Erstellt von duftbaeumchen am 30. Oktober 2010
Die Herzdame hat vorhin beim Frühstück festgestellt, dass die Hürde für die Erstöffnung eines Konfitüreglases von den Herstellern absichtlich sehr hoch gelegt wird und von der gemeinen Frau sehr selten zu reißen ist.
Trotz Klammergriff und immenser körperlicher Anstrengungen – das Glas bleibt verschlossen.
Sie mutmaßte, dass dies ein Trick der Verpackungskünstler sein muss, um dem heimischen Hausherrn nun die Gelegenheit zu geben, seine Manneskraft unter Beweis zu stellen; zu zeigen, dass er auch in schwierigsten Situationen fähig ist, die Lebensabschnittsgefährtin aus noch so brenzligen Lagen zu befreien.
Stichwort: Beschützerinstinkt und Alphatier.
Ich vermute zwar eher produktionstechnische Hintergründe (Hitze, Vakuum, Unterdruck), aber …
… man muss ja nicht alles zerreden.
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Erstellt von duftbaeumchen am 26. Oktober 2010
Wenn die Herzdame morgens Haare waschen will, muss sie weit vor “mitten in der Nacht” aufstehen.
Und ich kann ausschlafen.
Bis kurz vor Sechs.
Herrrrrlich.
[Aktualisierung]
PS:
Zur Erklärung des Ausdrucks “mitten in der Nacht” möchte ich zum allgemeinen Verständnis hinzufügen, dass “mitten in der Nacht” morgens gegen sechs Uhr stattfindet. Auch im Sommer, wenn die Piepmätzer bereits zum zweiten Frühstück ansetzen. Die Herzdame beginnt um diese Zeit ihr Tagwerk, wogegen ich bereits ein Viertelstündchen auf den Beinen bin. Wenn sie also meint, sie müsse “mitten in der Nacht” aufstehen, dann bilden die Zeiger der analogen Wohnzimmeruhr bereits einen langen, senkrechten Strich.
Nur bei der innerwöchentlichen Haupthaarpflege vertauschen sich eben einige Zeitschlitze, sie beendet weit vor “mitten in der Nacht” ihre Bettruhe und ich kann – theoretisch – weiterschlafen.
Theoretisch.
In der Praxis bin ich nämlich trotzdem und aus gewissen Gründen für den Weckdienst zuständig.
Weit vor “mitten in der Nacht”.
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Erstellt von duftbaeumchen am 25. Oktober 2010
Merke: Akkus sind immer dann leer, wenn man sie benötigt.
Merke2: Sobald man das richtige Netzteil verwendet, funktioniert auch das vermeintlich defekte Ladegerät ordnungsgemäß. Viereinhalb statt 12 Volt sind eben doch zu wenig.
Fazit: Siehe Logbuchuntertitel oben.
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Erstellt von duftbaeumchen am 25. Oktober 2010
“Guck mal, was ich Dir mitgebracht habe …”
Von großer Wochenendweltreise zurückgekehrt übergibt mir die Herzdame ein kleines Präsent.
“Als ich den gesehen habe, musste ich sofort an meinen Herrn P. (Klarname vom Autor unkenntlich gemacht) denken.”
Der Bauch! Was hat der denn für’ne Wampe dran? Wieso denkt sie dabei an mich?

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Erstellt von duftbaeumchen am 25. Oktober 2010

Mit reichlich dimensioniertem Abfluss und eigenem, wegen der allgemeinen Gefahrensituation vom Umland deutlich abgegrenzten Grundstück.
Für die ganz großen Geschäfte.
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Erstellt von duftbaeumchen am 25. Oktober 2010
Ich hätte eine Zahn- alternativ eine Toilettenbürste oder ein Ohrstäbchen nehmen können – ein Stück Klopapier (unbenutzt) tut’s allerdings auch als Lesezeichen.
Mein aktueller Tip für die amüsierende Lektüre während der Gipfelkonferenz:
Stefan Schwarz – Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut
Ich denke, ich könnte schon, hab’ jedoch keine Katze, um es auszuprobieren.
Und falls sie beim Drücken die Augen zusammenkneifen müssen …
… das gibt’s auch als Hörbuch.
PS: Dies ist keine bezahlte Produktbewerbung, ich find’s auch so sehr lustig.
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Erstellt von duftbaeumchen am 24. Oktober 2010
“Nein, die Bilder sind nicht vertauscht. Die Schilder sind falsch angebracht.“
Ich wäre der erste Besucher, der ihr das mitteilt. (Die Exposition läuft seit August.)
Ihr, der es selbst bereits aufgefallen sei und diese Tatsache “denen da oben” selbstverständlich bereits kundtat.
Auf meinen Einwand hin, das man doch einfach die Bilder gegeneinander tauschen könnte, entgegnete sie: “Das dürfen wir nicht, wir sollen hier nur aufpassen. Dafür sind ‘die da oben’ zuständig. Die Ausstellung geht doch sowieso nur noch bis zum 7. November, da lohnt sich das nicht mehr. Wahrscheinlich hat sich da jemand einen Spaß erlaubt…
… und die meisten Besucher schauen sich sowieso nur die Fotos an.“
Na dann …
Die restlichen vierzehn Tage überstehen wir dann auch noch.
PS: Es handelt sich hier nicht um besonders alarmgesicherte Gemälde der Weltkunstgeschichte, sondern “nur” um Fotos im kargen Holzrahmen. Der Umhängevorgang würde meiner Einschätzung nach wahrscheinlich zirka 30 bis 45 Sekunden Zeit in Anspruch nehmen. Wenn überhaupt.
Aber wer weiß …
Ich möchte nur an Loriots “Das schiefe Bild” erinnern. Nicht, dass anschließend das Bildermuseum restauriert werden muss.
Wobei … das Baugerüst steht ja noch.
Ach nee, das ist ja die Glasfassade.
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Erstellt von duftbaeumchen am 24. Oktober 2010
Oder so ähnlich.
Der beste – weil einzige – Neffe der Welt wird bestimmt mal Komiediän.
Oder Waschweib.
Man weiß es noch nicht.
Bei deeem Geschnatter – eine bunte Mischung aus Lebensweisheiten, Werbetexten und Tagesseife-Gesülze – kommt nicht mal ‘ne Frau richtig zu Wort.
Voll getschillt, eh.
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Erstellt von duftbaeumchen am 23. Oktober 2010

rot – gelb – grün: Ampelkoalition
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