Duftbäumchens Logbuch

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Archiv für die 'Urlaub' Kategorie

mysteriöse Arscheologie

Erstellt von duftbaeumchen am 4. Oktober 2013

02.09.2013, 18.44 Uhr MEZ, N37° 5′ 54.607″, W8° 28′ 53.515″, 18 mm Weitwinkelbrennweite.
Völlig unspektakulär, Bildaufbau langweilig, einfach nur draufgehalten und abgedrückt.

Oder doch nicht?

mysteriöse Arscheologie

Darum geht es gar nicht; ein optimierter Bildaufbau würde nur vom eigentlichen Zweck dieses Eintrags ablenken.

Nu guggd euch das Fodo ma genauer an. Erkennt ihr Auffälligkeiten irgendwelcher Art?

Nicht? Dann geht näher ran!

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[AIDA 2013] – angespült

Erstellt von duftbaeumchen am 26. August 2013

Man mag es kaum glauben: Obwohl die Flaschenposten unserer Norwegen-Reise an fast der gleichen Stelle zu Wasser gelassen wurden, trieb sie die Wellen der rauen See unterschiedlichen Gestaden zu.

Eine landete – wie bereits hier berichtet – leicht lädiert in den niederen Landen.

Und nun erhielten wir die Nachricht, dass auch die zweite Depesche ein rettendes Ufer erreichte.

„Hallo Ilka & Lutz!

Haben heute eure Flaschenpost gefunden!

Leider ist der Brief so aufgeweicht das nur Bruchteile davon zu entziffern sind!

Aber die Email-Adresse war halbwegs erkennbar!

Eure Flaschenpost haben wir auf der Insel Rømø in Dänemark gefunden!

Liebe Grüße,
Dominik & Sinja“

Nun frage ich mich nur noch: Was hat der Flasche derart zugesetzt, dass der Inhalt nur noch fragmentarisch erhalten war? Welche Halbwertzeit hat der Kunststoff einer gewöhnlichen Getränkeverpackung? Ist Salzwasser schädlich für die plastene Hülle? Was kann ich tun, damit zukünftige Wassernachrichten wohlbehalten die unbekannten Empfänger erreichen?

PS
Statistisches am Rande: Die beiden Sendungen legten vom Ausgangspunkt, dessen Koordinaten mir der Veranstalter auf Nachfrage freundlicherweise mitteilte, bis zu den Auffindeorten fast genau 300 km (Ameland) bzw. 162 km (Rømø) zurück.

Route der Flaschenposten

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[AIDA 2013] – gestrandet

Erstellt von duftbaeumchen am 26. Juni 2013

Liebe Leser, Ihr erinnert Euch sicherlich: Am 31. Mai entlarvte ich uns öffentlich und reumütig als Umweltverschmutzer und Verbotmissachter.

Nun, ein Teil unseres Frevels ist überraschenderweise mit dem Fund einer der beiden am 28.05.2013 irgendwo zwischen Südnorwegen und Hamburg dem weiten Meer übergebenen Fracht egalisiert worden. (Es sei denn, Ute oder Bernd oder Inga oder André oder Karolina oder Janine oder Jan oder Nele werfen die Flasche wieder in den Ozean hinaus. Doch damit würde die Schuld sowieso von uns auf eine/n derer übergehen.)

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[AIDA 2013] – rundguck

Erstellt von duftbaeumchen am 3. Juni 2013

Bergen, Norwegen, Mai 2013

Bergen, Norwegen, Mai 2013

Bergen, Norwegen, Mai 2013

Bergen, Norwegen, Mai 2013

Eidfjord, Norwegen, Mai 2013

Eidfjord, Norwegen, Mai 2013

AIDA Sol, Norwegen, Mai 2013

Fotografiert mit dem iPhone und der Panorama-App(likation) „dermandar

 

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[AIDA 2013] – Push the button

Erstellt von duftbaeumchen am 2. Juni 2013

Ein Pro-Tip für kommende Kreuzfahrergenerationen: Bereits nach nur drei Tagen an Bord des Dampfers ergründete ich das Auslöseprinzip der Vakuumspülung empirisch und ohne fremde Hilfe. Bei der Herzdame funktionierte selbige nämlich stets auf Anhieb, ich benötigte jeweils mehrere „Anläufe“.

Warum wohl?

Des Rätsels Lösung: Entgegen meinem Naturell, Klospülungstaster mit Bedacht zu betätigen, ist der Knopf des maritimen Exkrementensaugers beherzt und mit Schwung zu drücken.

Dann klappt’s auf Anhieb. Oder Andruck. Wie man will.

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[AIDA 2013] – da fällt mir nix zu ein

Erstellt von duftbaeumchen am 1. Juni 2013

Seitdem Alice Schwarzer und/ oder eine ihrer Manninnen irgendwo auf der Welt mit einem Kanu, Boot oder gar Schiff fuhren, mussten nach Klage und auf Geheiß des internationalen Seegerichtshofes in Hamburg das im Falle des ins-Wasser-fallens eines Passagiers (ob bewusst oder aus Versehen spielt dabei keine Rolle) seit Jahrhunderten laut und deutlich zu artikulierende „Mann über Bord!“ als unzeitgemäß eingestuft und geändert werden.

Auch wenn in diversen auf dem Schiff verfügbaren „Publikationen“ noch die veraltete Version zu vernehmen ist, so darf mittlerweile nur noch „Person über Bord!“ gerufen werden. Wenn sich der Rufer/ die Ruferin nicht daran hält und die alte Form verwendet, dann hat der bzw. die Gewasserte eben Pech gehabt und muss zu Fuß nach Hause schwimmen.

Ich bin gespannt, wann die ersten Tiere wegen Diskriminierung vor Gericht ziehen.

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[AIDA 2013] – Kompost

Erstellt von duftbaeumchen am 31. Mai 2013

So, ich fang‘ mal an, sonst wird das nüscht.

Flaschenpost

Der eine und andere weiß es bereits, dem Rest der Welt teile ich gerne mit: Wir waren auf großer Weltreise.

Buchhalterisch sechs, zeitlich reichlich fünf, effektiv vier Tage lang.

Mit der AIDA Sol in Norwegen, als Kurztest unserer Seetauglichkeit für künftige, noch größere Weltreisen.

Doch das tut momentan nichts zur Sache und wird später ausführlicher beschrieben.

Grund dieses Tagebucheintrages ist vielmehr ein ganz anderer:

Kjære discoverer.

Vi er for tiden på en kort tur til Norge med AIDAsol og ville sette pris på om å fortelle oss når og hvor du fant denne flasken.
Kanskje du kan sende et bilde av deg og flasken via e-post.

Takk.

[…]

Flaschenpost

Ja, wir waren es. Ich aktiv und die Herzdame als mental unterstützende Mitwisserin. Wir missachteten bewusst die an Deck öffentlich zugänglichen Reglementierungen bezüglich der … Eigentlich wollten wir zwei, in acht Sprachen (Deutsch, Englisch, Norwegisch, Dänisch, Schwedisch, Niederländisch, Französisch, Spanisch) verfasste Flaschenposten auf Reise schicken. Doch nachdem ich die im Außenbereich des Decks 5 angetackerten Richtlinien bezüglich der Entsorgung von Schiffsabfällen auf See las, krochen mir die Skrupel derart tief in Mark und Bein, dass mir schwindelig wurde. Beim Festhalten an der Reeling stellte ich die beiden Wasserbriefe so ungeschickt auf dem Handlauf ab, dass sie vom Fahrtwind mitgerissen wurden und leider ins Meer fielen.

Das wollte ich nicht. Es ist einfach so passiert.

Ich möchte hiermit um Entschuldigung bitten. Bitte, bitte.

 

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heißer Spott

Erstellt von duftbaeumchen am 29. Mai 2013

Ursprünglich ging ich davon aus, die UMTS-/ 3G-Abdeckung des Telekom-Mobilfunknetzes wäre nur auf der Strecke von Leipzig nach Berlin (und auch zurück) miserabel bis nicht vorhanden.

Doch selbst wenn man weiter bis in den Westen nach Hamburg fährt, ändert sich die Situation nicht. Löblich, dass die Schnellzüge mittlerweile mit T-Hot-Spots ausgerüstet sind; wenn diese aber auch nur auf die an der Strecke spärlich aufgebauten Funkmasten zugreifen, nützt das dem Reisenden wenig.

Mittlerweile bin ich sogar der Meinung, der Netzausbauplan ist nur ein Malen-nach-Zahlen-Bild eines telekomischen Praktikanten.

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Hammse Berlin schon bei Nacht jesehn …

Erstellt von duftbaeumchen am 3. November 2012

Nicht? Dann müssense ma abends offs Kollhoff-Hochhaus am Potsdamer Platz klettern.

Also sinnbildlich. Denn zu Fuß besteigen müssnse das über 100 Meter hohe Gebäude nich mehr, es geht auch mit Europas schnellstem Lift in 20 Sekunden. Bis kurz unters Dach, dann müssnse noch ä Stück loofen.

Und dann gönnse gucken. Rundrum. Wie im Zoo. Durchs Gitter.

Wenn Sie diese Aktion dann auch noch im Oktober zeitgleich mit dem „festival of lights“ durchführen, haben Sie bei klarer Sicht besonders viel Glück – dann erstrahlt Berlin sogar noch etwas bunter als sonst.

2011 war es nur Zufall, 2012 ein ganz bewusst geplanter Kurzurlaub verbunden wieder mit einem Kulturbesuch, diesmal bei den blauen Männern.

Prädikat: Empfehlenswert.

Vorher und danach: Laufen, laufen, laufen. Stehen, Gucken, Fotografieren. Zwischendurch auch mal fahren. Von A nach B nach C nach D.

Und die Herzdame tapfer neben-, mitunter auch nur hinterher.

Trotzdem sind drei Tage zu kurz, um alles sehen zu können – man müsste sich klonen können …

Oder nächstes Jahr wieder hinfahren.

festival of lights

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Reisezeiten – von dort nach hier

Erstellt von duftbaeumchen am 7. August 2012

Herr Solf, der Sonnensack, rief sie durch einen seiner wie immer fundierten Artikel hervor.

Die Erinnerungen.

Erinnerungen an eine Reise anno domini 1979. Eine Reise zu unseren damaligen Brüdern und Schwestern weitöstlich der Oder.

Nach Kiew ins Pionierlager „Junost“.

Hin mit dem Flieger, zurück mit dem Zug. 1400 Kilometer in 36 Stunden. Kiew – Brest – Warschau – Berlin.

Den kompletten Reiseverlauf kann ich mangels Erinnerung nach so langer Zeit nicht wiedergeben, aber Fragmente und Eckdaten bleiben wohl unauslöschlich im Gedächtnis.

Das wären dann:

* Die Prachtstraße Kreschatik und die weltbekannten Dostoprimetschatjelnosti Sophienkathedrale und Höhlenkloster

* Während eines Aufenthalts in der Stadt trank ich Kwas, obwohl Kinder ja eigentlich noch keinen Alkohol zu sich nehmen sollten. Wobei … Ist man mit dreizehn eigentlich noch Kind?

* Mittags aßen wir mehrmals Borschtsch; als Vorspeise und zur Anregung des Appetits wurde gezuckerwässerter Kuchen gereicht.

* Im Rahmen eines „Deutschen Abends“ führten einige Teilnehmer unserer Reisegruppe einen „modernen“ Bühnenausdruckstanz nach der Musik „Heart Of Glass“ der West-Combo „Blondie“ auf, bei der ich mich während der „Show“ aus der Künstlertruppe ausklinkte, da ich die Schritte nicht mehr wusste. Peinlich.

* Auf einer Schaukel stach ich mir aus Unachtsamkeit mit einem Ast ins Auge und kämpfte an den folgenden Tagen mit einer leichten Bindehautentzündung – als angehender Mann verschwieg ich dies jedoch.

* Die „Großen“ spielten erfolgreich beim Volleyballturnier mit. Ich war noch klein.

* Die ukrainischen Türen waren eher wartungsarme Klemmbretter: Sie hatten statt der Klinken nur Metallgriffe und waren absichtlich so grob gearbeitet, dass das Türblatt von selbst in der Zarge hielt – vorausgesetzt, man ließ sie mit Schwung ins nichtvorhandene Schloss fallen.

* Die Rückreise erfolgte mit dem Zug via Brest mit mehrstündigem Nachtaufenthalt auf dem dortigen Bahnhof. Das Umspuren der Wagons konnten wir nicht miterleben, weil wir den Zug wechselten; dafür kann ich mich noch gut an die beckenlosen Hocktoiletten mit Fußmulden und Rundumblick zu den defäkierenden Nachbarn erinnern.
Eine tolle Erfindung zur Förderung der internationalen Kommunikation. Und eine sparsame zugleich: Ein Riegel zum Verschließen des Refugiums war nicht erforderlich, der Zuziehgriff der sich nach außen öffnenden Tür war gleichzeitig Haltepunkt für den „Geschäftsmann“ im Inneren.

Allerdings konnte der beherzte Zug eines Reisenden am Außengriff das Gleichgewicht in der Kabine empfindlich stören und den schwitzenden Wurstpresser schwungvoll vom Thron ziehen. Schließlich sind nicht alle so hoch gewachsen, dass ihr Kopf und damit die Belegung des Schissoirs von außen sichtbar war.

* Meine bereits kurz nach Beginn des zweiten Rückreiseteils einsetzenden Kopfschmerzen versuchte ich durch fortwährende Zufuhr frischen Fahrtwindes zu mildern. Das ständige Kopf-zum-Fenster-raushalten erwirkte aber eher das Gegenteil und nach Rückkehr zu Hause schlief ich infolge allgemeiner Erschöpfung erst mal einen ganzen Tag lang durch.

Weiteres weiß ich nicht mehr.

Kiew, 1979

Aaaaber: Anlässlich dieses Beitrags raffte ich mich endlich auf, die noch in der Versenkung schlummernden Original-Touristen-Kauf-Dias rauszukramen und zu digitalisieren. Leider ist trotz lichtgeschützter Lagerung von den diversen Farben nicht mehr viel übrig. Auch die vor dreiunddreißig Jahren standesgemäß mit einer „Smena SL“ (die steht noch im Memorabilienschrank) höchstselbst geschossenen und für je 2,70 DDR-Mark je Bild entwickelten Fotos ließen im Lauf der Zeit eine Menge Qualitätsfedern. Gut, wenn man sich etwas Mühe gibt, lässt sich mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen ein Quentchen des Glanzes verronnener Tage zurückholen (s. Beispiel).

Aber wer will das schon.

Pionierlager 'Junost', Kiew, 1979Pionierlager 'Junost', Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979Kiew, 1979

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