Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Mai, 2009

un-bedacht

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Mai 2009

Hier läuft doch was schief?!

Zu Pfingsten gibt es keine Geschenke?

Warum hat sich denn noch niemand Gedanken gemacht und diese dann auch umgesetzt, wie man das Pfingstfest kommerzialisieren kann? Gerade jetzt, da die Krise immer weiter um sich greift, sollten wir über neue Möglichkeiten nachdenken, dem gemeinen Konsumenten noch mehr Geld aus den löchrigen Taschen zu ziehen. Die ministeriale Steinbrücke würde sich über ein Mehr an Umsatzsteuer freuen, der Kaufmann des Vertrauens ein, zwei Euro zusätzlich ins Sparsäckel stecken können und die Hersteller unzähliger mehr oder weniger sinnvoller Dinge, die die Welt nicht braucht, wären bestimmt ebenfalls nicht traurig über die Auslastung ihrer Maschinen.

Zu beachten wäre jedoch, dass die Präsente nicht so einseitig ausfallen wie zum Muttertag.

Aber das war ja auch eine egoistische Schnellschuss-Nischen-Idee der Blumenhändler.

Was beim Christfest funktioniert hat, sollte sich doch auch für den Geburtstag der Kirche etablieren lassen.

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fein raus

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Mai 2009

Falls es doch nichts wird mit Opels Überleben, falls trotz anderer Pläne der Magna-Manager in nicht allzu ferner Zukunft tausende deutsche Arbeitsplätze in die Tonne gekloppt werden, weil sich die vielleicht erhofften Synergieeffekte im heruntergewirtschafteten GAZ-Stammwerk in Nischni Novgorod doch nicht einstellen wollen bzw. die Produktion spontan ins billigere Russland verlegt wird, wird sich Karl-Theodor mit vor Stolz geschwollener Hühnerbrust vor die Mikros stellen mit den Worten: Ich habe es ja schon immer gesagt.

Und falls sich doch alles zum Guten wenden sollte, wird sich niemand an seine Worte erinnern.

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P52/09 – Mittendrin statt nur dabei

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Mai 2009

Projekt 52/09Ich hab’s ja sonst nicht so mit Fußball.

Und doch ließ ich mit vor nunmehr drei Jahren zweimal dazu hinreißen, mich bei brütender Hitze strahlendem Sonnenschein stundenlang, umringt von einer ständig wabernden Menschenmasse, auf einen großen Platz zu stellen und unsere Nationalmannschaft bei der Jagd zu beobachten.

Fußballweltmeisterschaft 2006 – Öffentliches Betrachten (auch public viewing genannt)

Meine Eindrücke seinerzeit kannst Du –> hier <– nachlesen (nur wenn Du magst), die tragen aber eigentlich nichts zur Sache bei.

Die Sache selbst nämlich ist das aktuelle Wochenthema “Emotionen” des Projekts 52/09.
Da ich momentan geringfügig bewegungsbeschränkt bin, also schon beim Halten einer Gabel fast vom Stuhl kippe, muss ich wieder mal in die große Bilderkiste greifen.

Emotionen

P52/09 - Emotionen
P52/09 - Emotionen
P52/09 - Emotionen


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

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einarmiger Bandit

Erstellt von duftbaeumchen am 25. Mai 2009

Tja, man könnte doch mal am Samstagabend mit dem Riesenrad fahren, dabei ein paar Fotos vom illuminierten “Messegelände” schießen und das Höhenfeuerwerk bewundern.

Man könnte auch den seit mehreren Wochen anberaumten Termin zur Körperertüchtigung im Rahmen der sonntäglichen LVZ-Fahrradtour wahrnehmen.

Man könnte aber auch…

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komisches Unverständnis

Erstellt von duftbaeumchen am 21. Mai 2009

“Was hören wir denn komisches?”

Derart vernehme ich ab und zu, wenn mich familienangehörige Fahrgäste im Auto begleiten. Das klingt zwar etwas abwertend, aber daran habe ich mich gewöhnt. Was der Bauer nicht kennt…

Ich höre viel Musik, jedoch wenig radiologischen “Hauptstrom”, sondern schöpfe vielmehr aus dem reichhaltigen Fundus abseits der Hitparaden. Aktuell zum Beispiel Kari Bremnes – “Over en by”.

Frau Bremnes singt vorwiegend in ihrer Heimatsprache. Norwegisch.

“Litt happiness kan ikkje skade” klingt, lassen Sie es mich so ausdrücken: seltsam anders. Und trotzdem war ich beim ersten Ohrkontakt der Meinung, diesen Titel bereits schon mal irgendwo gehört zu haben. Allerdings in englischer Sprache. Recherchen im Netz der Netze, die diesbezüglich jedoch keine positiven Ergebnisse brachten, lassen mich nun zweifeln.

Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Und dazu gehört mittlerweile der Konsum englischer Texte. Obwohl viele Mitbürger – ich schließe mich da nicht aus – Englisch genausomehroderweniger fließend sprechen und verstehen wie Norwegisch, sind die angelsächsischen Reime aus der Tagesberieselung nicht mehr wegzudenken. Das kennt man, das mag man, der Klang hat sich eingeprägt – egal welcher poetische Schwachsinn sich dahinter verbirgt.

Das ist nicht unbedingt von Nachteil. Wer will schon wissen, was genau Blondie dereinst in ihrem die hohe Schule der Dichtkunst repräsentierenden Stück “Atomic” zum Ausdruck bringen wollten?

Genau: Niemand. Besser ist’s.

Wir verstehen den Schwachsinn nicht und müssen uns deshalb auch nicht darüber aufregen; die des Englischen mächtigen sind da schon schlimmer dran.

Und die assoziieren vielleicht mit “Over en by” auf den ersten flüchtigen Blick und hörgewohnheitenbedingt “Aus und vorbei”.

Doch das heißt es nun gerade nicht.

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desorientiert

Erstellt von duftbaeumchen am 20. Mai 2009

Sie sehen einen Ausschnitt der Logbuchstatistik der vergangenen 30 Tage.

Auf den Spitzenplätzen stehen neben anderen die Suchbegriffe “Kuh beim kacken”, “kuh kackt”, “kuh beim scheißen” (entschuldigen Sie diese derbe Ausdrucksweise).

Sowas macht mich stutzig. Zumal das schon länger so geht.

Spreche ich mit diesem Tagebuch überhaupt die richtige Zielgruppe an?


PS: Ach so, bevor Sie unnötig irgendwelche Suchmaschinen belästigen: Die Kombination aus Kuh und exkrementieren in unterschiedlichen Varianten bringt Sie zu diesem Artikel.

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Jona ist böse!

Erstellt von duftbaeumchen am 20. Mai 2009

Gaaanz böse!

Da willste dich gesund ernähren, verzichtest auf die Mitarbeitermotivationssüßigkeiten und schneidest dir ‘nen Appel auf.

Und dann passiert’s: Kaum sind die Proteine ihrer Hülle entschlüpft und lassen sich auf der schleimigen Haut des Mundes nieder, werden sie ob ihrer unerwarteten Freiheit übermütig, verbünden sich mit den hypersensibilisierten Pollenallergenen und tanzen Samba.

Aber sowas von.

Nun ist ja nicht so, dass dies der erste Apfel meines langen Lebens war, den ich verzehrte. Eine derartige Reaktion auf Äpfel kannte ich jedoch bisher nicht. Entzündungsgefühl in Mund und Rachen, Husten, gefühlte Verengung der Luftröhre inkl. leichter Pfeifgeräusche beim Lüften der Bronchien, Augenreizung und Schmodder in der Nase.

Und ich Blödmann esse den Krepel auch noch auf. So von wegen reichlicher Vitaminzufuhr, SadoMaso und so.

Kurz bevor ich die Grenze des gleißenden Lichts erreichte, gugelte ich noch schnell nach “apfel allergie”.

Siehe da, die Kombination aus Gräserallergie und bestimmten Apfelsorten ist als allergolische brisant bekannt.

Nur mir mal wieder nicht.

Jona ist böse! Gaaaanz böse!

Ich esse erst mal ein Stück Schokolade.

 

PS: Mein Unterbewußtsein wußte schon immer, warum es mich vor dem ungezügelten Genuss von Obst und Gemüse bewahrt.

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Basteln für den Weltfrieden

Erstellt von duftbaeumchen am 20. Mai 2009

Man kann es aber auch übertreiben

Bildquelle: http://obama.dresden.de


(aufs Bild klickern)

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P52/09 – notiert

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Mai 2009

Projekt 52/09Diese Woche bin ich schnell.

Musik” heißt das Thema der 20. Woche des Projekts 52/09.

Da ich mich täglich mit einem erklecklichen Maß Musik umgebe (s.a. diese Berichte), selbige jedoch noch nie auf Zelluloid zu bannen vermochte, kann ich Euch nur mit Bildern von der Herstellung der harmonischen Tonfolgen belustigen.

Die ersten zwei zeigen das Innenleben eines elektrischen, lochpapiergesteuerten Klaviers, welches sich im Kaffeemuseum im Leipziger “Coffe Baum” bewundern lässt (und das bei der letzten Museumsnacht sogar in Betrieb gesetzt und zum Reingucken geöffnet wurde).

Die anderen beiden sind bereits zwei Jahre alt und während einer kleinen, schnuckeligen Rock’n'Roll-Veranstaltung entstanden. Besonders Bild No. 4 zeigt recht eindrucksvoll, wieviel Spaß ein Musiker bei seinem Handwerk haben kann. Der Bassist (leider weiß ich nicht mehr, welche Tanz-Combo hier ihre Stücke zum Besten gab) ist nicht aus Schwäche umgekippt, sondern zupfte leidenschaftlich und absichtlich in Rückenlage den tieftönenden Darm.

Wie gut der Fußboden vorher gereinigt war, ließ sich an seinem weißen Hemdrücken nicht feststellen – dummerweise stand er immer frontal zum Publikum.

Danach war er jedenfalls sauber.

Der Boden.

P52/09 - Musik
P52/09 - Musik
P52/09 - Musik
P52/09 - Musik
No 1 No 2 No 3 No 4


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)


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abgesoffen

Erstellt von duftbaeumchen am 17. Mai 2009

Zum Glück Leider war es mir gestern Abend nicht vergönnt, dem europäisch-großpreisigen Singsangspektakel medial und in vollem Umfang beizuwohnen. Bei den wenigen mir zu Auge gekommenen Beiträgen fragte ich mich jedoch sofort: Aus welchem Grund haben die Bildner die riesige Bühne in dunklen Blautönen “angemalt”?

Damit die Zuschauer nicht auch noch den Anblick der vorwiegend schwarz gekleideten und damit optisch mit den Kulissen verschmelzenden Gruselmusiker ertragen müssen?


Bildquelle: YouTube

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