Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

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Erstellt von duftbaeumchen am Samstag 19. Januar 2013

Es sind die kleinen Dinge, die mich am Fortbestand der Menschheit zweifeln lassen.

Zum Beispiel gestern im Aufzug (der in diesem Fall eher als Abzug zu bezeichnen wäre, da er nach unten fuhr), als die geschätzt anfangzwanzigjährige, kleine (körperlich), rosabehoste, glitzerhaarige, püppihafte Püppi, die augenscheinlich kürzlich unterbrochene Zusammenkunft reflektierend, zu ihrer Kollegin meinte: „Nervig. Wie kann man sich nur solange an der Grammatik von EINEM Satz aufhalten?! Als ob das jemanden interessieren würde. Wenn das heute so weiter geht, krieg‘ ich ’ne Krise.“

Wie lange können wir überleben, wenn schon solch unwichtige Faktoren wie die deutsche Grammatik Menschen in derart brisante Krisensituationen stürzt?