Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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  • Langzeitstudie

  • da mach ich mit...


Archiv für Januar, 2010

ausgepresst

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Januar 2010

Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob der kleine Plastebecher nur ein Quantum ausgelassenes Fett beherbergt. So mit gebratenen Zwiebeln und so.

Doch das ist nur der Anschein.

In Wirklichkeit sehen Sie: (tatatataaa) Das Extrakt meiner selbst - die wichtigsten Wesensmerkmale in Kunststoff verpackt und zugedeckelt.

Die Technik abgeschaut von Jean-Baptiste Grenouille, dem größten Duft-Frosch der Literaturgeschichte, etwas modifiziert und in filigraner Heimarbeit umgesetzt in der elterlichen Wohnung.

Und genau diese kleine Modifikation in der Technologie der Herstellung macht das Becherchen zu etwas Besonderem.

Anders als beim Parföngkreateur Jean-Baptiste lebe ich noch.

Doch leider wird sich auch das irgendwann ändern.

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eiskaltes Händchen

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Januar 2010

Ach ja, ab wann wird es eigentlich Lenkrad- und Schaltknaufheizungen als aufpreislose Serienausstattung in der Gehhilfe geben?

Mit dem elektrisch gewärmten Sitz funktioniert das ja bereits ganz ordentlich und in wenigen Sekunden, aber an den oberen Extremitäten, die direkt mit den Steuereinrichtungen in Berührung kommen, ist es doch recht frischlich.

Wahrscheinlich traut sich mal wieder kein Hersteller, den ersten Schritt zu machen.


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schaumermal

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Januar 2010

Man sagt ja, die Schotten tragen unter dem Kilt nichts außer ihr nacktes Fleisch.

Bei diesem grimmig-kalten Wetter frage ich mich: Wenn der Wind - und damit meine ich nicht den gemeinen, warmen Darmwind - stürmisch zwischen den Schenkeln entlangpfeift, wie schützt sich der Hailänder vor Erfrierungen im Genitalbereich?

Mit extradicker Schambehaarung? Mit einem Kondom aus Schafwolle?


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Hülsendruck

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Januar 2010

Mich würde schon mal interessieren, wer sich derart Blödsinn ausdachte.

Dass Videos und Computerspiele entsprechend der theoretischen Auffassungs- und Verarbeitungsgabe der Konsumenten deklariert und klassifiziert werden, mag (s)eine Berechtigung haben - selbst, wenn sich Zwanzigjährige wie fünfzehn benehmen und manch Achtklässler wesentlich reifer ist als ein Volljähriger.
Es mag auch sein, dass ein Aufkleber inklusive seiner Anbringung ein paar Cent mehr kostet als der maschinelle Druck des Symbols direkt auf das Titelbild.

Aber warum sollen sich die Hülsengestalter eigentlich noch Mühe bei ihrer mehr oder weniger kreativen Arbeit geben, wenn letztlich ein 35 mal 35 Millimeter großes, rundeckiges Quadrat (bei einer Gesamtfläche von 120 mal 120 Millimetern sind das immerhin 8,5 Prozent) das “Kunstwerk” verunstaltet?

Ein geklebtes FSK-Logo kann man zu Hause entfernen; aber so…

Oder ist es der Versuch, die Gestalter durch die normierte Inbeschlagnahme eines penibel definierten Bereichs der Verpackung zu einem extra Schluck Kreativität zu verleiten?

So nach dem Motto: “Gestalte ein Bild, dessen linke untere Ecke so unbedeutend, nichtssagend und schmucklos ist, dass sie unbedingt mit einem FSK-Pinorkel verziert werden muss.”?

Nicht minder albern finde ich, dass es - so scheint mir zumindest - eine deutschlandweite kaufmannsladeninterne Anweisung gibt, die balkencodeverzierten Preisschilder in 97 Prozent der Fälle immer so an der CD/ der DVD zu platzieren, dass entweder InterpretIn/ Titel oder wichtige technische Daten nicht erkennbar sind. Es gab Momente, in denen ich mich zum Kauf des einen oder anderen Ton- bzw. Bildträgers hätte verleiten lassen, wenn ich nur gewusst hätte, um welchen Interpreten/ Film es sich handelte. Der Wille war da, aber ich erkannte kein geeignetes Objekt.

Vielleicht machen die das ja auch extra so, um am Ende des Tages nicht resignierend vor den leergekauften und damit recht schmucklosen Regalen zu stehen.


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entdeckt

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Januar 2010

Als ob die grauen Haare auf dem Kopf nicht genügend Platz hätten…

Nun wachsen sie sogar schon in der Nase.


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Verkabelungsfehler?

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Januar 2010

Ja, mir ist klar, dass man von Einzelfällen nicht auf das große Ganze schließen soll. Mir ist auch klar, dass die Unannehmlichkeiten bei der Mitnahme meines Fernsehanschlusses nur Zufall und nicht Ausdruck eines allgemeinen Leidens des Kabelnetzbetreibers - in meinem Fall Kabel Deutschland - war. Bei der Größe dieses Unternehmens können schon mal kleine und an der Gesamtzahl aller Umzüge, Neuan- und Abschaltungen gemessen vernachlässigbare Fehler passieren.

Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist das Benehmen eines im Auftrag ebendieses Kabelnetzbetreibers agierenden Herrn.

Leider betrifft es mich nicht persönlich und ich kann nur wiedergeben, was meine Mutter vorgestern erlebte.

Da hängt also bereits seit geraumer Zeit ein großer Zettel im Hauseingang. Ich darf zitieren:

Mieterinformation zur Fernseh- und Hörfunkprogrammversorgung

Die bevorstehende Digitalisierung des Fernsehnetzes und Ihr
Kabelanschluss für günstige Telefonie und/oder Internet!

Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter,

Mit Kabel Deutschland steht Ihnen ein kompetenter Partner zur Verfügung, der Ihnen neben einem qualitativ hochwertigen Fernsehempfang auch ein neues digitales Programmangebot zur Verfügung stellt.

Um das digitale Programmangebot im vollen Umfang nutzen zu können, benötigen Sie einen Digitalreceiver/recorders und eine Smartcard. Beides erhalten Sie bei Ihrem Medienberater. Damit stehen Ihnen sofort über 100 digitale Programme in bester digitaler Bild- und Tonqualität zur Verfügung, sowie zahlreiche Radioprogramme und optional über 30 Pay-TV-Sender.

Ihr Kabelanschluss kann aber noch mehr!

Dieser bietet Ihnen auch einen superschnellen Internetanschluß und das Telefonieren über den Kabelanschluß( nur 9,90 Euro) und das zu sehr attraktiven Preisen.

Im Tarifpaket “Comfort” zum Beispiel kostet ein schneller Internetzugang mit 32 Mbit/s und einer Flatrate für unbegrenztes Surfen in Kombination mit einem Telefonanschluss ebenfalls inklusive Flatrate und zwei parallelen Leitungen zur Zeit nur 22,90 Euro pro Monat.

Eine Beratung zu allen Nutzungsmöglichkeiten erhalten Sie bei Ihrem Medienberater,

Tobias Rxxx

der sich durch einen Kabel Deutschland-Ausweis legitimieren wird.

Am 21.1.2010 in der Zeit von 13 bis 15 Uhr (17 bis 19 Uhr) [Datum und Uhrzeiten handschriftlich eingetragen, d.A.]

wird Sie Herr Rxxx. persönlich kontaktieren und erledigt für Sie alle Anmeldeformalitäten. Natürlich können Sie auch unter der Telefonnummer 01XX/XXXXXXX einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.” (1)

Soweit, so gut.

Zu viele Informationen, um als normalsterblicher, im regulären Ruhestand befindlicher Fernsehzuschauer die Tragweite des “Angebotes” zu erfassen. Für mich “klingt” der Aushang sogar so, als ob die “bevorstehende Digitalisierung des Fernsehnetzes” obligatorisch - also nicht wahlfrei - mit einer Digitalisierung der Empfangsgeräte verbunden wäre. Den Hinweis, dass ebendiese Umstellung mit höheren Monatskosten einhergeht, kann ich auch bei mehrmaligem Lesen nicht erkennen.

Muss ja auch nicht, Herr Rxxx nimmt uns doch Arbeit und Lauferei ab. Er macht das schon richtig.

Er ist einer der Guten; geprägt von Nächstenliebe und Uneigennutz.

Auf Nachfrage bestätigte mir meine Haupterzieherin im Vorfeld des Termins, dass sie zufrieden mit dem bisherigen, analogen Fernsehangebot ist und auch nicht vorhat, ihren Telefon- und Internetanbieter zu wechseln. Ich riet ihr also, die hilfreiche Unterstützung des Medienberaters nicht in Anspruch zu nehmen und die “Überprüfung des Fernsehanschlusses” [Nachtigall ick hör dir trapsen. d.A.], wie es ein zweiter, kleinerer Zettel am Hausinformationsbrett bekanntgab, nicht durchführen zu lassen.

Muttern, im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, ist da auch nicht zimperlich und wimmelt ab.

Als der Berater vorgestern “von unten” klingelt und um Einlass ins Haus bittet, wehrt sie ab. Selbst auf seinen Einwand hin, dass wäre mit der Hausverwaltung so abgestimmt, lässt sie sich nicht erweichen.

Und dann kommt’s: In die mittlerweile minutenlange und seinerseits aggressiver werdende Wechselsprech-Diskussion streut er erbost den Satz ein:

Dann gehören Sie wohl auch zu den wenigen Bornierten.

Genau so wird es sein, Herr Rxxx. Eine(r) muss es ja sein.

 

Werter Herr Rxxx, vielleicht war es Gram über ein schlechtes Mittagessen, vielleicht hatten Sie Ihr Tagesumsatzsoll noch nicht erreicht, vielleicht war Ihnen auch nur kalt. Mir ist auch nicht bekannt, wie die Laus heißt, die Ihnen da vorgestern durch die Leber gekrochen ist.

Ich gehe jedoch davon aus, dass gerade Sie wissen, was das Wort borniert bedeutet.

Denn unbelehrbar, engstirnig, ignorant und uneinsichtig sind auch die Menschen, die andere Meinungen und Lebensauffassungen nicht akzeptieren.

Schade, dass man bei der Fernsehversorgung manchmal keine praktikablen Alternativen hat und an einen Anbieter gebunden ist.

Kabel Deutschland (deren Repräsentant Sie in diesem Fall sind)?

Nein, Danke.

 

(1) Hervorhebungen, Rechtschreibfehler und Drucksatz originalgetreu übernommen (schließlich ist es ein Zitat).


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Signs - Zeichen IV

Erstellt von duftbaeumchen am 17. Januar 2010

Das Mysterium ist noch nicht aufgeklärt…

Signs - Zeichen

Signs - Zeichen

bereits gesichtet: Signs I, Signs II, Signs III

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