Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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Archiv für die 'Gesundheit und Wellness' Kategorie


verwechselt

Erstellt von duftbaeumchen am 10. Juli 2010

Das mit der Stimme besserte sich zwar mittlerweile, sie hat sich aber noch nicht ganz in ihrer Ausgangslage eingepegelt.

Aufgrund meines fortgeschrittenen Alters diagnostizierte die Herzdame: “Sind das vielleicht die Wechseljahre? Gibt es sowas beim Mann auch?”

Ja, das gibt es beim Mann auch. Ab vierzig. Die Andropause.

Da die Kennzeichen des klimakterium virile jedoch keinen Zusammenhang mit einer Veränderung der Stimme erkennen lassen, muss es etwas anderes sein.

Es bleibt nur noch eine Möglichkeit: Ich komme in die Pubertät und das ist ein ganz normaler Stimmbruch.

Juhu, nun wachsen mir endlich Haare am Sack.


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Tonspalterei

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Juli 2010

Kennt ihr das auch? Da sitzt man so in gemütlicher Feierrunde und plötzlich, von jetzt auf gleich, versagt die Stimme. Der Frosch im Hals lässt sich einfach nicht runterschlucken. Selbst mit reichlich Getränken ließ er sich nicht aus seiner Verankerung lösen.
Vielleicht lag es an der Größe der “Gläser” und damit an der zu geringen Menge? In einen großen Fingerhut passt nun mal nicht sehr viel rein. Permanentes Nachgießen half genausowenig wie der alternierende Wechsel zwischen Kirsch- und Kräutergeschmack. Nach und nach besserte sich zwar die Situation; allerdings spaltete sich mein normaler Sprachfrequenzbereich und verschob sich mehr in die hohen und tiefen Lagen.

Der Zustand hält momentan noch an.

Schade, dass heute kein DSDS-, X-Faktor- oder Pop-Star-Vorsingen ist.

Ich würde alle Mitbewerber sowohl mit meiner klirrend-glockenreinen Sopran- als auch mit meiner sonoren Bassstimme hinwegfegen. Sechs Oktaven Stimmumfang sind es mindestens.

Allerdings ohne den Mittelteil.

Aber das kann man dann später im Studio hinzumischen.


PS: Merke! An lauen Sommersonnenabenden sind sonnenbeleuchtete leuchtendgelbe T-Shirts als Sommersonnenabendkleidung sehr unpraktisch.

Es sei denn, ihr wollt euren Mitmenschen etwas Gutes tun, euch als sogenannten “Honigtopf” zur Verfügung stellen und damit das Geziefer vom Rest der Feiergemeinde fernhalten.

Dann setzt euch aber bitte etwas abseits.


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blaugemacht

Erstellt von duftbaeumchen am 4. Juli 2010

Bademantelgang

Bademantelgang, Toskana-Therme, Bad Sulza
(der sieht abends wirklich so blau aus)

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königlicher Nebenjob

Erstellt von duftbaeumchen am 2. Juli 2010

Na da hat doch mal jemand mitgedacht. Ein Spiegel direkt neben dem Porzellanthron. Perfekt geeignet, um sich während der “Regierungsarbeit” zu schminken oder die Brauen zu zupfen. Nach vorn beugt man sich sowieso automatisch und hat damit Blickkontakt mit sich selbst.

Zu beachten ist nur, dass man beim Ansetzen des Kajal- oder Lippenstiftes kurz innehält, den Pressdruck auf Null herunterfährt und das Antlitz entspannt.

Oder wollen Sie, dass später jeder sieht, wie sehr Sie sich auf dem Klo anstrengen?

Ihre verzerrt nachgezogenen Gesichtskonturen würden Sie verraten.


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Wellnässe

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Juni 2010

1. Wenn man sich (wegen mangelnder Klimatisierung) bei 36°C Zimmertemperatur, gebettet auf glühendheiße Fangopampe und eingewickelt im Laken, nicht bewegt, dann läuft der Stirnschweiß auch nicht in Augen.

2. Bei der anschließenden Ganzkörperwarmölmassage müsste man eigentlich auch nicht zugedeckt werden. Den Masseurinnen ist es wohl peinlich …

3. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Po besondere Zuneigung erfährt. Da sind wahrscheinlich besonders intensiv zu stimulierende Nervenenden und  Muskeln enthalten. Oder mein Knack-Po gefiel ihr besonders gut.

4. Fußreflexzonenmassage ist ‘ne feine Sache.

5. So viel Wasser “am Stück” hat mein Astralkörper lange nicht mehr gespürt. Warmes Salzwasser, wärmeres Salzwasser, noch wärmeres Salzwasser. Kaltwasser nach den Saunasitzungen, Normalwasser unter der Dusche, Mineralwasser zwischendurch und hinterher. Und trotzdem sehe ich seit Montagabend nicht aufgeschwämmter aus als sonst.

6. Stundenlang in der schattigen, lauen Freiluft zu lungern, den Piepmätzern zu lauschen und einfach mal nichts zu tun bzw. “nur” Lutz Stolbergs “Das Oldie-Buch - Die 60er” zu lesen, ist nicht nur sehr entspannend sondern auch lehrreich.

7. Nachteilig am Unterwasserklang (”Liquid Sound”) ist, dass man hinterher ewig Wasser in den Gehörgängen hat. Das Rascheln klingt längst nicht so harmonisch wie beim “Schweben” auf der Wasseroberfläche unter der hölzernen Holkuppel.

8.1. Hochsommerliche Temperaturen in der Ferienzeit sind für Thermenbetreiber ehr von Nachteil. Dieser Nachteil äußert sich vor allem darin, dass nicht pausenlos Halbwüchsige zwischen den Liegen umherrennen, wild und all-seitig in die Becken springen und der Imbißbereich übersichtlich und leicht zugänglich ist.

8.2. Das bedeutet allerdings nicht, dass die “Lieferung” der gewünschten Eisbecher schneller ginge. Privatgespräche sind eben auch mal notwendig. So notwendig, dass unser Leergut eine Stunde nach unserem Verlassen immer auf dem Tisch stand.

9. Intensives Wasserlassen in der Sauna ist kein Garant für nachhaltigen Gewichtsverlust. Vielleicht lag es auch an den üppigen und damit masseausgleichenden Mahlzeiten. Oder die Waage ging falsch.

10. Nach dem Schwitzbad nackt im lauen Abendlüftchen mit Blick gen Himmel zu ruhen, trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

11. Meine Beobachtungen von vor zwei/ drei Jahren (nachzulesen hier und hier) kann ich bestätigen.

11. Leihbademäntel gibt es nur einheitlich in Größe XXL und meiner trocknet wesentlich schneller als der der Herzdame. Trotz gleichen Fabrikats.


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Waldhäuschen

Erstellt von duftbaeumchen am 20. Juni 2010

Waldhäuschen


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heissss

Erstellt von duftbaeumchen am 5. Juni 2010

Was passiert eigentlich, wenn man den Senf ins Liebesspiel einbezieht und das “scharfe Würstchen” damit bestreicht?

Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?


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