Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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  • Langzeitstudie

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Archiv für Juni, 2009

P52/09 - von oben herab

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Juni 2009

Projekt 52/09Fenster off, Kopp nausgehängt und schräg nunder geguggt: 100 Meter von zu Hause entfernt - aktuelles Wochenthema des Projekts 52/09.

Nicht mehr und nicht weniger. Ich hab’ doch Urlaub.

100m von zu Hause entfernt

(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

Abgelegt unter Fotografie, Hobby, Leben in der Stadt, Projekt52 | 2 Kommentare »

Latte mit Schaum

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Juni 2009

Juhu!

Ich habe heute, 28.06.2009, unter Zuhilfenahme eines Kaffeeautomaten meine erste Latte Macchiato hergestellt.

Angeleitet durch die Herzdame.

Auf-ree-gend.

Als Eigentlich-Nichtkaffeetrinker war dies eine technische Herausforderung sondersgleichen. Ich schreibe nur: FÜNF KNÖPFE!

Normalerweise löffle ich mir ein paar Häufchen Cappuccino in die Tasse oder genehmige mir in Ausnahmefällen einen Schnellimbissespresso. Da die Bügelpüppi heute jedoch zur Vesperzeit mit der Plätterei beschäftigt war und ich als “Angestellter” der permanenten Fortbildung aufgeschlossen gegenüberstehe, riss ich das Zepter an mich.

Auf Basis meiner erfolgreichen Teilnahme an der zehnjährigen polytechnischen Schulbildung, ergänzt durch eine Ausbildung zum diplomierten Ingenieur, folgte ich folgsam den Anweisungen der Hausdame.

Spannnn-nnnend.

Da müssen Leuchtzeichen beachtet, Milchpulver aufgeschäumt und die richtschen Knäbbel sowie Hebel hoch und runter gedrückt werden.
Eine Tasse (stilgerechte Gläser sind derzeit nicht vorrätig) benötigt man außerdem.

Und was soll ich sagen?

Kann man trinken. Fürs erste Mal ganz ordentlich.

Wobei…

Mir fehlen die umfangreichen Vergleichsmöglichkeiten.


Abgelegt unter Hausmännel, Leben in der Stadt, Warenwirtschaft | 4 Kommentare »

aufgefallen

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Juni 2009

Verschlüsselte Botschaften im Kleinanzeigenteil der Wochenpresse.

Nora

 

Wer ist Nora? Wodurch fällt ihr Auto auf? Was ist gelb wie die Post?

Und vor allem: Warum ruft der Inserent nicht einfach bei Nora an oder bringt es ihr nach Hause?

Eine heimliche Liebschaft etwa?

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Angestelltenverhältnis

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juni 2009

Nu geht’s andersrum.

Oder auch nicht.

Da die Herzdame gestern ihre letzte Prüfung mit streberhaften einskommanull bestand, darf sie den Schulkram beiseite räumen und sich neuen Tätigkeitsfeldern zuwenden.

Mein Vorschlag, sich als “frischgebackene” Betriebs-Wirtin zukünftig eigenständig und-händig um die Vor- bzw. Zubereitung des Frühstücks zu kümmern, wurde sofort und theoretisch fundiert abgeschmettert. Ebendiese Theorie besagt nämlich, dass sich die kluge, betriebswirtschaftlich denkende Führungspersönlichkeit hervorragend ausgebildete Fachkräfte um sich schart und die Aufgaben entsprechend verteilt, um den Kopf für die große Vision und “das Kaufmännische” freizuhalten.

Für die Bezahlung meiner Tätigkeiten hatte sie auch gleich ein Argument parat: Naturalien.

Und drückte mir einen Kuss auf dem Mund.

Mein Lohn für den nächsten Monat.


PS: Sie hat auch keine Lust, eine heruntergekommene Betriebskantine als Wirtin zu übernehmen.

Gerade das wäre doch mal ein lohnendes Projekt.

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alle Jahre wieder

Erstellt von duftbaeumchen am 26. Juni 2009

… so auch heute.

In den letzten Stunden vor dem Urlaub kommt irgendwer mit einem gaaaaanz wichtigen und gaaaaanz defekten Gerät angewackelt.

Eine halbe Stunde vor Feierabend.

Sonntag ist ja auch noch ein Tag.

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König der Popkörner

Erstellt von duftbaeumchen am 26. Juni 2009

Also ich vermute ja, dass er nur Angst hatte, auf der Bühne seine Nase zu verlieren und eine Ausrede benötigte, die 50 Konzerte doch nicht besingen zu müssen.

Denkbar wäre auch, dass die Meldung Grundlage einer riesengroßen Werbeaktion ist, um den Ausverkauf seiner Uralt-CDs zu beschleunigen.

Oder er ist wirklich tot. Wer weiß…

Übrigens: Damals, Ende der Achtziger, wurde “Moonwalker” sogar im Leipziger Lichtspielhaus “Capitol” aufgeführt. Habsch höchstselbst gesehen. Unsicher bin ich mir, ob zu dieser Zeit Hasso Veit vor der Filmvorführung noch die Hammond-Orgel bediente.

Die jüngeren unter uns können sich das bestimmt nicht vorstellen.
Da gab’s noch keine Werbung wie heute. Eine halbe Stunde vor Filmbeginn saß der Hasso auf der Bühne vor der Leinwand und beorgelte das kleckerweise eintreffende Publikum mit seichter - heute würden wir sagen - “Fahrstuhlmusik” sowie Hits aus In- und Ausland. Weil die Eiswerbung noch nicht erfunden war, erübrigte sich der Einsatz entsprechender Verkäufer; die Musik plätscherte sozusagen fließend in den Vorfilm “Der Augenzeuge” hinüber. Damals fielen keine halbgefüllten Bierflaschen um und der Raschelfaktor der Popcorntüten tendierte gegen Null.

Aber das nützt dem “King of Pop” nun auch nichts mehr.

Falls er wirklich tot sein sollte…

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Eiswäsche

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Juni 2009

Kinowerbung ist schon ‘ne dolle Sache. Man weiß genau, wenn der Eisklotz die lange Nese kühlt und das Bier den Krombach hinunterfließt, dann geht’s gleich richtig los.

“Möchte noch jemand ein Eis?”

Das Prozedere ist bekannt.

Nur soviel zum gestrigen Abend: Als dann endlich auch der letzte werbemanipulierte Filmbeschauer sein Magnum in der Hand hielt, sinnierte ich akustisch vor mich hin und in Richtung Herzdame: “Wenn die hier Werbung für Waschmaschinen machen würden, dann käme wohl jetzt jemand mit so ‘nem Teil durch die Reihen und die Leute würden Waschmaschinen erwerben.”

Da drehte sich die Vorsitzerin zu mir um und meinte: “Bestimmt. So wie ich meinen Mann kenne, würde der hier auch eine kaufen.”

Doch der war gerade mit seinem Eis beschäftigt.

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