Erstellt von duftbaeumchen am 30. Januar 2011
Wenn sich zwei Zwei-Personen-”Gruppen” telefonisch verabreden, VOR dem Eingang des Ikea-Ladens aufeinander zu warten, sich der vermeintliche Haupteingang infolge spontaner Umbaumaßnahmen im Nachhinein als Ausgang entpuppt, eine der beiden “Gruppen” drinnen und die andere gefühlte dreißig Minuten draußen in der Winterkälte wartet – wer ist dann für die Verzögerungen bei der Wohnungseinrichtung verantwortlich?
Wart ihr schon mal mit drei Frauen im Möbelhaus einkaufen?
Nicht? Ich schon.
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Erstellt von duftbaeumchen am 30. Januar 2011
Wisst Ihr noch, damals, in den Siebzigern des vergangenen Jahrtausends, als wir noch zu siebent im hellblauen 968er Saporoshez durch die Gegend zuckelten? Zwei vorn, fünf hinten. Kennt ihr nicht mehr? Naja, ist auch nicht so wichtig.
In diesem (zumindest in unserem) Auto gab es im Mittelteil des Armaturenbretts ein rotleuchtendes, in silbrigglänzendes Chrom eingefasstes Lämpchen, das immer dann auflampte, wenn der Fahrzeugführer das Bremspedal betätigte. So wussten auch die damals noch nicht sicherheitsgegurteten Mitfahrer, dass in Kürze mit einem abrupten Geschwindigkeitsverlust zu rechnen ist – vorausgesetzt, die Insassen konzentrierten sich während der Fahrt auf das rote Licht, anstatt sich die Weltgeschichte außerhalb des blechernen Gefährts anzuschauen.
Und warum schreibe ich das hier?
Ganz einfach: Ich schlage vor, eine solche Kontrolle auch in aktuellen Fahrzeugen wieder einzuführen. Mit einer 35-Watt-Halogen-Glühlampe drin. Direkt zwischen Tachometer und Drehzahlanzeiger.
Dann bekommen die Herrschaften nämlich auch mal mit, wie es ist, wenn man an der Ampel hinter einem unnötig bremsbeleuchteten Fahrzeug auf die nächste Grünphase warten muss.
Schon mal was von Feststellbremse gehört?
Und “Anfahren am Berg” wird wohl in der Fahrschule auch nicht mehr gelehrt?
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Erstellt von duftbaeumchen am 28. Januar 2011
Sacht ma, ihr als Mitglieder der großen Weltnetzgemeinde, ihr kommt doch auch überall ‘rum.
Habt ihr schon mal gehört, gesehen oder gelesen, wo es Betten mit Sicherheitsgurt zu erwerben gibt?
Ich überlege nämlich, mir ein solches zuzulegen.
Und wisst ihr warum?
Selbstverständlich nicht.
Aber ich verrate es euch.
Die Herzdame ist Auslöser meiner Überlegungen. Normalerweise liegt sie nächtens fast bewegungslos mit zum virtuellen Gebet gefalteten Händen neben mir, hat Augen und Ohren ausgeschaltet und atmet still vor sich. Ab und zu wechselt sie gemächlich ihre Liegeposition, im Großen und Ganzen verhält sie sich unauffällig.
Doch dann, ganz spontan, dreht sie sich ruckartig um. Wobei … Drehen ist wohl nicht das richtige Wort. Es ist mehr ein Sichherumwerfen. So richtig mit Schwung.
Da wir uns eine Matratze teilen, wirkt die in dieser Situation wie ein Trampolin. Die Herzdame hebt kurz ab – ich versinke im Polster; sie taucht wieder ins Laken ein – mich schleudert es sprungbrettgleich in die Höhe.
Ich bin ja froh, dass die Liegestatt genügend Platz für zwei bietet, ich noch ein paar Millimeter (mehr ist es wirklich nicht) Luft bis zur Bettkante habe und nicht ungebremst und schlaftrunken auf dem hölzernen Bettvorleger – auch Laminatfußboden genannt – aufschlage.
Da fällt mir gerade ein: Ich könnte mich auch mit Klettband an der Unterlage fixieren …
Oder weiß jemand über Alternativen zu berichten?
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Erstellt von duftbaeumchen am 27. Januar 2011
| Prüfung |
Fragen |
Punkte |
Status |
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65
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918
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Um es mit Särrah Kejs Worten zu umschreiben: Das war die schwerste Prüfung von allen, die schwerste Prüfung aller Zeiten, die schwerste Prüfung überhaupt.
Nur die nächste wird noch schwerer.
Noch ein kurzes Stück des Weges zum MCITP:EA …
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Erstellt von duftbaeumchen am 23. Januar 2011
Und wenn ihr nicht wisst, was ihr mit eurer Freizeit anfangen sollt, dann geht doch mal in die Oper.
Abends. Wenn die letzten Klänge des Applauses noch durch die Gänge wabern, wenn die Kunstinteressierten und -banausen den Musentempel verlassen.
Zur Nachtführung.
Zirka 100 Minuten kurzweilige und erhellende Unterhaltung. Anekdoten, Geschichten und Wissenswertes. Unten, oben, hinten und vorn. Treppauf, treppab – das Haus scheint vorwiegend aus Aufgängen zu bestehen. Und Sälen, Hallen, Gräben, Emporen und Gängen.
Wir haben den Arbeitern beim Abbauen der Kulisse zu- und von Walter Ulbrichts Logenplatz aus auf zwei Drittel der Bühne herabgeschaut.
Mehr davon sieht man von dieser Position nämlich nicht. Ob Walter nur deswegen das Haus nur einmal zur Eröffnung besuchte, ist nicht überliefert.
Vielleicht missfiel ihm auch, dass die vom Zuschauersaal gut abgeschottete Staatsratsloge nur mit Dusche und nicht mit einer Badewanne ausgestattet war?
Man weiß es nicht.
Aber soviel ist bekannt: Wenn es hart auf hart kommt, schließt sich der eiserne Vorhang in einer halben Minute und durchs Treppenhaus schweben Pusteblumen. Seit über fünfzig Jahren.
Fazit: Sehr empfehlenswert.
PS: Die Ixus80IS ist fürs Fotografieren bei schwacher Beleuchtung nicht besonders gut geeignet.
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Erstellt von duftbaeumchen am 22. Januar 2011
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Auch wenn die Reise als solche noch in der Ferne am Strande liegt und sich den Bauch pinseln lässt.
Zum Beispiel dies hier …
- 12.01.2011: Ich buche per Weltnetz einen Flugzeugflug für zwei Personen. Portugiesien, wir kommen!
Einkaufen im Internet ist schon eine tolle Erfindung.
- Ha! “Systemfehler” nach Drücken des entscheidenden “jetzt Buchen”-Knopfes – kann ja mal passieren.
- Nach Aktualisieren der Netzseite wird die Richtigkeit der Buchung angezeigt. Hui, Glück gehabt.
- Mit der elektrischen Post kommt auch prompt die schriftliche Bestätigung.
- 14.01.2011: Zwei Tage später wird der volle Betrag abgebucht. Und, weil es so schön war, gleich noch ein zweites Mal – sind ja nur zusätzliche siebenhundert Euro.
Früher, als ich noch jung war, also vor zehn Jahren, als ich für die gleiche Strecke viel weniger bezahlen musste, da wurden bei Vertragsabschluss erst mal nur zehn oder zwanzig Prozent und erst kurz vor Reisebeginn der Rest eingezogen. Also damals.
Heutzutage geht der ganze Batzen auf einmal über den Tresen und es wird sogar für den Transfer ein Entgelt verlangt – 10 Euri für den schnöden Bankeinzug, 20 Euri mit Kreditkarte. Sogar die Reservierung eines bestimmten Sitzplatzes kostet zehn Euri extra. Vom Reiseproviant möchte ich gar nicht erst anfangen.
Doch das nur nebenbei.
- Auf telefonische Nachfrage am gleichen Tage wird mir mitgeteilt, dass es zum fraglichen Zeitpunkt “Probleme” mit dem elektronischen Bestellsystem gab (na gugge ma an) und ich nicht der einzige Betroffene bin. Nach Rücksprache mit dem “Sjuperveiser” wird die doppelt gebuchte Rechnung storniert; wenige Minuten später trudelt per Elektro-Post der Nachweis ein.
Nun wird alles gut.
- 21.01.2011: Eine Woche ist vergangen. Nur vom Geld sehe ich nichts auf dem Konto.
Ich telefoniere also wieder.
Als ich Herrn W. an der heißen Leine darauf hinweise, dass Air Berlin beim Geldabholen sehr schnell ist, erwidert er erfreut und sinngemäß: “Ja, wir sind eben Kapitalisten.” (Der genaue Wortlaut sollte sich den durch Air Berlin gemachten Gesprächsaufzeichnungen entnehmen lassen, das Vorkommen des Wortes Kapitalisten kann ich vorab schon mal an Eides statt versichern.)
Auf meine Frage, warum die Rückbuchung noch nicht erfolgte und wann ich mit meinem Geld (ja nu hab’ dich mal nicht so kleinlich, es sind doch nur siebenhundert Euri) rechnen kann, gab er mir zu verstehen, dass bis dahin mindestens zwei Wochen vergehen werden.
Mindestens.
Es gab sogar schon Kunden, die zwei Monate auf ihre Moneten warten mussten.
Sagte er.
Auch nicht schlecht. Die bis Reisebeginn in Vergessenheit geratene Rückzahlung wirkt dann wie ein unverhofftes Urlaubsgeld.
Ich muss da wohl noch mal nachhaken.
Schon wegen der Höhe des Guthabenzinssatzes.
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Erstellt von duftbaeumchen am 18. Januar 2011
Neulich, während des Hochwassers …

Dass sein Boot noch mal Wasser unterm Kiel zu spüren bekommt, hat der Eigentümer wohl nicht erwartet.
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Erstellt von duftbaeumchen am 17. Januar 2011
Neulich, während des Hochwasser …

Dass dieser Wald – naja, vom Wald ist wegen der “Bedrohung” des Deichs durch den hohen Wasserstand nicht mehr viel übrig – anders ist, sieht man auch so.
Dazu bedarf es doch keines Schildes.
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Erstellt von duftbaeumchen am 17. Januar 2011
Neulich, während des Hochwassers …

Oberkante Unterlippe. Fast.
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