Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

mysteriöse Arscheologie

Erstellt von duftbaeumchen am Freitag 4. Oktober 2013

02.09.2013, 18.44 Uhr MEZ, N37° 5′ 54.607″, W8° 28′ 53.515″, 18 mm Weitwinkelbrennweite.
Völlig unspektakulär, Bildaufbau langweilig, einfach nur draufgehalten und abgedrückt.

Oder doch nicht?

mysteriöse Arscheologie

Darum geht es gar nicht; ein optimierter Bildaufbau würde nur vom eigentlichen Zweck dieses Eintrags ablenken.

Nu guggd euch das Fodo ma genauer an. Erkennt ihr Auffälligkeiten irgendwelcher Art?

Nicht? Dann geht näher ran!

Mit Hilfe meiner bei Reisen jedweder Art gern mitgeführten variablen Vergrößerungslinse lässt sich der interessierende Bildausschnitt heranholen.

mysteriöse Arscheologie

Aah, schon besser. Mit einer Brennweite von 59 mm erkennen wir: Da kniet jemand am sonst menschenleeren Strand und streckt den weißgewandeten Hintern in die untergehende Abendsonne.

Mit Brennweite 246 mm tauchen wir weiter ins Geschehen ein; trennen Interessierendes von Unwichtigem.

mysteriöse Arscheologie

Ein Mensch. Ein grabender männlicher.

Auch wenn ich bereits mehrfach mein Erdendasein an der algarvischen Küste fristen durfte, bin ich nicht so tief in die Sitten und Gebräuche unserer portugiesischen Mitbürger involviert.

mysteriöse Arscheologie

Selbst nach weiterer Vergrößerung mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms erschließt sich mir nicht, was dieser mysteriöse Arscheloge hier treibt.

Mutmaßlich buddelt er im Strandsand. Aber warum? Gräbt er etwas aus? Gräbt er etwas ein?

Ist das weiße Etwas auf dem Fels vor ihm eine Schatzkarte und er ist unermesslichem Reichtum nahe?

Oder ist es das letzte Hemd eines Verblichenen? Gar seines mittlerweile mit Sediment bedecktem Eheweibes?

Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren.