Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für die 'Entertainment' Kategorie

verpasst

Erstellt von duftbaeumchen am 12. Juni 2013

Na das hab‘ ich ja wieder gut hinbekommen.

Obwohl ich extra einen Vermerk im Kommunikationsmanagerprogramm hinterlegte, verpasste ich das sich jährlich wiederholende Jubiläum anlässlich der Geburt dieses Tagebuchs.

Das achte.

Seit dem 12. Juni 2005 vertraue ich diesem Tagebuch meine intimsten Geheimnisse an, hoffe, das es ebendiese Geheimnisse niemals preisgibt und vergesse auch noch seinen Ehrentag.

Und dabei wollte ich mir doch extra einen besonders schönen Eintrag ausdenken.

Ich schäme mich.

 

 

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Notfallhandwerker

Erstellt von duftbaeumchen am 25. April 2013

„Not macht erfinderisch.“

Der gelernte DDR-Bürger von Welt kennt diesen Spruch allzu gut.

Und vorhin – ich weiß gar nicht mehr, wie ich drauf kam – fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:

Angus MacGuyver – den mittelalten Lesern dieses Tagebuchs sicherlich kein Unbekannter – muss der Urtyp, quasi der wiedergeborene Vorfahr aller Ossis gewesen sein.

Dass das vorher niemandem aufgefallen ist …

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Ostergedicht

Erstellt von duftbaeumchen am 31. März 2013

„Der Osterhas‘,
der sucht‘ das Gras.

Ojé, ojé,
er fand nur Schnee.“

Herzdame, 31.03.2013

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unterzuckert

Erstellt von duftbaeumchen am 16. Januar 2013

Operation Zucker“ – ein starker Film über Kinderhandel und -missbrauch im haushaltsabgabenfinanzierten Fernsehen.

Doch was sich die Herrschaften der FSK dachten, als sie den Schluss als für Untersechzehnjährige ungeeignet befanden und den Film um knapp drei Minuten kürzen ließen, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

Die sollten sich mal „Berlin – Tag und Nacht“ anschauen oder „Familien im Brennpunkt“ oder „Spongebob Schwammkopf“ – da gibt es viel mehr schnittwürdige jugendgefährdende Szenen.

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Oh, du fröhliche …

Erstellt von duftbaeumchen am 13. Dezember 2012

Oder anders: Ach du Schei…

So dachte ich, als wir den Saal betraten.

Meeenschenmaaaassen! Vorwiegend Jungvolk. Der Saal war bereits ein knappe Stunde vor kommuniziertem Beginn gefüllt.

Der ursprüngliche Ort des Kulturabends – der hiesige „Felsenkeller“ – durfte wegen nicht vorhandener Betriebsgenehmigung nicht bespielt werden, was den daran unschuldigen Organisator – die hiesige „MB“ (*) – nötigte, kurzfristig umzudisponieren.

Neuer Ort: Großer Hörsaal, Campus Jahnallee.

Im Nachhinein ist mir klar, warum wir, obwohl wir extra früher als notwendig losfuhren, trotzdem fast die letzten Ankömmlinge waren. Ich ging von einem buntgemischten Durchschnitts-„Volks“publikum aus, die Zielgruppe jedoch entsprach genau dem  „MB“-Umfeld.

Vorwiegend Studenten. Und die sind leicht auf dem kurzen Dienstweg zu erreichen und umzudirigieren. In dieser Umgebung fühlste dich zwar gleich wieder zwanzig Jahre jünger, was aber trotzdem Murks ist, wenn de dor Letzte bist und keenen Platz mehr findest.

„bestuhlt – Platzwahl frei“

Das heißt allerdings nicht, dass auch für jeden Gast ein Stuhl vorgesehen ist. Zumindest nicht in dieser neuen räumlichen Konstellation. Die geänderte Lage bedingte unkonventionelle Lösungsansätze. Wie in einer überfüllten Vorlesung üblich, verteilten sich die sitzplatzlosen Zuschauer auf den hölzernen Stufen, selbst das ältere Semester machte nicht den Eindruck, von dieser unbequemen Situation genervt zu sein.

Wäre ja auch Quatsch, schließlich ging es um eine vorweihnachtliche Aufführung. Nächstenliebe, wohin das Ohr hörte.

Wie dem auch sei, nur noch vereinzelt waren Einzelplätze frei – die Herzdame und ich verteilten uns locker im Saal und taten so, als ob wir dazugehörten. Volksgemurmel, Flaschenklappern und Glühweinduft – das Auditorium als eine wabernde Masse; bereit, sich der Kleinkunst hinzugeben.

Und wir gaben uns hin. Dem Spiele. Dem vorweihnachtlichen Krippenspiele.

Da ich diese abstruse und doch höchstvergnügliche Mischung aus Schauspiel, Oper, Videoabend und vor allem Wortakrobatik nur unzureichend beschreiben kann, bleibt mir nur zu verkünden:

Gehet hin und schauet mit eigenen Augen, verweilet und höret mit eigenen Ohren:

Olaf Schubert – Krippenspiel

Ein Fest für die Sinne.

Nächstes Jahr wieder. Gern. Falls mor Garten griechn.

 

PS: Wer schon mal zwei Stunden auf einem Holzklappstuhl saß, wird verstehen, dass Studenten häufig über die Vorlesungen jammern. Nicht nur wegen der langweiligen Lehr-Themen.

(*) MB: Kulturzentrum Moritzbastei

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Lockruf der Sonne

Erstellt von duftbaeumchen am 2. Dezember 2012

Die geneigten LuL (*) dieses Tagebuchs werden sich bereits geraume Zeit fragen: Wann kommt denn nun endlich die Rezension des alle zwei Jahre im Frühling stattfindenden Schiller-Konzerts?

Gute Frage – leichte Antwort: Jetzt und hier.

Denn obwohl die aktuelle Scheibe „Sonne“ derzeit wesentlich weniger mit der aktuellen Wettersituation zu tun hat als sie es im Frühjahr gehabt hätte, fand die Lebenddarbietung erst gestern statt. Pünktlich zum meteorologischen Winterbeginn und weil es im Lenz noch gar keine neue Musik zum Darbieten gab. Und dass, wo sich doch gerade in den frühsommerlichen Jahrestagen die An- und Abreise schon allein wegen der nicht nötigen Winterbekleidung sooo bequem gestalteten täte.

Sei’s drum. Gleiche Stelle – gleiche Welle. Mittlerweile zum vierten Mal.

Die Zeit, die wir erstaunlicherweise nicht vor Einlassbeginn in der Kälte verbringen mussten, durften wir an der Garderobe verplempern. Nicht schlimm – als gelernter DDR-Bürger kenne ich kollektive Wartegemeinschaften.

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Hammse Berlin schon bei Nacht jesehn …

Erstellt von duftbaeumchen am 3. November 2012

Nicht? Dann müssense ma abends offs Kollhoff-Hochhaus am Potsdamer Platz klettern.

Also sinnbildlich. Denn zu Fuß besteigen müssnse das über 100 Meter hohe Gebäude nich mehr, es geht auch mit Europas schnellstem Lift in 20 Sekunden. Bis kurz unters Dach, dann müssnse noch ä Stück loofen.

Und dann gönnse gucken. Rundrum. Wie im Zoo. Durchs Gitter.

Wenn Sie diese Aktion dann auch noch im Oktober zeitgleich mit dem „festival of lights“ durchführen, haben Sie bei klarer Sicht besonders viel Glück – dann erstrahlt Berlin sogar noch etwas bunter als sonst.

2011 war es nur Zufall, 2012 ein ganz bewusst geplanter Kurzurlaub verbunden wieder mit einem Kulturbesuch, diesmal bei den blauen Männern.

Prädikat: Empfehlenswert.

Vorher und danach: Laufen, laufen, laufen. Stehen, Gucken, Fotografieren. Zwischendurch auch mal fahren. Von A nach B nach C nach D.

Und die Herzdame tapfer neben-, mitunter auch nur hinterher.

Trotzdem sind drei Tage zu kurz, um alles sehen zu können – man müsste sich klonen können …

Oder nächstes Jahr wieder hinfahren.

festival of lights

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Wechselbalg

Erstellt von duftbaeumchen am 26. September 2012

Warum, wieso, weshalb Herr Altfeld seine Aufzeichnungen „Changeling“ (Wechselbalg) nennt, vermag ich noch nicht zu sagen – die Autobiografie liegt noch ungelesen auf dem Beistelltischchen.

Was ich allerdings mit Gewissheit verkünden und empfehlen kann: Lasst Euch doch mal von der Herzdame aus einem in Englisch geschriebenen Buch vorlesen. Ihr werdet zwar anschließend genauso schlau sein wie vorher, aber ihr bei der Artikulation angelsächsischer Vokabeln zuzuhören, ist ein Fest sondersgleichen.

Das ist ganz großes Kino.

Nur ohne Untertitel.

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schlüpfrig

Erstellt von duftbaeumchen am 8. August 2012

Und als ich vorschlug, dass die weiblichen Ringerinnen im Stringbody noch besser aussähen und man die Matte mit Öl benetzen sollte, schaute mich die Herzdame seltsam an und rief nur: Männer!

Was sie nur wieder hat …?!

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Eine Seefahrt, die ist …

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Juli 2012

… lustig?

Naja, in gewisser Weise schon.

Donaukreuzfahrt

Obwohl mittlerweile bereits einige WochenMonate ins Land gingen (aktuelle Tagesaufgaben, ein Halbjahreslehrgang sowie vorwiegend Unlust, dieses Thema aufzuarbeiten), möchte ich im „Entwürfe“-Kasten kramen und an dieser Stelle doch noch einige Eindrücke unserer „Kreuzfahrt“ wiedergeben.

Sie erinnern sich? Nicht? Dann lesen Sie hier noch mal nach!

Aaalso …

Weil eine Mutter nur das Beste für ihre Kinder will, schickte sie uns – so vermute ich – ganz bewusst auf diese Reise. Sie wollte uns am praktischen Beispiel vor Augen führen, wie wir uns – die Herzdame und ich – in dreißig bzw. fünfzehn Jahren verhalten werden/ können/ dürfen/ müssen.

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