Duftbäumchens Logbuch

mit System Anti-Verblassen

Archiv für die 'Warenwirtschaft' Kategorie

Nix Können Deutsch

Erstellt von lutzel am 6. Oktober 2017

Und dann soll mal jemand sagen, unsere ausländischen Mitbürger würden sich nur unzureichend an hiesige Sprachregeln anpassen und kein „richtiges Deutsch“ sprechen …

Oder sehen wir hier eine neue Form der zielgruppenorientierten Werbung?


 

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Teamarbeit aus sich selbst heraus

Erstellt von lutzel am 20. August 2017

Kürzlich erreichte mich folgende Nachricht:

autogenes Scheißen


Und da passt vieles zusammen:

  • wenn einer nicht mehr kann, „arbeitet“ der andere des Duos weiter
  • man kann mit den Auftragnehmern auf gut deutsch in Landessprache kommunizieren
  • es ist kein Materialeinsatz erforderlich, das Endprodukt wird autogen – aus sich selbst heraus – produziert
  • wenn der Auftrag erfolgreich ausgeführt wurde, muss kein umfangreicher Sozialplan verhandelt werden – das Duo wurde dem Auftragnehmer nur überlassen und zieht einfach weiter
  • die Männer sind vom Sanitär-Fach, wissen also genau, worauf es ankommt.

 

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Gebrauchtstrom

Erstellt von lutzel am 1. März 2017

Demnächst ist die heimische Sammelkiste voll und ich kann einen 24er-Satz Altbatterien sogar noch etwas günstiger anbieten.

Zuzüglich Versandkosten.

Gebrauchtstrom


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schöner Schein

Erstellt von duftbaeumchen am 15. Juni 2015

Scheingeld


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Rechnungsstapel

Erstellt von duftbaeumchen am 25. Februar 2015

Einen guten Tag zurück, Herr Hoßbach.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen im Rahmen von dem Schutz vor Spitzbuben, Diebesgesindel und Hochstaplern.

Wobei …

… ganz sicher bin ich mir nicht, ob Sie nicht auch einer dieser Hochstapler sind.

„Früher“ konnte man schon an der verbuchselten Rechtschreibung recht einfach erkennen, dass der Verfasser einer vermeintlichen Telekom-Rechnung eher dem Wegelagererlager zuzuordnen war. Bei Ihrem heute in meinem Postfach gelandeten und mit zusätzlichen, meiner Sicherheit dienenden Zusatzangaben, die nur Sie und ich kennen können, versehenen Schreiben schwanke ich allerdings noch.

Durch die Angabe von Ihrem Namen (bei Privatpersonen), einem Teil Ihrer Anschrift und Ihrem Buchungskonto …“ – hätten Sie nicht die bereits angesprochenen zusätzlichen, personalisierten Angaben in den Text eingestreut, die Rechnung wäre als Fälschung sofort unbezahlt in die Rundablage gewandert.

 

 

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Kochwasser

Erstellt von duftbaeumchen am 5. Oktober 2014

Synonym für ein koffeinhaltiges Heißgetränk …

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asiatische Preisanpassung

Erstellt von duftbaeumchen am 19. Januar 2014

Doll, nu haggd er widder off den Schbraachunzulänglichgeiden unsrer ausländschen, im bärseenlichen Gondagd jedoch augenscheinlich des Deudschen ganz gud mächdschen Midmenschen rum.

Preisanpassung

Oder dies ist ein psychologischer Trick, um länger im Gedächtnis des Gastes zu bleiben.

Hat funktioniert.

 

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Früher war mehr …

Erstellt von duftbaeumchen am 1. Januar 2014

Die Attraktivität einer nicht ganz dem persönlichen Geschmack entsprechenden Person steigt proportional zum Alkoholpegel des Betrachters.

Sagt man.

Ähnliches dachten sich wohl auch die Erdenker eines 5-teiligen Tischfeuerwerks aus dem Hause Weco.

„Attraktive Tischbomben mit fetziger Party-Fun-Füllung“

Zissssch, Puffff, Ploppp. Der impulsiv abgesprengten Verschlusskappe folgt die aus ein paar Plastikteilen bestehende „fetzige Party-Fun-Füllung“ und die Euphorie der Umsitzenden steigert sich bei jedem weiteren Zündvorgang.

Party-Fun

Und doch bleibt ein fader Beigeschmack …

Früher war mehr Lamett Konfetti!

 

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Gelb ohne Weh – eine Kurzrezension

Erstellt von duftbaeumchen am 7. Oktober 2013

Yello. Boris Blank und Dieter Meier [Gebundene Ausgabe]
Autor: Daniel Ryser
224 Seiten

Verlag Echtzeit, 2011
ISBN-13: 978-3905800562

224 Seiten. Klingt nach viel, ist es aber nicht.

Wenn man zirka die Hälfte abzieht.

Daniel Ryser - Yello - Verlag Echtzeit, 2011

Schade, denn die auf den verbleibenden 103 Seiten dargebotenen Geschichten und Begebenheiten lassen sich flüssig lesen und beim letzten Absatz denke ich: Man hätte mehr daraus machen können.

Doch bei Seite 114 ist eben Schluss. Dann kommen Bilder. Viele Bilder. Die zweite Buchhälfte nämlich sind „nur“ Schnappschüsse aus über dreißig Jahren Musikgeschichte. Die kann man sich angucken, aber der Informationsgehalt ist recht dürftig.

Nachdem ich in den vergangenen Monaten bereits drei Bücher über Pink Floyd las – ein Thema, welches ich in einem späteren Tagebucheintrag noch einmal aufgreifen möchte -, freute ich mich schon, nun mehr über die Entwicklungsgeschichte einer Tanzkapelle zu erfahren, die mich bereits seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts musikalisch begleiten.

Daniel Ryser - Yello - Verlag Echtzeit, 2011

Auch wenn Boris Blank und Dieter Meier ihre Kunstwerke vorrangig mittels energiebetriebener Maschinen herstellen, haben sie doch nichts mit den Gelb-Strom-Lieferanten zu tun.

Yello. Ohne W.

Oder wie Boris Blank im Erklär-Video zum neuen Projekt „Yellofier“ zwar in einem anderem Zusammenhang, aber trotzdem treffend bemerkte: “ Two clowns in the kitchen.“

Yello ist eine Zwei-Mann-Combo1, die sich mit „elektronischer Tanzmusik“ bereits in den neunzehnhundertachtziger Jahren einen international bekannten Namen in der Club-Szene machte.

Hierzulande kennt man sie durch die Musikvideo-Sendung „Formel Eins“ (1983-1990), für die Yello die Titelmusik „The Race“ (für die Folgen mit Kai Böcking ab 1988) lieferte. Basis für „The Race“ war eine Musikstück, das sich das Zauberer-Duo „Tempest & Gottet“ bereits 1987 für die musikalische Untermalung ihres Auftrittes beim World Cup of Magic in New York von Boris Blank – der es übrigens hasste, seine handwerklichen Fähigkeiten live vor Publikum zu präsentieren (einziger Auftritt Live at the Roxy, N.Y.) – komponieren ließ.

Doch das nur nebenbei. Ich schweife ab.

Was wollte ich eigentlich …?!

Ach ja. Ich will nur mitteilen, dass Daniel Ryser in seinem Yello-Buch hinsichtlich des Informationsumfangs mehr aus sich hätte raus gehen können. Gegen Ende des Werkes franst die chronologisch Abfolge etwas aus und die beschriebenen Begebenheiten springen (sinnbildlich) in der Zeit vor und zurück.

Trotz dieser kleinen Unzulänglichkeiten: Liebe Leute, falls ihr euch dieses Buch zulegen wollt, dann tut es. Ihr werdet durch die Lektüre keinesfalls dümmer.

 

1 Ja ich weiß, dass ursprünglich auch ein dritter Mann – Carlos Perón – dazugehörte, der sich aber ab 1983 seinen eigenen Projekten widmete.

 

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drive alert – Fahralarm

Erstellt von duftbaeumchen am 22. Juli 2013

Sie sehen: Eine der vielen Fahrerinformationen eines Ford SMax.

Augenscheinlich eine Aufforderung, wegen der geringen Geschwindigkeit ein Heißgetränk zu sich zu nehmen.

drive alert

Allein, ich fand an Bord keinen Kaffeeautomaten.

Da muss Ford wohl noch etwas nacharbeiten.

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