Duftbäumchens Logbuch

Kaum macht man’s richtig, schon funktioniert’s.

  • Schaustücke

  • Seitenhiebe

  • Flickerlichter

    www.flickr.com
    Dies ist ein Flickr Modul mit öffentlichen Fotos und Videos von Duftbäumchens Bilderkiste. Ihr eigenes Modul können Sie hier erstellen.
  • Langzeitstudie

  • da mach ich mit...


Archiv für die 'Leben in der Stadt' Kategorie


panta rhei

Erstellt von duftbaeumchen am 27. Juli 2010

Ich möchte mich an dieser Stelle mal bei meinem Vater bedanken - das Wasser fließt wieder.

Also nicht, weil er irgendwas repariert hat. Vielmehr, weil er mir im Rahmen der Zeugungs”arbeit” einige seiner, wie sich mittlerweile herausstellte wertvollen Handwerkergene überließ.

Ein wenig Nervenkitzel ist schon dabei, wenn man abends nach 20.00 Uhr - also nach Ladenschluss der meisten Baumärkte - einen Wasserhahn vollständig zerlegt, um die Ursache für den verminderten Durchfluss des für die erfolgreiche Reinigung der Weißwäsche notwendigen Wassers zur Waschmaschine zu ergründen. Zumal der Hauptabsperrhahn für diese Entnahmestelle auch für die hinter der Wand liegende Menschenreinigungskammer zuständig ist und im Falle meines Versagens, verbunden mit der dann notwendigen Außerbetriebnahme des Ausflusses, die morgendliche Dusche nur aus heißer Luft bestünde. Wenn überhaupt.

Die alte Klempnerweisheit “Nach fest kommt ab.” schwebte zwar dicht über meinem lichten Haupthaar, erwies sich aber in diesem Falle als nicht zutreffend.

Desweiteren möchte ich ihm danken für die mir mitgegebene Sammelleidenschaft. Diese half mir nämlich, schon vor Monaten ein Fitzelchen Hanf aufzubewahren, welches mir vorhin im Zusammenspiel mit etwas ebenfalls schon länger vorrätig gehalten Spezialfettes zur Abdichtung eines Gewindes gute Dienste leistete.

Vielleicht ist sie auch ein Überbleibsel meiner ostdeutschen Herkunft: Erst ma ha’m und dann ä Stück weg damit. So wie früher.

Lange Schreibe, kurzer Sinn: Die Operation ist geglückt, der Wasserhahn innewendsch gereinigt, instandgesetzt und wieder wie neu.

Danke.

Aber was mache ich nun mit dem gesparten Geld für den richtigen Handwerker? War mein Handeln überhaupt volkswirtschaftlich vertretbar? Wo kommen wir denn hin, wenn alle alles selber machen?


Abgelegt unter Hausmännel, Leben in der Stadt, dies und das | Keine Kommentare »

heiß, heiß, Baby

Erstellt von duftbaeumchen am 12. Juli 2010

Große Vorteile einer handgesteuerten Büroklimautomatik:

  1. abends, gegen 20.00 Uhr MESZ öffnen sich die Außenjalousien zeitgesteuert
  2. bei Sonneneinstrahlung liegt die Wahrscheinlichkeit der automatischen Verdunkelung bei ca. 50 Prozent
  3. der Einschaltzeitpunkt der eingebauten Klimaanlage lässt sich nur für den nächsten Tag programmieren
  4. Montagmorgens ist es warm. Sehr warm.



Abgelegt unter Leben in der Stadt, auf Arbeit | Keine Kommentare »

Tonspalterei

Erstellt von duftbaeumchen am 9. Juli 2010

Kennt ihr das auch? Da sitzt man so in gemütlicher Feierrunde und plötzlich, von jetzt auf gleich, versagt die Stimme. Der Frosch im Hals lässt sich einfach nicht runterschlucken. Selbst mit reichlich Getränken ließ er sich nicht aus seiner Verankerung lösen.
Vielleicht lag es an der Größe der “Gläser” und damit an der zu geringen Menge? In einen großen Fingerhut passt nun mal nicht sehr viel rein. Permanentes Nachgießen half genausowenig wie der alternierende Wechsel zwischen Kirsch- und Kräutergeschmack. Nach und nach besserte sich zwar die Situation; allerdings spaltete sich mein normaler Sprachfrequenzbereich und verschob sich mehr in die hohen und tiefen Lagen.

Der Zustand hält momentan noch an.

Schade, dass heute kein DSDS-, X-Faktor- oder Pop-Star-Vorsingen ist.

Ich würde alle Mitbewerber sowohl mit meiner klirrend-glockenreinen Sopran- als auch mit meiner sonoren Bassstimme hinwegfegen. Sechs Oktaven Stimmumfang sind es mindestens.

Allerdings ohne den Mittelteil.

Aber das kann man dann später im Studio hinzumischen.


PS: Merke! An lauen Sommersonnenabenden sind sonnenbeleuchtete leuchtendgelbe T-Shirts als Sommersonnenabendkleidung sehr unpraktisch.

Es sei denn, ihr wollt euren Mitmenschen etwas Gutes tun, euch als sogenannten “Honigtopf” zur Verfügung stellen und damit das Geziefer vom Rest der Feiergemeinde fernhalten.

Dann setzt euch aber bitte etwas abseits.


Abgelegt unter Gesundheit und Wellness, Hausmännel, Leben in der Stadt, dies und das | Keine Kommentare »

Neues aus dem Zuchthaus

Erstellt von duftbaeumchen am 6. Juli 2010

erste Tomaten

Lange, sehr lange hat es gedauert. Doch nun, endlich: die ersten zwei Babies reifen im Sonnenlicht…

Und von der Anzahl der Blüten ausgehend, könnten es noch mehr werden. Viel mehr.

Die Herzdame und ich - zwei herausragende Kapazitäten auf dem Gebiet der Botanik - bauen neben diversen Grün- und Buntpflanzen auch eigenes Obst und Gemüse an.

Es entwickelt sich. Langsam, aber immerhin.

Dass die Tchibo-Erdbeeren seit Wochen nur mickrig vor sich hin kümmern und trotz liebevoller Hege und Pflege noch nicht einmal einen Zentimeter in die Höhe wuchsen, lasse ich an dieser Stelle unerwähnt. Das liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Ausgangsmaterial.

Kaffeeröster sollten eben keine Dinge verkaufen, von denen sie keine Ahnung haben.


Artverwandtes

Abgelegt unter Hausmännel, Leben in der Stadt, Warenwirtschaft, dies und das | Keine Kommentare »

Baugerüst mit Bikini

Erstellt von duftbaeumchen am 3. Juli 2010

Gerüst mit Bikini

Da fahr’ ich immer wieder gern dran vorbei.(*)

Hoffentlich hält sich der Sommer noch ein paar Tage.


(*) Zu bewundern in der Rückmarsdorfer Straße im Leipziger Westen

Abgelegt unter Leben in der Stadt, dies und das | 2 Kommentare »

Ohne Wasser, merkt euch das, …

Erstellt von duftbaeumchen am 1. Juli 2010

… wär’ die Welt ein leeres Fass. (*)

Die seh’n ja schon etwas mickrig und leidend aus. Irgendwas ist hier wohl schiefgelaufen. Bloß gut, dass ich - eigentlich als Konifere der Botanik weltbekannt - für die Pflege der daheimgebliebenen Nutz- und Grünpflanzen während unseres Kurzurlaubs nicht zuständig war. Ich nenne hier bewusst keine Namen.

Da wir zwei gleiche Exemplare in fast gleicher geographischer Lage beherbergen, kann mir ooch keener erzählen, dass das vorzeitige Ableben einer der beiden Pflanzen außergewöhnlichen meteorologischen Bedingungen zuzuschreiben wäre. Ich vermute eher gewöhnlichen Wassermangel.

Aber ich war ja nicht zu Hause, ich war nicht dabei. Vielleicht war es ein böser Zauber …


(*) Dieser Spruch stand auf einem Quartett-Spiel aus meinen Kindertagen

Artverwandtes: Peter-Prinzip, Dem Ende nah, Zuchthausbericht

Abgelegt unter Hausmännel, Leben in der Stadt, dies und das | 1 Kommentar »

dufte Sache

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Juni 2010

Mittwochs duftet es bereits am frühen Morgen in meinem Büro immer nach Broiler.

Nicht, weil ich am Vorabend im Sonnenstudio war und mich seitdem nicht wusch, sondern weil “Markt” ist.

Im Verlauf des Vormittags werden dann noch dezent Noten von Fisch, Mettwurst, Obstkuchen und Schnittblumen eingestreut.

Wundern Sie sich also nicht, es liegt nicht an mangelnder Körperhygiene meinerseits.


Abgelegt unter Leben in der Stadt, Warenwirtschaft, dies und das | Keine Kommentare »