Alte Latschen entsorgt. Wäre ich eine Frau, hätte ich bestimmt auch einen Schuh-Tick.
Als Mann beschränke ich mich jedoch.
Auf 17 Paar.vor etwa 20 StundenReplyRetweetFavorite
Wäre C. W. ein Ehrenmann, würde er den “Ehren”sold ausschlagen. Aber nun wird er sich denken: “Ich bin sowieso der letzte Arsch der Nation, bekomme wahrscheinlich so bald keinen ordentlichen Job und das Fußvolk hasst mich – da verzichte ich doch nicht auf dieses Zubrot. Mich kann niemand mehr leiden, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an.”
Kann ich verstehen (aber noch lange nicht gutheißen) – auch er ist nur Kind einer geldgeilen Gesellschaft und muss sehen, wie er seine Zeit bis zur Rente ab 67 überbrückt.
Und stellt euch doch mal vor, Herr Wulff säße im Arbeitsamt Job-Center neben euch und nähme euch einen begehrten Arbeitsplatz weg. Das wollt ihr doch auch nicht, oder?
… wenn man das Haupthaar jeden Morgen mit der Bürste in Form bringt, obwohl die Menge immer weiter schwindet und seit Jahren regelmäßig auf drei Millimeter Länge gestutzt wird. Eine unnötige Aktion und eigentlich Zeitverschwendung.
Wo die langen Haare am Bürstenkopf auf der rechten Seite herkommen?
Ich habe die Herzdame als mutmaßlich unberechtigte Benutzerin im Verdacht, kann es jedoch noch nicht nachweisen.
Lehrer erwarten von den Eltern, dass die die portablen Ultrakurzwellenfunkfernsprechgeräte (Händis) ihrer Sprösslinge regelmäßig auf die Persönlichkeitsentwicklung negativ beeinflussende Inhalte kontrollieren, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können.
Prinzipiell keine schlechte Idee.
Doch leider sind viele Eltern dazu nicht in der Lage:
“Wir versuchen, Leben auf unterschiedliche Art zu verlängern. Doch wie verändern sich lebendige Dinge, wenn wir sie unbeachtet sich selbst überlassen? Die Gurkenscheibe hat mittlerweile ihre Metamorphose abgeschlossen; die Tomate – ebenfalls Teil eines ‘Langzeitprojekts’ – steckt noch mittendrin.”
So beschrieben im Oktober 2011 als Antwort (Gruppe 15, Woche 10) auf einen geöffneten Kühlschrank.
tja, hättet Ihr gleich den Fachmann gefragt, wären Euch ungeplante Zusatzausgaben für ein Ersatzgerät erspart geblieben.
Der technisch interessierte Laie sieht sofort, was hier gespielt wird. Nämlich nichts mehr. Der HDR3800 stellte sich tot. Es sieht aus wie ein kleiner Fliegenschiss, isses aber nicht – Fliegen haben nämlich keinen Zutrittflug zu diesem hochsensiblen, mit Elektronik vollgestopften Bereich der Fernsehunterhaltung. Der Elko lüpfte leicht sein Mützchen und erbrach sich kaum erkennbar.
Wie heißt es doch so weitsichtig: “Junge, lern’ was Ordentliches!”. Und weil der Junge in der Schule fein aufpasste, konnte er sein Wissen auch nach vielen Jahren noch anwenden. Mit geschickten Fingern, etwas Hitze, Lötzinn und einem Materialeinsatz von Nulleuroeinundneunzig brachte er in kurzer Zeit das Herz des Festplattenrecorders wieder zum Schlagen. Der neue Elektrolytkondensator passt zwar nicht an den vom Hersteller absichtlich eng bemessenen Platz (ein parametergleiches Ersatzteil war beim Handelsmann gerade nicht vorrätig), als gelernter DDR-Bürger weiß er sich jedoch zu helfen – ‘ne Nummer größer tut’s auch; fix die Beine verlängert und im Freiraum schwebend abgelegt.
Nun muss er nur noch verhandeln, was mit dem reanimierten, aber bereits abgeschriebenen Gerät passieren soll. Alter und technisch-ideelen Verschleiß einbeziehend kann er für die Reparatur bestimmt noch hundertfünfzig Euri verlangen.
Nur frage ich mich mal wieder, warum erst, wenn es fast zu spät ist? Es ist ja nicht so, dass die Verhandlungen erst im vergangenen Dezember spontan begannen und innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen werden sollten. Nein, seit Jahren fummeln die beteiligten Regierungen am Wortlaut des Vertrages, veröffentlichten diesen bereits vor einem knappen Jahr und wollen nun endlich die trockenen Tücher drumrumwickeln.
Nix da! Den ACTA-Vertrag benötigt niemand, außer vielleicht die Lobbyisten der Medieninhalteverwerter und die großen Arzneimittelhersteller.
Und falls ihr gar nicht wisst, worum es hier gerade geht, dann guckt Euch das Video an!
Das superkluge Ultrakurzwellenfunkfernsprechgerät – in diesem Fall die “On Air“-App(likation) – weist mir den Weg durch den Televisionsdschungel und damit auch durchs Leben:
Na das ist doch mal ‘ne wahrhaftige Lebenshilfe. Spannende Live-Gespräche, die sich auf das Wesentliche beschränken. Da wird nicht viel diskutiert, da werden die Fronten zügig geklärt. “Egal ob Fragen zu Liebe, Partnerschaft, Beruf oder Finanzen – allen Anruferinnen und Anrufern wird sofort geholfen.”
Nur, frage ich mich: Wer ist auf dem Bild der Berater? Sitzt der noch im Auto hinter schusssicherem Panzerglas oder hält er die Pistole?