Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für die 'umgezogen' Kategorie

Ich bin nicht abergläubig

Erstellt von duftbaeumchen am 10. November 2009

Das merkt man daran, dass ich, im Vollbesitz meiner wenigen Sinne und ohne Einfluss bewusstseinstrübender Medikamente, den Umschalttermin sowohl für Telefon/ DSL als auch für Fernsehen auf den kommenden Freitag, den 13.11.2009, terminierte.

Terminieren, terminieren…

Da war doch was?!


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Integrationsprojekt

Erstellt von duftbaeumchen am 9. November 2009

Küchenschrank

So, die Küchenutensilien sind fast vollständig eingeräumt; die Schränke gut gefüllt.

Nun müssen nur noch meine, nicht minder zahlreich vorhandenen Töpfe, Geschirre, Bestecke, Gewürze, Konserven, Gläser… irgendwie integriert werden.

Diese logistische Herausforderung wird uns zwar an die Grenzen menschlicher Belastbarkeit führen,…

doch dafür reicht der Nudelvorrat für die nächsten drei Jahre.


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auferstanden

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Oktober 2009

Eigentlich wollte ich nur Farbe aus dem Keller holen.

Und obwohl ich bereits an den Tagen zuvor mehrfach und intensiv auch an diesem Ort Ausschau nach der Rolle und dem Pinsel gehalten hatte, musste ich nicht mal die Gittertür öffnen, um derer Gewahr zu werden.

Im Dunkel hinter den zwischengelagerten Schranktüren.

Die muss jemand morgens dort hingelegt haben.

Doch die Heinzelmännchen? Sind die fertig mit ihren Arbeiten?

Oder spielt mir die Altersdemenz einen Streich?

Ich weiß es nicht. Stattdessen habe ich nun für den Notfall zwei Malerwerkzeuge zuviel – um den Umzugsablauf nicht zu gefährden, besorgte ich gestern natürlich noch Ersatz.

Einzig die grüne Tupperdose bleibt verschollen.

Werde ich sie je wiedersehen…?


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vermalt

Erstellt von duftbaeumchen am 30. Oktober 2009

Das ist wie mit den Tupperdosen.

Manche Dinge verschwinden spurlos.

Ich weiß genau und kann es mit einem Kassenbon belegen: Ich erwarb kürzlich einen Kurzflorroller und einen Streicher für ca. 15 Euri abzüglich 20 Prozent Nachlass.

Die Teile sind verschwunden. Nagelneu und unbenutzt. Inklusive Tüte.

Dass sie zu Hause angekommen sind, kann ich bestätigen, da in der Tüte noch andere Werkzeuge transportiert wurden und selbige bereits in Benutzung sind.

Die Rolle und der Pinsel sind jedoch nicht mehr auffindbar. Einfach weg.

Mehrfach untersuchte ich diverse infrage- und nichtinfragekommende Örtlichkeiten. Kein Hinweis, keine Spur.

Ich muss mich wohl damit abfinden.

Nur eines tröstet mich etwas: Spätestens wenn ich fertig bin mit malern, tauchen die Teile bestimmt wieder auf.

Oder die Heinzelmännchen haben sie mitgenommen.

Doch die malern damit bestimmt die falsche (also nicht unsere neue) Wohnung.


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Fehlgriffe

Erstellt von duftbaeumchen am 23. Oktober 2009

Habt ihr schon mal einen Schrank aufgebaut?

Ich bereits mehrfach.

Mir als polytechnisch gebildetem DDR-Bürger mit männlicher 3-D-Auffassungsgabe fällt sowas nicht schwer und wenn meine diplomierte Ingenieur-Vorstellungskraft doch mal nicht ausreichen sollte, schaue ich sogar in die Aufbauanleitung.

Selten.

Beim Ortswechsel sperriger Möbel ist es manchmal notwendig, diese in ihre Einzelteile zu zerlegen.

Um das „Rad“ beim Wiederaufbau nicht erneut erfinden zu müssen, habe ich mir angewöhnt, die Einzelteile mit kleinen Aufklebern zu beschriften. Bretter, Türen, Rückwände sind damit eindeutig zuzuordnen und lassen sich in Windeseile zum Endprodukt kombinieren.

Erwähnte ich bereit, dass die Herzdame und ich in eine gemeinsame Wohnung ziehen?

Das bedeutet: Zwei Hausstände verschmelzen miteinander.

Altes wird entsorgt, verschenkt oder gar verkauft.

Der Herzdame Wohnzimmerschrank zum Beispiel findet ein neues Domizil bei der Verwandtschaft im Keller (Namen möchte ich hier bewusst nicht nennen).

Beim Demontieren im Beisein der „Verwandten“ beklebte ich also die Einzelteile mit den entsprechenden Bezeichnungen und verstaute auch alle Schrauben in einem Behältnis.

Seitenwände rechts beschriftet, Seitenwände mitte beschriftet, ohne Beschriftung = Seitenwände links; die Unterteile bleiben im Ganzen und bei den Rückwänden ist es egal.

Die beiden Flügeltüren versah ich nur mit dem mündlichen Hinweis: „Die Griffe sind oben“.

Meiner Meinung nach ein logisches System; man kann bei der Re-Montage also eigentlich nichts falsch machen.

Eigentlich.

Wie ich erfuhr, hat der männliche Teil der Verwandtschaft den Wiederaufbau unter tatkräftiger Unterstützung des Verwandtenkindes erfolgreich abgeschlossen.

Bis auf eine Kleinigkeit.

Als das Kind von einer entspannenden Spielpause zurückkehrte und die Vollendung des Werkes lobpreisen wollte, fiel ihm auf, dass …

Geeeenau.

… dass die Türen verkehrt herum angeschraubt waren.

Mit den Griffen nach unten.

In Kniehöhe.

Wahrscheinlich für spontan auftauchende Kellerkinder.

Ich denke, ich muss mein System noch etwas optimieren. Es ist wohl zu fehleranfällig. Mündlich angebrachte Kennzeichnungen verfliegen zu schnell.


Artverwandtes

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Ausstattungsmerkmale

Erstellt von duftbaeumchen am 17. Oktober 2009

Nachmittags beim Kistenpacken…

So, der größte Teil des Inhalts der Herzdame Schränke ist verpackt.

In Anbetracht der durch meine Hände gegangenen diversen Behältnisse darf und muss ich mich an dieser Stelle in unser beider Namen und im Voraus bei der gebeutelten deutschen Wirtschaft entschuldigen.

Es tut mir uns leid, zukünftig nicht mehr ganz so oft ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.

Für die nächsten drei bis zwölf Jahre sind wir ausgestattet mit Geschirr (insbesondere Tassen), Gläsern,  Besteck, Töpfen und vor allem Reinigungs- und Waschmitteln.

Ach ja, und falls demnächst für längere Zeit die Energie- und Wärmeversorgung eingestellt wird:

Wir haben auch genügend Kerzen vorrätig.

(Ich weiß auch gar nicht mehr, warum wir uns für eine so kleine Wohnung entschieden haben…)


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abgefüllt

Erstellt von duftbaeumchen am 17. Oktober 2009

Mittags beim Kistenpacken…

Wenn auch sonst nichts weiter in der Herzdame Kühlschrank zu gebrauchen war, an Lustigmachern diverser Brauarten mangelte es nicht.

Aber: Wo steckt der Fehler in diesem Bild?

lustige Kaltgetränke


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gebechert

Erstellt von duftbaeumchen am 14. Oktober 2009

Abends beim Kistenpacken…

Sie: „Ja das ist nun mal so, wenn man eine Spülmaschine hat.“

Also ich kann zwischen der Anzahl an Trinkgefäßen und dem Besitz eines elektrischen Geschirrsäuberungsautomaten keinen schlüssigen Zusammenhang herstellen.


Tassen

Meine Mutter hat nämlich ebenfalls einen Geschirrspüler.

Meinen Vater.

Und trotzdem wesentlich weniger Tassen.


Nebenbei bemerkt: Der Eigentümer hat die neue Wohnung zur Übergabe „freigegeben“ – die heiße Phase beginnt.


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