Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für die 'Hobby' Kategorie

Sport macht dick

Erstellt von duftbaeumchen am 12. Mai 2013

Da sage noch einer, Sport würde der Fitness und dem Wohlbefinden dienen …

Red Bull Arena, 12.05.2013

Dass die Unseren gegen Zwickau nur nullzunull spielten, ist traurig. Letztlich war es ja nur noch eine Art Freundschaftsspiel ohne tabellenentscheidenden Einfluss. Viel trauriger ist aber, dass „man“ nach dem Spiel so vollgefressen und satt ist – trotz kräftezehrenden und beidhändigen Festhaltens des koffeinhaltigen Heißgetränks während des Treibens auf dem zerhackten Grünfeld.

Die vor-, zwischen- und nachhalbzeitlich feilgebotenen Vor-, Haupt-, Zwischen- und Nachspeisen riefen regelrecht danach, diese nicht unbeachtet stehen zu lassen. Schließlich schlugen sich die Köche nicht nur aus Jux und Dollerei den Sonntagvormittag um die Ohren.

Das Gekochte, Gebratene, Gesottene und Gebackene wegzuwerfen, wäre zu schade und ich muss mir nun keinen Grund für den Fitnessstudiobesuch der nächsten Wochen suchen.

Bikinifigur – ich komme.

Erst mein Bauch, dann der Rest von mir.

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Nur die Harten …

Erstellt von duftbaeumchen am 5. Mai 2013

… geh’n in‘ Garten.

Und sitzen rum, essen und trinken, fotografieren planlos vor sich hin.

grünes Teilgrünes Teilgrünes Teilabgelegtes Teilgerolltes Teil - mit Saugkraftirgendein Teilscharfes Teil - auf Messers Schneidesüßes Teil - mit viieel Zuckersüßes Teil - mit viieel Zuckerseltsames Teilabgebrochenes Teilkrümeliges Teilgrünes Teil

 

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nahsichtiger Aufschneider

Erstellt von duftbaeumchen am 1. Mai 2013

Auf der Suche nach fotografischen Mini-Motiven fürs Makro-Objektiv fiel mir heute ein Schächtelchen in die Hände. Ein Schächtelchen, welches einige Ergebnisse meiner jugendlichen Wissbegierde beherbergt.

Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro

Tja, früher, als ich jung war und Germaniumtransistoren aus der Sowjetunion importiert wurden, da war die Mikroelektronik handgroß und man konnte noch reingucken. Mit bloßem Auge. Getrieben von naturwissenschaftlich-technischem Forscherdrang zerfeilte und zersägte ich damals im heimwerkeligen Bastelstübchen volkswirtschaftlich wichtige Ressourcen, nur um zu sehen, wie die innewendig aussehen.

Und heute? Da siehste nüscht mehr. Nicht nur, weil die Augen mittlerweile das eigenständige Nah-Sehen verlernten, sondern vor allem, weil alles verkapselt, verklebt und vergossen ist.

Tamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II MacroTamron SP AF 60mm F/2.0 Di II Macro

 

Und bevor jemand auf dumme Gedanken kommt: Nein, ich bin wegen meiner Zerstörungs“wut“ nicht dafür verantwortlich, dass es wirtschaftlich mit der DDR bergab ging.

 

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Sitz-Ecke

Erstellt von duftbaeumchen am 22. April 2013

Sitzecke

20. April 2013

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Hammse Berlin schon bei Nacht jesehn …

Erstellt von duftbaeumchen am 3. November 2012

Nicht? Dann müssense ma abends offs Kollhoff-Hochhaus am Potsdamer Platz klettern.

Also sinnbildlich. Denn zu Fuß besteigen müssnse das über 100 Meter hohe Gebäude nich mehr, es geht auch mit Europas schnellstem Lift in 20 Sekunden. Bis kurz unters Dach, dann müssnse noch ä Stück loofen.

Und dann gönnse gucken. Rundrum. Wie im Zoo. Durchs Gitter.

Wenn Sie diese Aktion dann auch noch im Oktober zeitgleich mit dem „festival of lights“ durchführen, haben Sie bei klarer Sicht besonders viel Glück – dann erstrahlt Berlin sogar noch etwas bunter als sonst.

2011 war es nur Zufall, 2012 ein ganz bewusst geplanter Kurzurlaub verbunden wieder mit einem Kulturbesuch, diesmal bei den blauen Männern.

Prädikat: Empfehlenswert.

Vorher und danach: Laufen, laufen, laufen. Stehen, Gucken, Fotografieren. Zwischendurch auch mal fahren. Von A nach B nach C nach D.

Und die Herzdame tapfer neben-, mitunter auch nur hinterher.

Trotzdem sind drei Tage zu kurz, um alles sehen zu können – man müsste sich klonen können …

Oder nächstes Jahr wieder hinfahren.

festival of lights

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Endzeitpoesie

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Oktober 2012

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke, Herbsttag, 1902, Das Buch der Bilder

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auf und ab

Erstellt von duftbaeumchen am 4. Oktober 2012

auf und ab

 

auf und ab

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ausgebleich(er)t

Erstellt von duftbaeumchen am 2. Oktober 2012

Bleichert-Werke, 2012

Wusstet ihr eigentlich, dass in Leipzig mal eine Drahtseilbahn stand?

Zwar nur für kurze Zeit, aber immerhin. Damals, um 1911, während des Baus des Leipziger Völkerschlachtdenkmals? Eine Drahtseilbahn aus dem Hause Bleichert. Aus Gohlis. Von dort, wo ich fast täglich auf die ruinösen Reste des ehemaligen VEB Schwermaschinenbau Verlade- und Transportanlagen (VTA) schaue, wenn ich kurzzeitig aus dem Büroschlaf erwache.

VTA war früher Bleichert. Vor dem letzten Krieg.

Mittlerweile eine Technik-Ruine ohne Technik. Bis auf einen großen Laufkran in einer noch größeren Halle ist nicht mehr viel übrig. Der Putz bröckelt, die Scheiben sind zerschlagen, die Innereien ausgeweidet. Eine trostlose Hülle, deren Wiederbelebung mehrfach geplant, aber nach wie vor nicht umgesetzt wurde.

Im Sommer beobachtete ich wiederholt, wie jugendlicher Leichtsinn manch Pubertierenden auf den höchsten Punkt des Werksareals trieb; ob Mutprobe oder einfach nur die Suche nach einem „Spielplatz“ – als Unreifer geht man eben noch nachlässig mit dem eigenen Leben um.

Ich hab‘ da viel zu viel Schiss, mich allein auf unbekanntes und vor allem ungesichertes Terrain zu begeben. Wer weiß, wem ich dort beim Fotografieren begegne oder welche Löcher mich verschlingen (abgesehen davon, dass solche Örtlichkeiten oft Privatbesitz und somit für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind).

Und so kam mir wieder mal der Zufall zu Hilfe.

Im Vorfeld einer Krimilesung mit Nachtführung im Bergbau-Technik-Park stieß ich auf einen Verweis zur Netzseite des Vereins für Industriekultur Leipzig e.V. und dort wiederum auf die Ankündigung einer Führung durch die ehemaligen Bleichert-Werke mit Historiker und „Gohlis-Kenner“ Dr. Manfred Hötzel.

Ich war mit.

Im Club der alten Herren.

Passend zur Umgebung.

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Ei am Stiel

Erstellt von duftbaeumchen am 8. September 2012

und andere Natürlichkeiten.

aufgeplatztFlugpauseEi am Stiel

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Teehaus mit Überblick

Erstellt von duftbaeumchen am 31. August 2012

Überblick

(Markranstädt, T-Häuschen am Markt)

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