Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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Archiv für Juni, 2010

Wellnässe

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Juni 2010

1. Wenn man sich (wegen mangelnder Klimatisierung) bei 36°C Zimmertemperatur, gebettet auf glühendheiße Fangopampe und eingewickelt im Laken, nicht bewegt, dann läuft der Stirnschweiß auch nicht in Augen.

2. Bei der anschließenden Ganzkörperwarmölmassage müsste man eigentlich auch nicht zugedeckt werden. Den Masseurinnen ist es wohl peinlich …

3. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Po besondere Zuneigung erfährt. Da sind wahrscheinlich besonders intensiv zu stimulierende Nervenenden und  Muskeln enthalten. Oder mein Knack-Po gefiel ihr besonders gut.

4. Fußreflexzonenmassage ist ‘ne feine Sache.

5. So viel Wasser “am Stück” hat mein Astralkörper lange nicht mehr gespürt. Warmes Salzwasser, wärmeres Salzwasser, noch wärmeres Salzwasser. Kaltwasser nach den Saunasitzungen, Normalwasser unter der Dusche, Mineralwasser zwischendurch und hinterher. Und trotzdem sehe ich seit Montagabend nicht aufgeschwämmter aus als sonst.

6. Stundenlang in der schattigen, lauen Freiluft zu lungern, den Piepmätzern zu lauschen und einfach mal nichts zu tun bzw. “nur” Lutz Stolbergs “Das Oldie-Buch - Die 60er” zu lesen, ist nicht nur sehr entspannend sondern auch lehrreich.

7. Nachteilig am Unterwasserklang (”Liquid Sound”) ist, dass man hinterher ewig Wasser in den Gehörgängen hat. Das Rascheln klingt längst nicht so harmonisch wie beim “Schweben” auf der Wasseroberfläche unter der hölzernen Holzkuppel.

8.1. Hochsommerliche Temperaturen in der Ferienzeit sind für Thermenbetreiber eher von Nachteil. Dieser Nachteil äußert sich vor allem darin, dass nicht pausenlos Halbwüchsige zwischen den Liegen umherrennen, wild und all-seitig in die Becken springen und der Imbißbereich übersichtlich und leicht zugänglich ist.

8.2. Das bedeutet allerdings nicht, dass die “Lieferung” der gewünschten Eisbecher schneller ginge. Privatgespräche sind eben auch mal notwendig. So notwendig, dass unser Leergut eine Stunde nach unserem Verlassen immer noch auf dem Tisch stand.

9. Intensives Wasserlassen in der Sauna ist kein Garant für nachhaltigen Gewichtsverlust. Vielleicht lag es auch an den üppigen und damit masseausgleichenden Mahlzeiten. Oder die Waage ging falsch.

10. Nach dem Schwitzbad nackt im lauen Abendlüftchen mit Blick gen Himmel zu ruhen, trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

11. Meine Beobachtungen von vor zwei/ drei Jahren (nachzulesen hier und hier) kann ich bestätigen.

11. Leihbademäntel gibt es nur einheitlich in Größe XXL und meiner trocknet wesentlich schneller als der der Herzdame. Trotz gleichen Fabrikats.


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Es kommt doch auf die Größe an

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juni 2010

Auch wenn die weibliche Allgemeinheit (Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel) diese Theorie auf Nachfrage immer wieder verneint.

Sollten Sie, werte männlichen Leser, allerdings mal in weiblicher Begleitung die “Körperwelten” des Gunter von Hagens besuchen, werden Sie schnell merken, dass es wohl doch auf die Größe ankommt. Während der Begutachtung der Kunstwerke lenkten meine beiden Anhängselinnen nämlich wiederholt und von mir völlig unbeeinflusst die Diskussion auf die Größe. Ja genau, auf ebendiese - auf die Größe des Pillermannes. Da mehr Plastinate als Plastinatinnen zu begutachten waren, boten sich diesbezüglich mannigfaltige Vergleichsmöglichkeiten. Große, kleine, dicke, dünne, lange und auch kurze. Für jedes Frauenherz etwas dabei.

Werter Herr von Hagens, ein kleiner Tip von mir: Basteln Sie doch eine Sonderausstellung nur mit Pillermännern. Bei der Herstellung könnten Sie sich “auf das Wesentliche” des Mannes konzentrieren und beschränken, die Exponate wären nicht ganz so sperrig und damit viel einfacher zu transportieren. Und Mobilität ist doch heutzutage ein nicht zu unterschätzender Einflussfaktor des wirtschaftlichen Erfolgs.

Die Eintrittpreise erachte ich als angemessen, für das wöchentliche “Damenkaffeekränzchen” würde ich aber  einen Gruppenrabatt anbieten.


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Kugelschießen im Eckzimmer

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Juni 2010

Hammer nich ne scheen Schbrache?

So blumisch und metapherisch.

“… zum Glück gab es einen Mesut Özil, der die Kugel aus achtzehn Metern Entfernung in die Ecke gezimmert hat.” (*)

Nur mit de Beene, ohne Werchzeuch.


(*) Kommentar zum gestrigen WM-Spiel BRD - Ghana;
r.sa Sachsen, 24.06.2010, 07.16 Uhr

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Heimspiel

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Juni 2010

Mittwoch, 23. Juni 2010, 19.55.

Ich habe heute Abend frei. Beziehungsfrei. Nicht, dass es Stress im gemeinsamen Haushalt gäbe, aber ein Mann muss auch mal für sich sein können, muss mal die Seele und andere Körperteile baumeln lassen.

Die Herzdame ist nämlich zur öffentlichen Leichenschau.

In der Frauengruppe.

Und ich darf zu Hause bleiben. Es gibt ja auch noch andere Dinge außer Fußball.


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dufte Sache

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Juni 2010

Mittwochs duftet es bereits am frühen Morgen in meinem Büro immer nach Broiler.

Nicht, weil ich am Vorabend im Sonnenstudio war und mich seitdem nicht wusch, sondern weil “Markt” ist.

Im Verlauf des Vormittags werden dann noch dezent Noten von Fisch, Mettwurst, Obstkuchen und Schnittblumen eingestreut.

Wundern Sie sich also nicht, es liegt nicht an mangelnder Körperhygiene meinerseits.


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so gesehen …

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Juni 2010

Zurück zu den Wurzeln.

Der/ die/ das Wikipedia meint:

Public Viewing in größerem Umfang gibt es seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, bei der auch dieser Begriff im deutschen Sprachgebrauch etabliert wurde. Im englischen Sprachraum bezeichnet der Begriff im Allgemeinen die öffentliche Präsentation einer Sache bzw. einen Tag der offenen Tür sowie die öffentliche Aufbahrung eines Toten.” (*)

Tja, werter Herr Löw, bedenken Sie, es könnte ihr letzter großer Auftritt sein.


(*) Hervorhebung d. d. Autor

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Knopf im Ohr

Erstellt von duftbaeumchen am 21. Juni 2010

Älter. Leiser. Besinnlicher.

So wie ich.

Mark Knopfler. Arena Leipzig. 19.06.2010.

Zwei Stunden sind viel zu kurz.

 

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