Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

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  • Langzeitstudie

  • da mach ich mit...


Archiv für die 'Gesundheit und Wellness' Kategorie


Balsam nicht nur für die Seele

Erstellt von duftbaeumchen am 8. März 2010

Die Hautärztin meinte vorhin, ich habe für mein fortgeschrittenes Alter und trotz gelegentlicher Solariumbesuche eine sehr schöne, glatte Haut.

Na gugge mal an.
Da scheint die allmorgendliche Q10-Ganzkörperbalsamage wohl doch zu etwas nütze zu sein…


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Sitzgelegenheit

Erstellt von duftbaeumchen am 14. Februar 2010

Mittlerweile bin ich ja auch nicht mehr sooo jung. Die Anzahl der Zipperlein steigt stetig und wo ich nun schon mal bei der Leibärztin zur Behandlung selbiger bin, kann ich doch auch gleich eine größere technische Durchsicht veranlassen.

Diesbezüglich möchte ich die Einführung der Praxisgebühr als vollen Erfolg kennzeichnen: Für die zehn Euri nehme ich gerne gleich noch ein paar Überweisungen zu diversen Spezialisten mit. Ohne Praxisgebühr hätte ich die Untersuchungen noch weiter vor mich her geschoben. Nun aber sind sie Anlass, meinen Körper von den besten und teuersten Koniferen der Heilkunde begutachten zu lassen.

Dass ebendiese Spezialisten zwar so begehrt sind, dass die nächsten freien Termine erst im Sommer zu erhalten sind, ist schade, aber vorerst nicht zu ändern. Dass die leider nur bis zum Quartalsende gültigen Überweisungsscheine damit erst mal Makulatur sind, ebenfalls. Doch die Papier- und Druckindustrie freut sich.

Wenn sie nicht sogar einen besonders guten Lobbyisten im Gesundheitsministerium sitzen haben.

Doch ich schweife ab.

In diesem Eintrag geht mir nämlich um etwas ganz anderes.

Zu einer technischen Durchsicht gehört auch, mal richtig in der eigenen Sch***e zu rühren.

Also nicht so ganz richtig, aber zumindest ein wenig.

Dafür dreimal hintereinander.

Früher war das ja noch gaaanz anders.

Da hab’ ich auf’m Klo gesessen, meine Wurst gemacht, welche auf dem Porzellanplateau erst mal liegen blieb und vor sich hinstinkerte. Daraufhin nahm die Erziehungsberechtigte einen Holzspatel, knapste damit ein Quantum Darminhalt ab und verbrachte es in ein durch das Gesundheitsgewerbe im Vorfeld zur Verfügung gestelltes und beschriftetes Reagenzglas. Korken drauf - fertig.

Mittlerweile gibt es Porzellanplateaus im Nassklosett nur noch selten, mittlerweile plumpst die Wurst häufig ungebremst ins Wasser, dass es nur so spritzt. Dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt sei Dank.

Daher stellt sich nun die Frage: Wie gelangt man an den begehrten Wurschtzippel?

Mit ‘nem Kescher? Im Flug auffangen?

Ich könnte auch gleich ins Reagenzglas kackern. Doch einerseits fehlen mir dazu die feinmotorischen Fähigkeiten, andererseits ist das heutzutage gar nicht mehr erwünscht.

Meine Leibärztin übergab mir dafür nämlich eine kleine Papiertüte, die drei ebenfalls kleine Pappklappkärtchen beherbergte. Auf denen wiederum befanden zwei zirka zwei mal zwei Zenimeter große, in den Karton eingearbeitete und damit vom Umfeld separierte Streichflächen.
Sechs schräg “angespitzte” (spitz im Sinne von “wirklich spitz”), scharfkantige Pappspatel gab’s gratis dazu.

Und dann beginnen die Bastelarbeiten.

Als Erstes muss man mal müssen.

Für mich kein Problem und normalerweise eine mehr oder weniger entspannte und entspannende Angelegenheit - hier auf dem Thron habe ich Zeit und Muße, Rätsel zu lösen, die Fachpresse zu studieren oder einfach mal den Blick durch die kachelverkleidete Weltgeschichte des zwei-mal-zwei-Meter-Bades schweifen zu lassen.
Nun gilt es allerdings, sich zu konzentrieren und die Darmentleerung genau zu beobachten. Also mehr mental-virtuell als optisch, schließlich besitze ich als einer der wenigen Bundesbürger noch keine innenverspiegelte Toiletteschüssel und muss mich auf meine Vorstellungskraft verlassen.

Zwei Proben sind aus unterschiedlichen Bereichen des Stuhls zu entnehmen. Das heißt also in diesem Fall, dass ich während des Abseilvorgangs kurz innehalten muss, mir mit dem spitzen und scharfkantigen! Pappstreifen blind am Popser rumfummle und versuche, ein medizinisch halbwegs verwertbares “Stück” des vom Körper unverwertbaren Restmülls zu “erhaschen” und auf dem Zelluloseträger zu konservieren.

Zweimal während einer Sitzung, drei Tage nacheinander.

Leute, ich schreibe Euch: Man(n) - und frau sicherlich auch - macht sich viel zu wenig Gedanken über technische, seit frühester Kindheit unbewusst durchgeführte Vorgänge. Hier laufen Prozesse ab, deren technologischer Ablauf in seiner Gesamtheit sehr simpel zu sein scheint, in den einzelnen Phasen jedoch an Komplexität kaum zu überbieten ist. Eine ausgeklügelte Atemtechnik spielt eine ebensowichtige Rolle wie wohldosierter Druck, Feinmotorik und gutes Zeitgefühl.

Frauen könnten nebenbei sicherlich auch noch mit der Freundin telefonieren, ich musste mich voll auf diesen einen Vorgang konzentrieren.

Und drei Tage sind viel zu wenig, um die Handgriffe derart zu perfektionieren, dass man sich nebenbei auch den eigentlich wirklich wichtigen Dingen wie Fachlektürieren, Rätselraten und Schweifblicken widmen kann.


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entdeckt

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Januar 2010

Als ob die grauen Haare auf dem Kopf nicht genügend Platz hätten…

Nun wachsen sie sogar schon in der Nase.


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Schüsselerlebnis

Erstellt von duftbaeumchen am 12. Januar 2010

Normalerweise - und ich kenne das aus eigener Erfahrung - sitzt man doch nur mehr oder weniger gelangweilt aufm Klo. Mal ‘ne Zeitschrift, mal ein Rätsel, nebenbei dudelt das Radio. Ansonsten Müßiggang.

Also vielmehr Müßigsitz.

Am Wochenende entdeckte ich dann diese in der Art simple und doch gleichsam innovative Erfindung.

Wenn man sie geschickt zu nutzen weiß.

Rhythmischer Pressdruck während der Sitzung unterstützt zwar den Bauch, eindrucksvolle Muskeln zu erzeugen, aber was ist mit den anderen Extremitäten? Die Beine helfen zumindest, sicher auf dem Boden der Tatasachen zu bleiben, die Arme jedoch baumeln entweder nutzlos in der Gegend herum oder halten nur Lektüre bzw. Klopapier.

Das kann doch nicht alles sein.

Und da kommt die Erfindung ins Spiel.

Dieses unscheinbare Gestell verleiht dem Begriff heimische Wellnessoase eine erweiterte Bedeutung - das Badezimmer übernimmt zusätzlich die Funktion eines Fitnessstudios. Während der “keramischen Klausurtagung” tut man nicht nur Gutes für das innere Wohlbefinden, nein, auch die Modellierung des Erscheinungsbildes des Oberkörpers kommt nicht zu kurz.

Schon mal was vom gemeinen Beugestütz gehört?

Siehste.

Das langsame Anheben und Absenken des Körpers stählt nicht nur die Armmuskeln, auch Brust und Schultern werden aktiv in den Körperbildungsprozess einbezogen.

Und damit nicht genug. Wenn man bei gestreckten Armen nun gleichzeitig die Knie anzieht, flutscht der Darminhalt besonders gut in die Schüssel.

Dann bedarf es nur noch eines geeigneten Spritzschutzes.

Ich guck noch mal im Katalog…


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Abtastmaßnahme

Erstellt von duftbaeumchen am 5. Januar 2010

“Und nun sucht sich jeder einen Partner!”

Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich die temporäre Zehnminutenturnzweierbeziehung selbstverständlich mit der Herzdame eingegangen. Aber ich konnte ja nicht ahnen, was auf mich zukam…

Doch so durfte ich während der rückenschulischen Spochtstunde den Popser der liebsten Freundin und Gollejchin massieren. Unter Aufsicht.

War auch mal schön.


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zielsicher

Erstellt von duftbaeumchen am 27. November 2009

Also ich sitze meistens nicht so entspannt auf dem Klo…

Klogolf

Eine ausgefallene Idee um die Zeit auf dem Stillen Örtchen sinnvoller zu nutzen. Damit hat auch die Zeitung auf der Toilette endgültig ausgedient…

Ein Beitrag zum Sterben der Printmedien?

 

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Baden in Licht

Erstellt von duftbaeumchen am 4. November 2009

Na das ist doch mal ‘ne sinnvolle Erfindung.

Der gemeine Tennissocken-in-Sandalen-Träger ärgerte sich ja schon lange über seine schneeweißen, sich deutlich von den sommerlich gebräunten Stachelbeerwaden absetzenden Käsefüße, die ihm wegen der vermeintlich weißen Socken sogar den Einlass in den FKK-Klub verwehrten.

Damit ist nun endlich Schluss.

Der Fußbräuner ist da!

Fußbräuner

Man sollte “den Spaß” allerdings nicht übertreiben, sonst verkehrt sich der Effekt ins Gegenteil - braun-schwarze “Strümpfe” werden im Klub ebenfalls nicht gern gesehen. Mitunter wird man auch wegen “dreckscher Beene” des frisch bezogenen Bettes verwiesen.

Die Benutzung des Apparates sollte also mit Bedacht erfolgen.

Und wessen Füße bereits der übrigen Körperfarbe angepasst sind, der kann die Kunststrahlen als Lichttherapie für die Hühneraugen nutzen.

Doch bedenke: Schutzbrille nicht vergessen!


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