Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Juli, 2009

unkommentiert

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Juli 2009

“Dein Popser und der Sonnenschein,

da häng’ ich gern mein Bein hinein.”


(Ist nicht von mir, aber die Autorin dieses Zweizeilers ist mir seeehr gut bekannt.)

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Your answer, please!

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Juli 2009

…für die des Englischen Mächtigen…

Wie nennt man die Hausfrau, die ihren Kühlschrank von überflüssigem Eis befreit?

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Töpferkurs

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Juli 2009

Ist es schlimm, wenn die Mehrheit der Mitglieder einer sechskörperigen Kinobesuchsgruppe nicht so richtig verstanden hat, worum es bei “Harald Töpfer und der halbe Blutprinz” überhaupt ging?

Mich eingeschlossen.

Nur die Herzdame hatte – seltsamerweise wie nicht anders zu erwarten war – den totalen Durchblick.

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P52/09 – 535 Himmel

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juli 2009

Projekt 52/09Dafür war es zwar nicht geplant, passt aber nun doch ganz gut ins Konzept.

Ääääh Projekt. Projekt 52/09 – “Himmlisch“.

Vor einem Jahr hatte ich bereits Gelegenheit, einen kleinen Einblick, vielmehr einen kleinen Einhör (oder wie das heißt) in christliches Liedgut zu erhaschen (guck mal hier). Leider nur akustisch.

Vorgestern nun durfte ich während (m)einer Buß- und Betstunde – ich berichtete bereits – im evangelisch-lutherischen Gesangbuch blättern. Dabei fiel mir auf, dass dem Kirchgänger von heute für die Lobpreisung des himmlichen Herrn und seiner Taten nicht weniger als sage und schreibe 535 (in Worten: fünfhundertfünfunddreißig) unterschiedliche Liedtexte zur Verfügung stehen. Zuzüglich diverser, anscheinend jahreszeit- und anlassbezogener Sondereditionen.

P52/09 - Himmlisch

Mehr oder weniger (also eigentlich mehr weniger) beschwingt, ein kleiner Teil sogar in unterschiedlichen Sprachen und Intonationsregeln sind auch dabei.

Hat das schon mal jemand komplett durchgesungen?

Wenn ja, dann bestimmt nicht im Sitzen.

Nicht dass ihr denkt, so eine Andacht sitzt man mal locker-flockig auf einer Arschbacke ab.
Neben der körperlichen Beanspruchung durch die unbequemen Sitzgelegenheiten, wird auch das Hirn außerordentlich stark gefordert. Das ist wie Dr. Kamasutra, nur ohne Nintendo.

“Nun singen wir die Strophen eins, zwei, fünf und sieben; Strophe drei nur die Frauen und die sechste nur die Männer.”

P52/09 - Himmlisch

Falls doch mal jemand durcheinanderkommt… Nicht so schlimm. Die Mehrheit kann sowieso keine Noten lesen und hält sich diskret als dritte Bassstimme im undeutlichen Hintergrund.

Letztlich zählt der Wille.

Und das weiß der Herr, der über uns in den Wolken wohnt.


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

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P52/09 – metabolisches Muskelwissen

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juli 2009

Projekt 52/0929. Woche des Projekts 52/09.

Superhelden

Ja, ich könnte mich hier mit unserer geliebten Bundesregierung beschäftigen, wie sie tagtäglich und unermüdlich für unser Wohl kämpft; ich könnte auch über Mondflüge, Bergbesteigungen oder Spinnentöter sinnieren.

Das mache ich aber nicht. Denn die wahren Helden, die Superhelden, leben mitten unter uns.

Sie sind stark. Besonders mental. Sie geben alles, um uns zu erfreuen und uns bei Laune zu halten.

Auch wenn es nur kleine Sprüche sind wie dieser hier:

Guck mal, ich habe jetzt mein ganzes Wissen in meine Arme gepumpt.

Superhelden

(Und dann so stark komprimiert, dass nur Eingeweihte es erkennen können? [Anm. des Autors])

Sowas schaffen eben nur wenige, dergleichen gelingt nur den Superhelden unserer Zeit.

Ich bin stolz, einen derer kennen zu dürfen.

(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

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Bilderrätsel

Erstellt von duftbaeumchen am 26. Juli 2009

Was könnte das wohl sein?

Bilderrätsel

(Der Teller gehört nicht zum Rätsel.)

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Wink von oben

Erstellt von duftbaeumchen am 26. Juli 2009

Gestern nachmittag habe ich Buße getan; mich selbst gegeißelt (mehr oder weniger freiwillig). Anderthalb Stunden lang.

Die zwar mit einer Polsterauflage versehenen, aber deshalb nicht minder harten und unbequemen Holzbänke der Hohenheidaer Dorfkirche (siehe Luftbild) trugen maßgeblich zu dieser Aktion bei.

Nichts für meinen alten Rücken.

Doch was tut man nicht alles, um den geistigen Horizont zu erweitern. Da muss auch mal eine evangelisch-lutherischen Taufe herhalten.

Der Pfarrer (Mitte dreißig, locker, verhinderter Operettensänger mit dem Timbre eines Radiosprechers), der anschließend zufällig am Kaffeetisch neben mir saß und dem ich dies in meiner Unbekümmertheit als Heide und Gottloser auch mitteilte, stimmte mir mit den Worten zu: “Naja, das sind eben auch keine Kinosessel.”

Fein beobachtet.

Als dann jedoch der/ die dicke “Drixi” sein/ ihr “Kulturprogramm” – eine Mischung aus Clownerie, Travesti und Miniplaybackshow für Erwachsene – darbot, beugte er sich zu mir herüber und meinte verschmitzt lächelnd und zum Vortragenden weisend, ich möge mir das mit der Geißelung in der Kirche noch mal überlegen.

Recht hatte er.

Die Holzbank war dagegen nur Spaß.

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geplatztes Wasser von oben

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Juli 2009

Das Faszinierende an so einem Platzregen ist ja, dass er genau dann einsetzt, wenn ich mit dem bepackten Schiebewägelchen auf halbem Wege zwischen Ausgang des Kaufmannsladens meines Vertrauens und der in zirka 100 Meter Luftlinie abgestellten Gehhilfe befinde. Auf mehr oder weniger freiem Feld, auf einem Platz also. Daher der Name.

Hinzu kommt, dass, den Gesetzmäßigkeiten der maximalen Schweinerei folgend, die beiden einzigen an diesem Weg vorrätig gehaltenen überdachten Schiebewägelchen-”Parkplätze” bereits mit anderen schutzbedürftigen Menschinnen und Menschen befüllt sind (sofern diese sich noch neben die ebenfalls Trockenheit suchenden Drahtkarren quetschen konnten), also keine Möglichkeit des Unterschlupfs bieten.
Erschwerend wirkt sich zusätzlich aus, dass ein bepacktes Schiebewägelchen sehr unhandlich im Gebrauch ist und selbst bei strahlendem Sonnenschein eine ungünstige Kurvenlage aufweist. Das Ziel(*) zügigen Schrittes erreichen? Fast Unmöglich!

Erst recht nicht im Wasser-Fall.

Positiv muss ich allerdings hervorheben: Ein Platzregen ist meist nur von kurzer Dauer.

Wenn die Klamotten nass sind, nützt das aber auch nichts mehr.

Und meine Frisur erst…


(*) Da sich auf einem Parkplatz sehr oft nach chaostheoretischen Gesetzmäßigkeiten aufgebaute Hindernisse in Form geparkter Fahrzeuge befinden, ist die Summe aller Teilstücke immer länger als die überschlägig berechnete Luftlinie.

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P52/09 – Spinnenberge

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Juli 2009

Projekt 52/09Groß und klein” – aktuelles Wochenthema des Projekts 52/09.

Zwei Bilder aus dem fast gerade erst erfolgreich abgeschlossenen Österreichurlaub.

Der Mensch. “Krone der Schöpfung”; herausragendes, oft auch überragendes Gewächs der Evolution. Er ist im gleichen Moment einerseits riesengroß, andererseits aber auch verschwindend klein.

P52/09 - groß und klein

Wir schauen herab, wir schauen hinauf. Wir sehen der kleinen Spinne zu, die emsig ihr Netz zwischen den im Wind wogenden Zweigen baut und der nächsten Mahlzeit auflauert. Zwei Finger genügen, um ihr Leben zu beenden.

Wir sind groß, wir haben die Macht.

Und gleichzeitig umringen uns tausende Meter hohe Berge, auf oder zwischen denen wir genauso winzig erscheinen, wie uns die Spinne.

P52/09 - groß und klein

Wir sind Spinne und gleichzeitig Berg. Groß oder klein? Alles relativ!

(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)

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vom Glück geschlagen

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Juli 2009

Gestern. Nachmittags. Die Herzdame beschaut sich die Bemühungen der großen Fernseh- und Familienpsychologin Angie K.

Thematisiert wird eine Dreiecksbeziehung. Als Wurzel der dramaturgisch wieder mal höchst emotionell aufbereiteten Irrungen und Wirrungen wurde schließlich “Gewalt in der Partnerschaft” ausgegraben.

Er (verheiratet, ein Kind) verlässt kommentarlos und spontan seine Frau und verbuchselt sich mit einer anderen, macht ihr sogar ein Kind. Dann trennt er sich genauso kommentarlos von dieser wieder und kehrt zu seiner Gattin zurück.

Obwohl sie ihn schlägt und demütigt.

Gejammer, Geschrei, Zeter und Mordio.

Und da ruft mir die Herzdame zu: “Also ich würde dich nicht ständig schlagen, das wäre mir viel zu stressig.”

Nur deshalb? Hab’ ich ein Glück!

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