Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für Dezember, 2011

alle Jahre wieder

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Dezember 2011

Hier findet kein Jahresrückblick statt.

Genau wie im vergangenen Jahr und in den Jahren davor.

Wer wissen will, was hier in den zurückliegenden Tagen, Wochen und Monaten passierte, der nutze das im linken Bereich verfügbare Archiv.

So. Nu isses Jahr ‘rum.

Ende.

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Geräuschkulisse

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Dezember 2011

Ich war zwar noch nie bei einem Krieg so richtig dabei, aber wenn man den Überlieferungen aus Funk und Fernsehen glauben schenken darf, muss es fast genauso gewesen sein, wie momentan um uns drumrum.

Nur frage ich mich, was in vier Stunden losgeht, wenn der Jahreswechsel gerade so vollzogen wurde?

Ist die Munition dann bereits verbraucht und wir können in Ruhe schlafen? Oder setzen die Herrschaften noch einen drauf?

Wir werden es sehen.

Vielmehr hören.

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andere Zeitrechnung

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Dezember 2011

Derzeit geistert mal wieder ein Begriff durch die Tagesnachrichten, der – so hört man vielerorts – nach wie vor ein Mysterium zu sein scheint.

Mindesthaltbarkeitsdatum

Nur, so frage ich die Welt: Welcher Teil des Wortes ist unklar?

Wer bzw. was bringt Otto Normalverbraucher dazu, Mindesthaltbarkeit mit Ende der Genießbarkeit zu verwechseln?

Ein Stoff ist mindestens haltbar bis … MINDESTENS!
Das bedeutet zum Beispiel, dass sich der Joghurt (gern als Exempel herangezogen) auch länger bester Gesundheit erfreuen kann, was er meistens auch tut.

Und warum ist das so?

Weil er nicht durch Aluminium gucken kann.

Pfiffigerweise verschließen die Joghurt-Erbauer nämlich ihre Plastebecher mit blickdichten Metalldeckeln und hindern damit das innenwohnende Milchprodukt, Notiz vom außen aufgedruckten Datum zu erhalten. Erschwerend kommt für den Joghurt hinzu, dass er infolge ständiger Dunkelheit in der Behausung sein Zeitgefühl verliert und schon deshalb nicht weiß, wann er sein Ende selbst einleiten soll.

Also noch mal zum Mitmeißeln: Selbst wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum ein Verfallsdatum wäre, der Joghurt würde es nicht wissen und kann sich also auch nicht dementsprechend verhalten.

Der Joghurt wird schlecht, wenn er schlecht wird und nicht, wenn es der Hersteller festlegt.

Egal, was oben draufsteht.

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Schussfahrt

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Dezember 2011

Grün. GRÜÜÜN. ES IST GRÜÜÜ-HÜÜN!

Und dann zuckeln solche Schnarchnasen mit ihren Sonntagskutschen vor einem her.

So schnell, dass sie es gerade noch schaffen, selbst bei Duuunkelgelb über die Kreuzung zu schleichen; aber langsam genug, dass der Folgeverkehr zum Rotlicht-Halt gezwungen wird.

Da genndsch bleede wärn und wünsche mir, auch mal so ‘nen schicken Aston Martin zu fahren.

Einen derer, die mit den kleinen lustigen Stinger-Raketen ausgerüstet sind.

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ohne Reißleine

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Dezember 2011

Heute fiel mir bei Recherchen zu einem Artikel für das Fachorgan des Erfinderstammtischs etwas auf.

Frage an die männlichen Leser: Habt ihr schon mal versucht, die Verpackung eines Schneckenstöpsels (in gewöhnlich ungewöhnlich gut informierten Kreisen auch Tampon genannt) zu öffnen?

Ich tat es heute.

Die Situation erinnerte mich an eine Szene eines “Olsenbanden”-Filmes, in der einer der Protagonisten auf einem Flughafen versuchte, ein in Kunststofffolie eingeschweißtes Wurstbrot1 zu öffnen. Kjeld Jensen kämpfte bis kurz vor den Herzkasper und war dem Wahnsinn nahe.

Geht nur mit Spezialwerkzeug! Es fehlt die Reißleine!

Bei den Tampons ging es mir ähnlich. Man(n) hat den Inhalt klar vor Augen und kommt trotzdem nicht ran.

Somit ist mir auch klar, warum Frauen immer so ‘ne große WerkzeugHandtasche bei sich führen.

 

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1 Es könnte auch ein Käsebrot gewesen sein; die Zeit lässt derart Erinnerungen rasch verblassen.

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was lange währt, wird gut

Erstellt von duftbaeumchen am 24. Dezember 2011

Regen hilft.

Nicht nur den Pflanzen beim Wachstum, auch der Weihnachtsfreude. Meiner Weihnachtsfreude.

Wie im vergangen sollte auch in diesem Jahr der Christfestbaum mangels Platz in der Behausung seinen selbigen auf dem Balkon finden.

Eine gute Wahl.

Doch leider, leider regnet es nun schon ein Weilchen und die Herzdame hat üüüberhaupt keine Lust, die Kunststoffnadeln draußen mit allerlei buntem Zierrat zu verziehren.

Und obwohl ihr meine Antwort bereits bekannt war, fragte sie: “Wäre es schlimm, wenn wir dieses Jahr nur den kleinen Weihnachtsbaum aufstellen?

Schaaade, dabei hatte ich mich schon sooo darauf gefreut. Aber man kann eben nicht alles haben …

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Treffer. Versenkt!

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Dezember 2011

Gestern Abend beim Erfinderstammtisch.

Die Teilnehmer spielten sich gegenseitig Namen von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu, die sie in näherer und fernerer Vergangenheit trafen, mit denen sie mahlzeiteten oder deren Klo sie putzten.
Frau K.: “Also ich habe mal eine französische Schauspielerin (*) getroffen, so ‘ne ältere, ganz berühmte. Ich komm’ nur nicht drauf, wie sie heißt.

Nachdem mehrere und leider unzutreffende Namen genannt waren, glänzte die Herzdame und warf voll Überzeugung ein:

Inge Meysel.

Die Huldigung ihres weltweit bekannten cineastischen Sach- und Fachverstand durch die Anwesenden fand kaum Grenzen.

 

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(*) Das gesuchte Lösungswort heißt übrigens: Catherine Deneuve

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Telefonzelle

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Dezember 2011

Unterhaltungsanweisung

20 Sekunden lang auf den Glockenknopf drücken, drei bis fünf Minuten warten (je nach Durchlaufgeschwindigkeit des Sandes in der Eieruhr*) und schon kann man sich 24 Stunden lang mit einem schwebenden Telefonhörer unterhalten.

Tolle Technik.

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* Sollten Sie zufälligerweise und eigentlich unvorstellbar keine Eieruhr bei sich führen, können Sie auch die beiden Weißweinflaschen, die sie vor wenigen Minuten beim Kaufmann des Vertrauens erwarben, leeren (vorzugsweise in den eigenen Magen), den noch vom letzten Urlaub in den Hosentaschen befindlichen Strandsand in das Leergut einfüllen, die Flaschenöffnungen mit einem Kaugummi miteinander verkleben und sich das Chronometer somit selbst basteln.

Mit anderthalb Liter Wein im Kopf redet es sich auch viel entspannter.

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einzeln ausgezeichnet

Erstellt von duftbaeumchen am 22. Dezember 2011

Nachdem ich die Kassentante zaghaft und fast flüsternd frug, ab das an jedem Fußkleid angeheftete Preisschild für den Schuh an sich gilt oder für das Paar als Ganzes, wandte sie sich leicht verstört und unsicher an die Herzdame:

Meint er das jetzt ernst?

Freundlicherweise berechnete sie mir den Preis nur für den rechten Schuh und packte den anderen als Weihnachtsbonbon kostenfrei mit in die Tüte.

Als Dank meinerseits durfte sie den Pappkarton behalten.

Ein gutes Geschäft.

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P12/11 – Dezember

Erstellt von duftbaeumchen am 21. Dezember 2011

NagelprobenNagelproben

Jeden Monat lässt sich die Herzdame neue Nägel machen und wird damit zum Fotomodell für mein kleines persönliches Jahresprojekt.

Als Abschluss dieses Projekts und passend zur Weihnachtszeit ließ sich die Herzdame mit Kerzen, Rentieren und allerlei Baumgehänge verzieren …

Nagelprobe - Dezember 2011

 

… und komplettierte damit Serie.

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