Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für die 'Gesundheit und Wellness' Kategorie

Versprühte Idee

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Juni 2014

Eigentlich eine grandiose Idee: Ich sprühe im Verlauf meiner freiluftigen Mittagsruhe in kurzen Abständen mittels einer Sprühflasche kaltes Wasser auf meinen Leib und nutze die Verdunstungskälte, ein Gefühl der Frischlichkeit zu erzeugen.
Doch leider funktioniert die Idee nicht.

Durch das ständige Pumpen komme ich mehr ins Schwitzen als wenn ich nur regungslos liege.

versprühte Idee

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endlich rauchfrei

Erstellt von duftbaeumchen am 3. April 2013

Der wollte doch nur den drohenden Lungenkrebs austricksen …

Mann fällt beim Rauchen aus Fenster und stirbt

 

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natürlich schön

Erstellt von duftbaeumchen am 2. Januar 2013

Mit blassglänzendem Antlitz und eine große Tube „Gesichtsmaske“ schwenkend, meinte die Herzdame: „Das kannste auch DU gerne benutzen.“

Ist es nun soweit? Muss ich das als versteckten Hinweis verstehen?

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belastend

Erstellt von duftbaeumchen am 30. November 2012

Sacht ma‘, ihr habt doch Ahnung.

Kann ein häuslich Genesender die während der Rekonvaleszenz anfallenden zusätzlichen Aufwendungen für:

  • Unmengen an diversen Teevariationen,
  • die Entsorgung der Reste ebendieser Unmengen an diversen Teevariationen,
  • den Mehrverbrauch an Zwiebeln und Zucker zur Hausmittelgewinnung,
  • den exorbitanten Anstieg des Wasserverbrauchs sowohl an den Entnahme- als auch an der Abgabestelle,
    (Das Wasser, welches kräuterteekannenweise dem Körper zugeführt wird, muss schließlich auch irgendwo hin. Gut, beim aktuell herrschenden Pieselwetter würde verdeckt auf dem Balkon abgelassene Körperflüssigkeit nicht weiter auffallen, das Entblößen meiner Extremitäten allerdings wäre der Gesundung sicherlich nicht förderlich.)
  • den Erwerb Dutzender Packungen Papiertaschentücher und deren abschließende Wiedereinführung in den Wertstoffkreislauf (Sondermüll!)
  • die Inanspruchnahme eines Psychoanalytikers im Rahmen der Aufarbeitung des Hartz-IV-TV-Programms

als Sonderausgaben von der Einkommensteuer absetzen?

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mit ohne

Erstellt von duftbaeumchen am 29. November 2012

Hört ihr, wie er die Sense schärft?

Gevatter Tod bekam nämlich mit, dass ich erkältet bin, kränkelnd darnieder liege und mich matt und lustlos fühle.

Frau S. meinte zur Herzdame, ich wäre wie eine Katze, die sich, wenn sie leidet, gern von der Umwelt abkapselt und zurückzieht. Dann stellten beide jedoch fest, dass das eigentlich gar nicht sein kann, da ich keinen behaarten Schwanz habe.

Liebe Leute, ich hab‘ vorhin nochma‘ die Schlüppi gelüftet und kann bestätigen: Sie haben recht.

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Geliegenheitsgedanken

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Oktober 2012

Heute Frühmorgen schob ich schlafend meinen Allerwertesten so weit über den Abgrund, dass das Gleichgewicht der Extremitäten empfindlich gestört wurde – im Halbschlaf konnte ich mich jedoch gerade noch so vor dem Absturz bewahren.

Und nun lässt mich folgender Gedanke nicht mehr los: Woher weiß der gemeine Mensch eigentlich, dass er sich nächtens nicht beliebig hin- und herdrehen kann, ohne von der Matratze zu stürzen?
Gut, manch einer hat sich im Lauf der Jahre eine Mulde – eine Art Spurrinne – erlegen, in die er immer wieder zurückrollt. Doch selbst Menschen, die auf brettähnlichen Matratzen die Nacht verbringen, kullern äußerst selten auf den Bettvorleger. Nicht mal von der oberen Etage eines Doppelstockbettes.

Selbst wenn man so wie meinereiner manchmal nur sehr wenig Liegefläche zur Verfügung hat, weil die Herzdame nach Herzenslust die gemeinsame Schlafstatt okkupiert, funktioniert das mit dem Nichtherunterfallen.

Meistens.

Gravitationskräfte zwischen den Liegenden, ähnlich denen, die die Planeten in den Umlaufbahnen halten, können eigentlich nicht der Grund dafür sein, denn selbst Alleinschläfer berichten höchst selten über ungeplantes Verlassen des Bettes.

Oder ist denen das nur peinlich, offen darüber zu sprechen? Ist dies vielleicht ein bislang unerforschtes Phänomen und somit ein Fall für Galileo Mystery??

Glaub‘ ich nicht. Auch ich schlief im Lauf der Zeit mehrere Jahre alleinbedeckt.

Nach langer Überlegung bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass dies mit den Gittern der Säuglingsbetten zusammenhängen muss. Die Stäbe als natürlicher Schutzwall, die bewusstes und unbewusstes Ausbrechen verhindern. Diese prägten sich so stark ins Unterbewusstsein ein, dass wir selbst nach Dutzenden von Jahren noch unverletzt die Nacht überliegen.

Und wieder habe ich für mich ein Problem der Menschheitsgeschichte gelöst; nun kann ich unbelastet die nächste Nachtruhe antreten …

 

… sofern die Mitschläferin nicht wieder einen „Anfall“ bekommt, ein nächtliches Trampolinspringen veranstaltet und ich über die virtuelle Begrenzung hinweg auf den harten Boden der Tatsachen katapultiert werde.

 

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Maulsperre

Erstellt von duftbaeumchen am 17. August 2012

Da müsste mal jemand was erfinden …!

China-Nudeln gegessen – Zahn teilweise abgebrochen. Vorne oben hinten. (Ich überlege noch, ob ich den Nudelbrater an der Rechnung beteiligen soll und kann.)
Wie dem auch sei und was ich eigentlich schreiben wollte: Das Schlimme am Zahnarztbesuch ist ja nicht, dass die eventuell vorhandenen Schmerzen durch weitere Schmerzen während der Behandlung angereichert werden. Nein, dagegen gäbe und gibt es Mittelchen(1).

Viel unangenehmer finde ich, dass man den Mund solange sperrangelweit geöffnet halten muss.

Heute waren es zirka 45 Minuten. Ohne Fernsehgerät an der Decke, ohne Musikberieselung, nur Blick ins Licht bzw. alternierend in die Gesichter der beiden Damen neben mir.

Aber die interessierten sich überhaupt nicht für meine schönen Augen.

 

(1) Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich nur in Ausnahmefällen (Extraktion von Weisheitszähnen, kieferchirurgische Eingriffe) von diesen Mitteln Gebrauch mache. Ich bezahle schließlich jeden Monat Krankenkassenbeiträge, also möchte ich von der Behandlung auch so viel wie möglich unbetäubt mitbekommen.

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aufgesessen

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Juli 2012

oder: Der andere Aufsatz ist in der Tüte.

Hinterher ist man immer klüger. Besonders dann, wenn man sich nach getaner „Fremdverschönerung“ durch eine „Fremdperson“ endlich selbst im Spiegel betrachten kann.

„Irgendwie sieht das anders aus. Weniger. Lichter. Vielmehr kürzer.“, dachte ich so vor mich hin.

Doch der Blick auf das Werkzeug bestätigte vorerst, dass mutmaßlich keine Fehlkonfiguration vorlag.

Naja, man kann sich auch irren.

Beim Reinigen eines kleinen Zubehörteils – in Volkes Mund auch Aufsatz genannt – wurde ich allerdings stutzig: Das Ding fühlte sich anders an. Fester. Kompakter. Nicht so labberig wie „früher“. Vor vier Wochen.

Im 28-Tage-Rhythmus nämlich halte ich ebendiesen Aufsatz in den Händen. Und so alt und senil bin ich nun auch noch nicht, dass ich mich an seine Konsistenz nicht mehr erinnern könnte.

Da hat sich doch jemand dran zu schaffen gemacht! War der alte kaputtgegangen? Wurde er durch einen anderen ersetzt? Hatten gar die langhaarigen Heinzelmännchen ihre Hände im Spiel?

Nein! Auf Nachfrage bei der Eigentümerin erfuhren wir: „Der andere Aufsatz ist in der Tüte.“ (welche ebenfalls auf dem Tisch lag und dem Transport der Haarschneidemaschine dient).

Fein. Da liegt er gut und richtet keinen Schaden an …

Die Herzdame – auf solche Feinheiten nicht vorbereitet – nahm’s wie’s aus der Tüte purzelte und scherte drauflos.

Und bei der Hitze ist es ja auch nicht so schlimm, wenn die Haare etwas kürzer sind.

Ein Millimeter genügt vollkommen.

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so ein Rotz

Erstellt von duftbaeumchen am 18. Juni 2012

Also ich habe zwar nicht sooo viel Ahnung von Fußball, aber während der aktuellen Meisterschaft schaue auch ich hin und wieder dem Treiben in Polukrai hinterher.

Dabei fiel mir folgendes auf:

Hast Du, werter Leser, Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, warum der Fußballer von Welt nach einem freudig-erfolgreichen Torschuss so geschmeidig auf Knien meterweit über den Rasen gleitet, ohne sich die hochversicherten Schienbeine wie auf dem Hartplatz abzuschmirgeln?

Ich weiß es.

Das liegt nicht an den dichtgewachsenen und theoretisch exakt 28 Millimeter hohen Grashälmchen. Der wahre Grund liegt auch nicht in der hochkomplizierten, über Monate akribisch protokollierten Aufzucht des Spielbodens begründet.

Die könnten eigentlich auch auf grün lackiertem Beton spielen.

Viel wichtiger ist, was während des Spiels passiert und im Fernsehen nur ab und zu sichtbar wird:

Schaut mal konzentriert hin!
Bei jedem noch so unanstrengendem Pups wird gespeichelt.
Fünf Meter rennen – Spucken; den Schädel knapp am Kopfball vorbeischwingen – Spucken; mit unermesslichen Schmerzen ein Foul simulieren und kurz danach wie ein junges Reh aufspringen – Spucken, dem Gegner gekonnt den Ball zuspielen, ohne dass andere gleich von Schiebung sprechen – wieder Spucken.

Die Herren rotzen – entschuldige den vulgären Ausdruck – was das Zeug hält bzw. die Nase hergibt und schaffen sich damit eine gleitfreudige Unterlage. Falls sie doch mal ein Tor schießen.

Dass die auf diesem Schleimbett nicht ausrutschen …?!

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Pfusch am Bau

Erstellt von duftbaeumchen am 28. Mai 2012

Männer! Wo die wieder hinglotzen!

Der Blick schweift von den Absätzen nach oben, die langen, schlanken Beine entlang, streift das gerade so den Po kaschierende Miniaturröckchen, um dann …

STOP! Da war doch was?!

Am Schenkel-Po-Übergang. Diese helle Flecken. Selbst am gestreckten rechten Bein war die Unbräune deutlich zu erkennen. Wie kommen die denn dahin? Für „Schattenflecken“ infolge ungünstiger Positionierung beim Sonnenbade sind sie eigentlich viel zu groß. Saß sie auf einer frisch gestrichenen Teppichstange?

Ich konnte ihr zwar nicht direkt und aus der Nähe unter den Rock schauen, aber aus der Entfernung schien ihr Hinterteil noch spannkräftig genug, die Haut nicht läppisch herunterhängen zu lassen. Oder ließ sie sich nach dem Sonnenstudiobesuch den Po liften?

Die Idee, sie einfach danach zu fragen, schlug ich gleich wieder in den Wind. Die Wahrscheinlichkeit, entweder von ihr oder ihrem ebenfalls berockten Begleiter ob meiner Dreistigkeit eine geschallert zu bekommen, erschien mir doch zu hoch.

Nun bekommt vielleicht ihr Macker die Ohrfeige.

Weil er sie so auf die Straße ließ.

 

PS Wer weiß, wie es bei ihm drunter aussieht …?!

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