Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

aufgesessen

Erstellt von duftbaeumchen am Sonntag 29. Juli 2012

oder: Der andere Aufsatz ist in der Tüte.

Hinterher ist man immer klüger. Besonders dann, wenn man sich nach getaner „Fremdverschönerung“ durch eine „Fremdperson“ endlich selbst im Spiegel betrachten kann.

„Irgendwie sieht das anders aus. Weniger. Lichter. Vielmehr kürzer.“, dachte ich so vor mich hin.

Doch der Blick auf das Werkzeug bestätigte vorerst, dass mutmaßlich keine Fehlkonfiguration vorlag.

Naja, man kann sich auch irren.

Beim Reinigen eines kleinen Zubehörteils – in Volkes Mund auch Aufsatz genannt – wurde ich allerdings stutzig: Das Ding fühlte sich anders an. Fester. Kompakter. Nicht so labberig wie „früher“. Vor vier Wochen.

Im 28-Tage-Rhythmus nämlich halte ich ebendiesen Aufsatz in den Händen. Und so alt und senil bin ich nun auch noch nicht, dass ich mich an seine Konsistenz nicht mehr erinnern könnte.

Da hat sich doch jemand dran zu schaffen gemacht! War der alte kaputtgegangen? Wurde er durch einen anderen ersetzt? Hatten gar die langhaarigen Heinzelmännchen ihre Hände im Spiel?

Nein! Auf Nachfrage bei der Eigentümerin erfuhren wir: „Der andere Aufsatz ist in der Tüte.“ (welche ebenfalls auf dem Tisch lag und dem Transport der Haarschneidemaschine dient).

Fein. Da liegt er gut und richtet keinen Schaden an …

Die Herzdame – auf solche Feinheiten nicht vorbereitet – nahm’s wie’s aus der Tüte purzelte und scherte drauflos.

Und bei der Hitze ist es ja auch nicht so schlimm, wenn die Haare etwas kürzer sind.

Ein Millimeter genügt vollkommen.

Ein Kommentar zu “aufgesessen”

  1. krumpel sagt:

    Das wirft ja die ganze Terminplanung über den Haufen. Die Haare brauchen ja nun eine Woche länger, um ihre ursprüngliche Länge wieder zu erreichen. Aber bis dahin ist ja deine Haarschneidemeisterin wieder da.