Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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Archiv für August, 2009

P52/09 - Kopfarbeit

Erstellt von duftbaeumchen am 31. August 2009

Projekt 52/09Eigentlich würde zum aktuellen Thema “Warnungen” des Projekts 52/09 das Bild “Torsch(l)usspanik” vom 27. August d. J. viel besser passen.

Aber nu isses zu spät - es hängt bereits an der Wand.

Ich musste mir also ein neues “Objekt” suchen.

Und nahm mich. Unbewusst. Sonntagmittag. Noch ohne Kenntnis der zu lösenden Aufgabe, doch dafür unter vollem Körpereinsatz.

Für das Gelingen der Sache müssen Opfer gebracht werden.

Hier also meine Warnung:

Beugt Euch nie vor einem hölzernen Schuhschrank gen Boden, um Eure händisch ausgezogenen Fußkleider abzustellen. Besonders dann nicht, wenn gewisse Personen (ich nenne bewusst keine kompromittierenden Namen) zeitgleich der Versuchung nicht widerstehen können, aus ebendiesem Schrank die für den Heimbetrieb vorrätig gehaltenen Schlappen zu entnehmen und dafür schwungvoll eine der Klappen öffnen.

ICH WAR EHER DA!

Also vielmehr mein Oberhaupt.

Holz auf Holz hinterlässt sichtbare Spuren. Das geübte Heimwerkerauge erkennt mühelos, wo der nur noch spärlich durch Haupthaar geschützte Fleischmantel des Oberkopfes mit dem starren Material Kontakt aufnahm. Ohne bewusst auf die Mitleidsdrüse drücken zu wollen: Es fehlte nur noch wenig bis zum Totalverlust meines Denkapparats.

P52/09 - Warnungen


Durch starke partielle Druckanwendung konnte ich eine Beulenbildung gerade noch verhindern. Wenn zukünftig an dieser Stelle nur noch ein Loch meine üppige  Haarpracht zieren sollte, dann weiß ich auch den Grund und muss keine langwierigen medizinischen Untersuchungen über mich ergehen lassen.

Leute, ich schreibe Euch, die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Es hämmerte und klopfte wie in einer Gesenkschmiede; am liebsten hätte ich den Schädel abgenommen und ins Eisfach gelegt.

Doch - ganz Mann - habe ich mir natürlich nichts anmerken lassen.


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)


PS: Falls nun jemand auf die Idee kommen sollte, hier würde der Aspekt der “Gewalt in der Beziehung” eine Rolle spielen, so möchte ich klar und deutlich zu verstehen geben, dass dem in diesem Fall nicht so ist.


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aufgetragen

Erstellt von duftbaeumchen am 31. August 2009

Schüttel’ dein Haar für mich. Es gibt Reis, Baby.

Dies ist ein Auftragswerk für eine einzelstehende Menschin. Mir ist klar, dass ca. knapp sechs Milliarden Erdenbürger mit diesem Eintrag nichts anfangen können. Doch damit kann ich leben.

Nur soviel sei geschrieben: Auslöser dieser Handhaltung war die gemeinsame Begutachtung der mehr oder weniger ausgeprägten Bewegungskünste ausgewählter Gäste einer samstäglichen Abendtanzveranstaltung. Was sie genau darstellt, sei an dieser Stelle verschwiegen.

Nur soviel: PULLERALARM!

Eine durchlöcherte, enge Jeans mag unter Umständen sehr sexy aussehen, kann allerdings nicht über unzureichendes Taktgefühl hinwegtäuschen.

Exzessives Haareschütteln ebensowenig.

Um den Mangel an tänzerischem Können auszugleichen, genügt es dann unter Umständen, sich gewissen Herren einfach nur “an den Hals zu werfen”.

Und das meine ich nicht nur metaphorisch.

Das sieht zwar auch nicht unbedingt erotischer aus, aber Männer sind ja bekanntlich in wenigen Ausnahmefällen bereit, im Hinblick auf eine eventuell heiße “Liebesnacht” die Denkfähigkeit geringfügig zu drosseln.

Doch ich schweife ab und verliere mich in Einzelheiten…

Wenn Sie, werte Leser, also heute Vormittag einen Aufschrei der Verzückung aus einem der Büros im Leipziger Waldstraßenviertel vernehmen, dann hat sie das hier gelesen.

Und sich erinnert.


Auftrag erfüllt.


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Endzeitstimmung

Erstellt von duftbaeumchen am 29. August 2009

ES GEHT LO-HOS!

Freitag, 28. August 2009.

Bei T**i wird das Weihnachtssortiment offeriert.

Endlich.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Nächstes Wochenende stehen die Läden voller Schoko-Nikoläusers.

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Feinkost

Erstellt von duftbaeumchen am 29. August 2009

Der Herr Ebola hat’s vorgemacht, ich tat es ihm gleich. Vorhin.

Simples Rezept mit nur wenigen Zutaten = großartiges Mittagessen.

Thunfisch mit/ in/ an Bandnudeln (für 2 Personen)

Ich erlaube mir, die Handlungsanweisung zur Zubereitung dieses vorzüglichen Gerichts hier nochmals in ausführlicher Form wiederzugeben.

Zu Beginn der Kocherei sollten Sie sicherstellen, folgende Ingredenzien vorrätig zu haben.

  • 1 Zwiebel
  • 2 normalgroße Tomaten (zur Not gehen auch vier kleine)
  • 1 Dose Thunfisch mit ohne Öl
  • Bandnudeln
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Wasser
  • 1 Pfanne
  • 1 Topf zum Nudelnkochen
  • etwas Küchenwerkzeug
  • zwei im Parallelbetrieb nutzbare Feuerstellen

Wie Teigwaren so gekocht werden, dass am Schluss keine Pampe übrigbleibt, setze ich voraus. Bedenken Sie: Bandnudeln benötigen nur wenige Minuten bis zur bissfesten Weichlichkeit.

Die Zwiebel wird geschält und derart zorschnibbld, dass letztlich halbe Ringe übrigbleiben. Der Tomate ergeht es nicht viel besser - auch sie wird mit dem Messer malträtiert und gestückelt. Zwischenzeitlich hat sich in der beheizten Pfanne des Olivenöls Gemüt erhitzt und wartet auf die ersten Gäste.

Die Zwiebeln.

Huuiiii, schön warm hier. Angetan von der kuscheligen Wärme drehen sie, geführt vom hölzernen Löffel, erst mal ‘ne Runde und bekommen ganz glasige Augen. Damit es nicht so langweilig wird, gesellen sich die Tomaten hinzu und beide Gruppen veranstalten eine Art Orgie, bei der sie ganz schön ins Schwitzen kommen.

Eine willkommene Abkühlung naht in Form gepressten Thunfischfleischs aus der Blechdose. Ha, das ist ein Spaß. Welch ein Gewimmel.
Um die Gesellschaft noch weiter anzuheizen, rieseln nun kleine, geschmackvolle Körnchen von oben herab - etwas Salz und reichlich Pfeffer (ob frisch gemahlen oder zerstoßen aus dem Steintopf,  soll jeder für sich entscheiden) bringen zusätzliche Würze ins Geschehen.

Und das war’s dann auch schon fast. Wir lassen den Teilnehmern des Gemenges noch ein paar Minuten Zeit, sich näher kennenzulernen und in Ruhe. Einer zusätzlichen Wärmezufuhr bedarf es nun nicht mehr.

Inzwischen sind die Nudeln auch soweit.
Bei dem einen genügt ein Blick in den Topf, um die Teigfäden zu erschrecken; andere müssen den Garvorgang mit einem Schuss kalten Wassers abbrechen. Wie auch immer: Die Nudel beenden den Badebetrieb und ziehen um in die Pfanne, um noch für einige Sekunden beim Ringelbietz mit Anfassen mitzumachen. Der Kochlöffel hilft sanft bei der Integration der Fremdlinge.

Noch etwas frischen Pfeffer drüber - fertig. Dann wird aufgetischt.

Mehr isses nich - kurz und schmerzlos.

Aber ooooberlecker.

Feinkost

Danke, Herr Ebola, für diesen Tip.

 

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Torsch(l)usspanik

Erstellt von duftbaeumchen am 27. August 2009

Torsch(l)usspanik

 

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Schrumpelsteine

Erstellt von duftbaeumchen am 26. August 2009

Liebe Gäste,

in Anbetracht der Tatsache, dass in der kommenden Woche die Weihnachtssaison beginnt, beschloss ich vorhin spontan, die für schlechte Zeiten aufbewahrte Packung Dominosteine vom Vorjahr  zu öffnen und einem - selbstlos, wie Wissenschaftler nun mal sind - Geschmackstest zu unterziehen.

Fazit: Auch wenn die Klötzer optisch nicht mehr viel hermachen, so sind sie knapp vier Monate nach Ende des Mindesthaltbarkeitstichtages trotzdem noch genießbar.

Kann man essen.

Muss man aber nicht.

Zumal es ja in ein paar Tagen frische zu kaufen gibt.

Allerdings muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich etwas schludrig in Bezug auf Hege und Pflege des Gebäcks war. Bei durchschnittlich fünfundzwanzig Grad in der Bude würde ich ohne Flüssigkeitsaufnahme bestimmt auch so mickrig aussehen.


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P52/09 - abgetaucht

Erstellt von duftbaeumchen am 26. August 2009

Projekt 52/09Das erste, was mir beim aktuellen Projekt-52/09-Thema Fellmonster einfiel,  waren Katzen. Zumindest werden sie in diversen Publikationen gern als solche bezeichnet.

Habsch aber nich, komm’ ooch nich widder rein.

Ergo: Ein anderes Viech musste als Fellmonster herhalten.

Da nun die gemeine Hummel bis auf einige kleine, zu vernachlässigende Differenzen der noch gemeineren Hauskatze recht ähnlich ist, sich ihr Lebenswandel nur marginal von dem eines Stubentigers unterscheidet und sogar deren Nahrungs- und Genussmittel auf gleicher atomarer Basis fußt, schien sie der ideale Ersatz zu sein.

Voila, mein Fellmonster:

Fellmonster
(Canon Oxus 80 IS, Makromodus, ISO 80, 1/400, Bl 2.8, Bw 6,2 mm)

Man erkennt zwar nicht viel, aber zumindest das Fell ist eindeutig als solches auszumachen.


(Eine Übersicht aller Themen und deren Umsetzung gibt’s hier bei Sari.)


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