Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für die 'auf Arbeit' Kategorie

heiße Luft

Erstellt von duftbaeumchen am 20. August 2012

Und so sieht das aus, wenn die frisch reparierte Klimaanlage zwar den ganzen Tag dudelt, aber letztlich doch nur heiße Luft produziert.

Sie sehen: Die aktuelle Innenraumtemperatur.

Klimaanlage

Schade, dass ich mich nicht nackig ins Büro setzen kann – die Kollegen kämen ja vor Neid und Bewunderung ob meines adonischen Astralkörpers gar nicht mehr zu ihrer Arbeit.

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Nullnummer

Erstellt von duftbaeumchen am 8. August 2012

Liebe Leute,

so geht’s nicht.

Als Kuponschneider eines der größeren Telekommunikationsunternehmens dieser ach so schlechten Welt muss ich das mal anprangern.

Die Verschwendung volkswirtschaftlich wichtiger Ressourcen nimmt schon groteske Züge an.

Neulich beantragte ich beim rosa Riesen für eine Niederlassung einen DSL-Anschluss. Fein. Nach nur vier Wochen wurde der Auftrag bearbeitet und wenige Tage später rief mich eine Dame der „Telefonbuchstelle“ an, ob und in welcher Gstaltung die Rufnummern im nächsten Telefonbuch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll.

InfoschreibenGar nicht! Es hängt sowieso kein Telefon dran.

Sie nahm es zur Kenntnis.

Und nun hab‘ ich’s auch schriftlich.

Für jede der verfügbaren, aber unveröffentlichten Rufnummern erreichte uns ein separater Brief mit der jeweils gleichlautenden Mitteilung, dass die uns zugeteilten Nummern wunschgemäß geheim bleiben.

Drei Briefe á zwei Seiten.

Einzeln gedruckt. Einzeln eingetütet. Einzeln frankiert. Einzeln verschickt.

Nun reißt euch mal zusammen. Das ist MEIN Geld, welches ihr hier verplempert!!

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dufte Fehlfunktion

Erstellt von duftbaeumchen am 19. März 2012

Obwohl Raumduftspender mit Bewegungserkennung eigentlich nur bei Anwesenheit mindestens eines Individuums aktiv werden sollten, geben sie doch ab und zu und wievonganzallein Aromamoleküle an die Umwelt ab.

Somit sind sie sogar für Beamtenbüros geeignet.

Sie sprühstoßen auch bei absoluter Regungslosigkeit und sorgen somit für ein angenehmes Schlafklima.

Nur an der Lautstärke sollte noch optimiert werden.

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Heiteck-Suchspiel

Erstellt von duftbaeumchen am 15. März 2012

Manchmal ist es wie verhext und du guckst wie ein Schwein ins Uhrwerk.

Die meisten Leser dieses Tagebuchs werden mit den folgenden Informationen nichts anfangen können. Sollte jedoch irgendwann mal ein technisch interessierter Laie hier stranden, der auf der Suche nach einem Tip ist, wo das Batterieerweiterungsmodul (BBWC, Battery Backed Write Cache) des HP-Smart-Array-RAID-Controllers P410/ 256 MB im ML150G6-Server festgetackert wird, so wird sich ebendieser eine Leser freuen, die Antwort zu finden. Eine technische Anleitung des Herstellers gibt es nämlich nicht (zumindest gelang es mir nicht, eine ausfindig zu machen) und auch im Internetz fand ich auf mehrere Anhiebe keine passenden Informationen (vielleicht muss ich auch meine Suchstrategien überdenken).
Für jeden Pfurz sind in solch einem Heiteck-Gerät Aussparungen, Schrauben und Halterungen vorgefertigt – nur eben für das/ den Batterie-Pack nicht.

So dachte ich.

Der unkommentierte Hinweis „Das Teil wird auf dem obersten Lüfter aufgeklipst.“ brachte mich dann aber doch zu des Rätsels Lösung. Denn obwohl ich die Halterung des Festplattenlüfters zweimal ausgebaut und beäugt hatte, konnte ich mit dem unscheinbaren, an der Oberseite befindlichen Kunststoff“hebel“ nichts anfangen.

Nunja und wiedemauchsei – die Plastenasen an der Unterseite des Strompäckchens passen erstaunlicherweise haargenau in die beiden Aussparungen oben auf dem Lüfterhalter.

BBWC
Führungen für BBWC
1 - P410, 2 - BBWC

BBWC auf Lüfterhalter

Und gugge da – ES GEHT! Passt, wackelt ä bissel und hat Luft.

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gut gesichert

Erstellt von duftbaeumchen am 19. September 2011

Eine Meisterleistung asiatischer Ingenieurskunst.

Die Überprüfung der Feinsicherung mittels elektronischer Messtechnik, die wegen des geringen Platzangebotes innerhalb dieses Computernetzteils eigentlich nur von Kleinkindern mit kleinkinderhandgroßen Kleinkinderhänden durchgeführt werden kann, ergab: Die Feinsicherung wurde geringfügig überlastet und sie tut’s nicht mehr.

Kaputt.

Der geübte Feinmechaniker und Elektroinstallatör greift in solchen Fällen einfach in die große Bastelkiste, klaubt sich ein passendes Äquivalent heraus und ersetzt das fehlerhafte Bauteil.

Klick mich!

Würde ich genauso machen.

Nur leider stehen dem Tun in diesem Fall mehrere Hindernisse im Wege – eine Ringspule, eine durchsichtige Kunststofftrennscheibe (rechts), ein gelber Kondensator (links) und ein kleiner Transformator (links daneben, nicht mehr im Bild).

Und dazwischen, ängstlich zusammengekauert, eine kleine Feinsicherung.

Die genannten Bauelemente lassen sich in ihrer Lage nicht verändern, sind im Zuge der Miniaturisierung derart kompakt zusammengepfercht, dass die Idee der Wechselfassung an dieser Stelle völlig sinnlos und an der Realität vorbei umgesetzt wurde.
Da sitz‘ ich nun vor dem Dilemma: Entweder baue ich das Netzteil so weit auseinander, dass ich die Reparatur – die ja eigentlich gar keine ist – trotzdem durchführen kann oder ich kloppe die Blechkiste gleich in die Tonne und kaufe eine neue.

Rein zeitlich gesehen, würden die Kosten einer Reparatur deutlich über denen eines Neukaufs liegen.

Andererseits: Ich bin gelernter DDR-Bürger und schmeiße doch nicht alles gleich weg …

Wat nu?

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hacke, hacke Beilchen

Erstellt von duftbaeumchen am 17. August 2011

Ja, wer kennt das nicht?! Bei schwerwiegenden Computerzickereien könnt’ste den Blechkasper mit der Axt bearbeiten …

Wenn Sie also Probleme mit elendigen Viren, Trojanern und anderen Schadprogrammen haben – hacken Sie doch einfach die Festplatten ab!

 

(Bildquelle: www.trojaner-board.de)

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hintenrum

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juli 2011

Gestern beim Kundenbesuch:

Und was ist mit dem Kabel dort?

Wenige Minuten, nachdem ich unter dem Tisch wieder hervorgekrochen war, deutete sie auf ein Kabel, welches scheinbar „planlos“ in der Weltgeschichte herumhing. Also krabbelte ich nochmal unter die hölzerne Platte. Diesmal mehr seitlich, schließlich muss ich nicht jedem meinen Allerwertesten entgegenstrecken.

Anders, Sie müssen anders drunterkriechen.

Wie denn anders?

Ach soooo! Nachdem ich wieder aufgetaucht war, verstand ich. Das Kabel war nur ein Vorwand, um sich nochmal meinen Hintern anschauen zu können.

Ich bot ihr an, deswegen noch ein drittes Mal in die Versenkung zu verschwinden – soviel wollte sie dann aber doch nicht von mir verlangen.

Frauen gibt’s!!

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ver(sch)wirrt

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juli 2011

Vorhin hab‘ ich sie ausgetrickst.

In U2.

Ich hab‘ sie einfach mitgenommen.

Bis in die sechste Etage. Endstation.

Dort stieg sie ebenfalls aus. Aus Neugier.

Und schwirrte verwirrt und orientierungslos im Aufzugsvorraum umher. Immer wieder gegen die Scheiben der angrenzenden Büroräume.

Wahrscheinlich ist sie morgen elendig verendet.

Selbst schuld. Sie hätte mir ja nicht hinterherfliegen müssen.

Oder sie findet einen Dummen, der sie wieder mit runter nimmt.

Nach U2.

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Geschäftsessen

Erstellt von duftbaeumchen am 1. Juni 2011

Mittwochs ist Fischtag …

Sektfisch

… und ein Fisch muss schwimmen.

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große Erwartungen

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Mai 2011

Eigentlich erwartete ich nur ein paar „Kleinteile“. Ein 19″-Schrankeinbausatz für Server kann ja nicht sooo groß sein.

Die riesige Kiste, die ich jedoch bekam, ließ mich zweifeln.

Über einen Meter hoch, einen halben breit und zwanzig Zentimeter tief.

Inhalt: Schaumstoffpolster und drei „kleinere“ Pappschachteln.

Eine davon 52 mal 25 mal 9 Zentimeter.

Pappkiste

Und doch ein klappriges Leichtgewicht. Was da wohl drin sein mag?

Schauen wir mal hinein …

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