DNS-Einstellungen händisch und innerhalb weniger Sekunden auf ihren Notebooks modifizieren können.

Wenn hier also demnächst spontan und längere Zeit nichts mehr passiert, dann ist es passiert…


(*) Ursula von der Leyen im Interview mit Radio Eins am 24.04.2009

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P52/09 - Gruppenbild ohne Dame

Erstellt von duftbaeumchen am 26. April 2009

Projekt 52/09Seit dem 21. November 2004 entwickelt sie sich.

Die Leidenschaft.

Sie ist zwar nur eine von vielen, aber sie nimmt zeitlich einen nicht unwesentlichen Teil meines nicht mehr allzu langen Lebens ein. Diese Leidenschaft manifestiert sich aktuell in 546 Ordnern und beansprucht 189 GB Festplattenplatz.  Zuzüglich Datensicherung.

Die Fotografie.

Mittlerweile liegen knapp 27.000 Bilder auf der “Platte” und wöchentlich werden es mehr.

Lange Schreibe - kurzer Sinn: Dies ist mein Beitrag zum Thema “Leidenschaft” des Projekts 52/09.

Sie sehen: MICH beim Mich-Selbst-Fotogafieren.


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

Als Requisiten stellten sich bereitwilig zur Verfügung: Foth Doppel Anastigmat, SMENA SL, Exa 1c, Canon AE-1, Canon Ixus 80IS.

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triebhaft

Erstellt von duftbaeumchen am 22. April 2009

Apropos griechischer Trieb im Töpfchen. (Frau Zoee - obwohl wir uns eigentlich gar nicht kennen - weiß um den Zusammenhang)

Die Herzdame interessierte sich am Wochenende im Rahmen botanischer Fachgespräche - für die ich ja bekanntermaßen eine der weltweit führenden Koniferen Koryphäen bin - für die Frage, ob sich auch männliche Pullermänner durch “Absenkern” vermehren lassen.

Sie wäre sehr interessiert an Informationen bezüglich der technologischen Abläufe und zu beachtenden Besonderheiten.

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Jacke wie Hose

Erstellt von duftbaeumchen am 18. April 2009

Sie: Soll ich dir heute Abend eine Hühnersuppe machen?

Er: Und wo willst du die hernehmen?

Sie: Na wir haben doch noch Rinderbrühe im Schrank.

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P52/09 - Kontrast-Reich

Erstellt von duftbaeumchen am 16. April 2009

Projekt 52/09Gestern war’s. Der Sonnenschein und die Frühlingswärme zogen uns hinaus.

Hinaus in die Dunkelheit eines alten Backsteinbaus. In den Regenwald Südamerikas.

Zu Yadegar Asisis neuem Projekt “Amazonien“.

Fazit: Sehens- und empfehlenswert

Vögel zwitscherten, virtueller Starkregen prasselte auf uns hernieder und Donner grollte ob der Menschenmassen, die mit erhobenem Haupte durch das Rondell schlenderten und versuchten, das 30 Meter hohe Rundbild in seiner Gänze zu erfassen. Wie bereits bei “8848Everest360°” und “Rom 312” gelang dies nur wage. Die Fülle an kleinen und kleinsten, manchmal nur mit Fernglas zu erspähenden Informationssplittern ist immens. Obwohl der Mensch an sich als Krone evolutionärer Entwicklung angesehen wird, erscheint er neben den Riesen des Regenwaldes winzig und unscheinbar; verliert sich in den Weiten des Grüns, verstummt in einem gigantischen Klangteppich unterschiedlichster Naturgeräusche.

Reduziert sich auf einen Schatten, eine Schablone.

Und wird somit zum Objekt des aktuellen Wochenthemas “Kontraste” des Projekts 52/09.

P52/09 - Kontraste
P52/09 - Kontraste


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

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